Dr. Michael Laitman To Change the World – Change Man

In der Natur ist alles gut

Es ist schwer vorstellbar, was man in einem schweißtreibenden Sommer, wie in diesem Jahr, ohne die geniale Erfindung ‘Dusche’ getan hätte. Woher kam wohl diese geniale Idee? Sehr wahrscheinlich durch die Beobachtung eines Elefanten, der in einem Wasserloch voller Wasser stand und sich mit dem Rüssel bespritzte.

Viele menschliche Erfindungen entstanden aus der Beobachtung der Natur. Der Mensch ist in der Lage, Dinge zu beobachten, die ihm zunächst nicht aufgefallen sind. Er erfasst die Wunder, die sich vor ihm auftun und setzt sie um.

Durch Beobachtung der Natur nimmt der Mensch wahr, wie weise die Natur ist, wie vollständig und unendlich. Das ist die maßgebendste Entdeckung. Daraus erkennt man aber auch, dass der Mensch das einzige “Tier” ist, das diese Vollkommenheit verletzt.

Die anderen Teile der Natur – die unbewegten, pflanzlichen und tierischen – handeln nur nach dem inneren Mechanismus, der sie steuert – der Höheren Kraft im Hebräischen „Elohim“, was auch Natur bedeutet. Alles existiert in einem System, das vollständig von seiner inneren Kraft angetrieben wird. Diese Kraft ordnet in diesem System alle Arten von Beziehungen, aus denen alles seine Lebenskraft bezieht.

Wenn die Menschen wüssten, wie sie sich in Harmonie mit der Natur verhalten könnten – also nicht nach den von der Gesellschaft festgelegten künstlichen Regeln, die für besser gehalten werden, sondern nach den Gesetzmäßigkeiten der Natur – würden sie diese Kraft erfahren.

Es hat den Anschein, dass jede Art in der Natur nur darauf abzielt, andere zu “fressen”. Doch dies entspricht der menschlichen, begrenzten Wahrnehmung. Die egoistische Natur des Menschen führt dazu, dass die Menschheit nach eigenen Regeln lebt, die sich vom altruistischen Gesetz der Natur unterscheiden. Die Menschen sind nicht in der Lage, die vielschichtigen Beziehungen zwischen den verschiedenen Arten zu erkennen. Sie verstehen nicht, dass sie alle an die inneren Naturgesetze gebunden sind und so in Harmonie miteinander existieren. Über diesen natürlichen Gesetzen steht eine höhere Ordnung, die alle Lebewesen schützt. Wenn eine Art eine andere verschlingt, verbirgt sich dahinter eine tiefere und umfassendere Bedeutung, die über das menschliche Verständnis hinausgeht.

Der Mensch muss lernen, wie die verschiedenen Teile der Natur sich entwickeln, wie sie sich gegenseitig unterstützen und sich bemühen, einander nicht zu schaden. Dieses Wissen ist für den Menschen nicht nur im alltäglichen Leben nützlich, sondern auch in seinem Streben, eins mit der Natur zu werden. Er kann von der Natur lernen, wie man sich verhält, indem man niemandem schadet, dafür jedoch allen Menschen hilft.

Der Mensch sollte, wenn er die Natur betrachtet, davon ausgehen, dass sämtliche Gesetze der Natur, alle Formen und Zustände, die darin existieren, von der Seite des Guten kommen und zum Guten führen. In der Natur wurzelt das absolut Gute. Durch dieses Verständnis wird der Mensch sich verändern, und genau das ist beabsichtigt. Der Mensch sollte über sich nachdenken und erkennen, dass er sich von der Natur unterscheidet, ja sogar gegenteilig zu ihr ist. Dann sollte er frei entscheiden, wie er sein will. Wenn er sich entscheidet, wie die Natur – also altruistisch – sein zu wollen, wird schlussendlich alles im “System der Liebe“ existieren können.

Aus dem Artikel הכול טוב בטבע, www.michaellaitman.com

 

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