{"id":763,"date":"2017-07-12T17:38:19","date_gmt":"2017-07-12T15:38:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=763"},"modified":"2017-07-15T13:40:22","modified_gmt":"2017-07-15T11:40:22","slug":"das-grenfell-tower-feuer-wie-ein-tragisches-unglueck-der-ritualmordlegende-muendete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/das-grenfell-tower-feuer-wie-ein-tragisches-unglueck-der-ritualmordlegende-muendete\/","title":{"rendered":"Das Grenfell Tower &#8211; Feuer: Wie ein tragisches Ungl\u00fcck in der Ritualmordlegende m\u00fcndete"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-353\" title=\"Das Grenfell Tower - Feuer: Wie ein tragisches Ungl\u00fcck in der Ritualmordlegende m\u00fcndete\" src=\"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/grenfell_tower.png\" alt=\"Das Grenfell Tower - Feuer: Wie ein tragisches Ungl\u00fcck in der Ritualmordlegende m\u00fcndete\" width=\"456\" height=\"190\"><\/p>\n<p><em>Unsere gegenw\u00e4rtige Uneinigkeit bringt die Welt wieder dazu, judenfrei sein zu wollen, wie die Nazis es ausdr\u00fcckten. Nur wir k\u00f6nnen dies \u00e4ndern, und nur, indem wir uns \u00fcber unseren Hass erheben.<\/em><\/p>\n<p>Am 14. Juni verschlang ein Feuer den Grenfell Tower in London, nachdem ein K\u00fchlschrank im 3. Stock einen Kurzschluss verursacht hatte und in Flammen aufgegangen war. Neunundsiebzig Menschen kamen bei diesem Feuer ums Leben, das ganz Grossbritannien bis ins Mark ersch\u00fctterte, insbesondere die Stadt London.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Tage sp\u00e4ter, am 19. Juni, <a href=\"http:\/\/www.jpost.com\/BDS-THREAT\/Al-Quds-day-marchers-blame-London-apartment-fire-on-Zionists-497308\">behaupteten<\/a> Al-Quds-Demonstranten, die Juden seien Schuld an dem Brand.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, und an den darauf folgenden, <a href=\"http:\/\/www.eutimes.net\/2017\/06\/london-mass-brawl-muslims-chase-jews-with-bats-knives-and-machetes-riot-police-called-in\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+TheEuropeanUnionTimes+%28The+European+Union+Times%29\">st\u00fcrmten<\/a> muslimische Randalierer  das j\u00fcdische Viertel Stamford Hill, bewaffnet mit Schlagst\u00f6cken, Macheten und Schwertern, und stifteten im London von 2017 erfolgreich ein Pogrom an. Dieses Mal hatten die Juden Gl\u00fcck, und es wurden nur leichte Verletzungen gemeldet. Dem Bericht zufolge zerstreute die Polizei nach geraumer Zeit die Randalierer. Trotz der Abscheulichkeit des \u00dcberfalls fehlen jedoch jedwede Berichte \u00fcber Verhaftungen.<\/p>\n<p><strong>Auf ewig schuldig<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte der Judenverfolgung ist so alt wie das j\u00fcdische Volk selbst. All unsere Vorv\u00e4ter wurden sowohl von ihresgleichen als auch von den Herrschern der L\u00e4nder verfolgt, in denen sie gelebt hatten. Nachdem die Juden aus dem Lande Israel vertrieben und \u00fcber die Erdkugel verstreut wurden, litten sie unter Verfolgung, wo immer sie hingingen. Wo und wann immer es eine Krise gab, behauptete man, die Juden w\u00e4ren schuld daran. Ein Blick auf die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Persecution_of_Jews\">Judenverfolgung<\/a> und die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Timeline_of_antisemitism\">Geschichte des Antisemitismus<\/a> enth\u00fcllt eine unabl\u00e4ssige Kette der Peinigung des j\u00fcdischen Volkes.<\/p>\n<p>Sogar heute, im \u201eaufgekl\u00e4rten&#8220; 21. Jahrhundert, gedeiht der Antisemitismus nicht nur allerorts, sondern eskaliert aufs Neue in gef\u00e4hrlichem Ausma\u00df. Manchmal verkleidet er sich als Hass auf den Staat Israel, ein andernmal manifestiert er sich sowohl als Hass auf die Juden, als auch als Hass auf den j\u00fcdischen Staat und manchmal entbl\u00f6\u00dft er sich als Hass auf die Juden. Aber in all diesen   Erscheinungsformen ist es Antisemitismus. Und in allen F\u00e4llen wird den Juden die Schuld an den Missgeschicken der Welt gegeben.<\/p>\n<p><strong>Eine unausgesprochene Erwartung<\/strong><\/p>\n<p>Von Anfang an trachteten die Begr\u00fcnder der j\u00fcdischen Nation danach, die ganze Welt zu vereinen, um damit alle \u00dcbel der Menschheit zu heilen. Maimonides, Midrash Rabbah, <em>Pirkei de Rabbi Eliezer<\/em>, und zahlreiche andere Quellen berichten davon, dass Abraham gerade deswegen aus Babylon vertrieben wurde, weil er den Babyloniern helfen wollte, sich \u00fcber ihrer wachsenden Entfremdung und ihrem Hass aufeinander zu verbinden. Abraham entwickelte einen Weg, sich \u00fcber dem Hass zu vereinen. Es war sein Wunsch, dies mit den Einwohnern von Ur der Chald\u00e4er in Babylon zu teilen, aber sein eigener Vater hatte sich an den K\u00f6nig gewandt, damit dieser ihn t\u00f6te bzw. endg\u00fcltig vertreibe.<\/p>\n<p>Auch Noah \u201ewar erschaffen worden, um die Welt in dem Zustand, in dem sie sich zum damaligen Zeitpunkt befand, zu korrigieren&#8220;, schrieb der gro\u00dfe <em>Ramchal<\/em> in seinem Buch, <em>Adir<\/em> <em>Bamarom<\/em> (Teil 2, \u201eKommentar zu Daniels Traum&#8220;). \u00dcber Moses berichtet uns Ramchal, dass auch er \u201edas Verlangen hatte, die Korrektur der Welt zum damaligen Zeitpunkt zu vollenden. Deswegen nahm er das Mischvolk mit, weil er dachte, dass es dann zur Korrektur der Welt k\u00e4me, wovon es hie\u00df, \u201eDenn dann werde ich f\u00fcr die V\u00f6lker zur klaren Sprache werden, um alle im Namen des Herrn aufzurufen.&#8220; Er war indes nicht erfolgreich, wegen der Verdorbenheit, die unterwegs auftauchte.&#8220; (Kommentar auf die Thora<em>, Bamidbar<\/em> (Numeri).<\/p>\n<p>Zur \u201eEinweihung&#8220; des j\u00fcdischen Volkes als Nation kam es am Fu\u00dfe des Bergs Sinai. Der Name Sinai kommt von dem hebr\u00e4ischen Wort <em>Sin&#8217;a<\/em> (Hass). Das historische Ereignis am Fu\u00dfe des Bergs Sinai war eine Pr\u00fcfung. Jene, denen es gelang, den sinnbildlichen Berg des Hasses zu erklimmen und sich \u201eals ein Mensch mit einem Herzen&#8220; zu verbinden, wurden zum Volk Israel. Jene, die es nicht konnten, verblieben im Zustand des gegenseitigen Hasses. Dies ist der Grund, warum <em>Midrash Rabbah<\/em> (<em>Shemot<\/em> [Exodus], 2:4), <em>Kli Yakar<\/em>, und viele andere Quellen \u00fcber den \u201eBerg Sinai&#8220; sprechen, \u201evon dem der Hass zu den V\u00f6lkern der Welt herabgestiegen&#8220; sei.<\/p>\n<p>Aber es war den V\u00f6lkern nicht bestimmt, f\u00fcr immer in ihrem Zustand des Hasses zu verbleiben. Sie wollten ebenfalls die Vorteile der Einheit geniessen, waren aber damals nicht f\u00e4hig, ihre Egos zu \u00fcberwinden. Deshalb wurde dem Volk Israel, sobald es sich verbunden hatte und dadurch zum Volk geworden war, aufgetragen, \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; zu sein, also dem Rest der Welt dabei zu helfen, diese besondere Einheit zu erlangen.<\/p>\n<p>Rav Yehuda Ashlag, Author des <em>Sulam<\/em> (Leiter) &#8211; Kommentars zu dem <em>Buch Sohar<\/em>, schreibt in seinem Essay \u201eGegenseitige B\u00fcrgschaft&#8220;: \u201eEs ist die Aufgabe des israelischen Volkes, sich und alle Menschen der Welt zu bef\u00e4higen, sich zu entwickeln, bis sie diese erhabene Arbeit der N\u00e4chstenliebe auf sich nehmen, welche die Leiter zum Ziel der Sch\u00f6pfung ist.&#8220; Ashlag beschreibt das israelische Volk als \u201eeine Art Durchgang, durch den Funken der N\u00e4chstenliebe auf die gesamte Menschheit der Welt scheinen&#8220; sollen.<\/p>\n<p>Seit jenem Tag am Berg Sinai, als die Juden zu einem Volk wurden, wartet die Welt darauf, dass sie ihrer Verpflichtung nachkommen, ein Licht der Einheit f\u00fcr die V\u00f6lker zu sein. Von Zeit zu Zeit bricht sich die unausgesprochene und meist unbewusste Erwartung der V\u00f6lker in einer hemmungslosen und gewalt\u00e4tigen Entt\u00e4uschung Bahn, die sie dazu veranlasst, einen Vowand daf\u00fcr zu finden, ihre Wut an den Juden zu entladen.<\/p>\n<p>Der Antisemitismus, den wir als eine Krankheit der V\u00f6lker betrachten, ist in Wirklichkeit deren \u00c4rger auf uns, weil wir sie nicht vom Hass heilen. Es gibt niemanden, den wir f\u00fcr den Antisemitismus verantwortlich machen k\u00f6nnten; die L\u00f6sung liegt in unserer Hand, wie es im Buch <em>Sefat Emet<\/em> heisst, \u201eDie Kinder Israels wurden zu B\u00fcrgen f\u00fcr die Korrektur der gesamten Welt&#8230; alles h\u00e4ngt von den Kindern Israels ab.&#8220;<br \/>\n<strong><br \/>\nDie (richtige) Endl\u00f6sung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas frappierende Beispiel des Versagens der j\u00fcdischen politischen Reaktion auf den Antisemitismus ist eng verkn\u00fcpft mit der v\u00f6lligen Unf\u00e4higkeit, die j\u00fcdische Spaltung zu \u00fcberwinden&#8220;, schrieb der fr\u00fchere Pr\u00e4sident der Brandeis Universit\u00e4t Jehuda Reinharz in <em>Living With Antisemitism: Modern Jewish Responses<\/em>. Auch Reinharz bringt den Judenhass im Nazi-Deutschland vor dem 2. Weltkrieg, mit der An-bzw. Abwesenheit von j\u00fcdischer Einheit in Verbindung: \u201eEs ist bemerkenswert, dass sogar in den 1930er Jahren, als der Antisemitismus rasch anstieg, die j\u00fcdische Einheit lediglich ein Slogan auf den Lippen der Politiker blieb, statt eine Tatsache des Lebens&#8220;<\/p>\n<p>Durch die gesamte Geschichte hindurch verachteten unsere teuflischsten Gegner uns f\u00fcr unsere Entfremdung voneinander, f\u00fcr unseren Egoismus. Adolf Hitler schrieb in <em>Mein Kampf<\/em>: \u201eDer Jude ist nur einig, wenn eine gemeinsame Gefahr ihn dazu zwingt oder eine gemeinsame Beute lockt; fallen beide Gr\u00fcnde weg, so treten die Eigenschaften eines krassesten Egoismus in ihre Rechte&#8220;. Etwas weniger bei\u00dfend formulierte es der deutsche Philosoph und Anthroposoph Ludwig Feuerbach in <em>Das Wesen des Christentums<\/em>: \u201eDie Juden haben sich in ihrer Eigent\u00fcmlichkeit bis auf den heutigen Tag erhalten. Ihr Prinzip, ihr Gott ist das praktischste Prinzip von der Welt &#8211; der Egoismus&#8220;.<\/p>\n<p>Einige Antisemiten und moderatere Nicht-Juden verliehen ihrem Wunsch Ausdruck, in den Juden ein Beispiel der Einheit zu sehen. Da ein solches in der Gegenwart fehlte, griffen sie auf die Vergangenheit zur\u00fcck. Henry Ford schrieb in seinem infamen Aufsatz <em>Der internationale Jude &#8211; das vordringlichste Problem der Welt<\/em>: \u201eModerne Reformer, die sich mit dem Entwurf sozialer Modelle besch\u00e4ftigen, t\u00e4ten gut daran, einen Blick auf das Sozialsystem zu werfen, unter dem die fr\u00fchen Juden organisiert waren.&#8220; \u00c4hnlich schrieb auch der britische Journalist und Historiker Paul Johnson in <em>Eine Geschichte der Juden<\/em>: \u201eZu einem sehr fr\u00fchen Zeitpunkt ihrer kollektiven Existenz glaubten die Juden, f\u00fcr die menschliche Spezies ein g\u00f6ttliches System gefunden zu haben, dessen Probelauf ihre eigene Gesellschaft bilden sollte.&#8220;<\/p>\n<p>Durch alle Zeiten hinweg wussten unsere Weisen, dass das Ein\u00fcben von Einheit und deren Weitergabe an die Welt uns vor Verfolgung und Hass bewahren w\u00fcrde. Rav Kook schrieb in <em>Orot Hakodesh<\/em> 3: \u201eDie Tiefe des Hasses gleicht der Tiefe der Liebe. Wenn wir vernichtet wurden, und die Welt mit uns, dann durch grundlosen Hass;  wir werden wieder aufgebaut werden, und die Welt mit uns, durch grundlose Liebe.&#8220;<\/p>\n<p>Vor fast zwei Jahrtausenden hielt das <em>Buch Sohar <\/em>fest, dass nur wenn wir unseren Hass \u00fcberwinden und uns vereinen w\u00fcrden, auch die Welt friedlich sein w\u00fcrde. In dem Abschnitt <em>Aharei Mot<\/em> hei\u00dft es im<em> Sohar<\/em>, \u201eSiehe, wie gut und angenehm es ist, wenn Br\u00fcder auch zusammensitzen, und nicht voneinander getrennt sind. Zun\u00e4chst erscheinen sie wie Menschen, die miteinander Krieg f\u00fchren, und einander t\u00f6ten wollen. Doch dann kehren sie zur\u00fcck in den Zustand br\u00fcderlicher Liebe&#8230; Und so wie ihr zuvor in Zuneigung und Liebe wart, werdet ihr euch auch fortan nicht mehr voneinander trennen&#8230; Und durch euren Verdienst wird Friede in der Welt sein.&#8220;<\/p>\n<p>Unsere gegenw\u00e4rtige Uneinigkeit bringt die Welt dazu, <em>judenfrei<\/em> sein zu wollen, wie es die Nazis ausdr\u00fcckten. Tats\u00e4chlich ist der Antisemitismus heute mindestens ebenso verbreitet wie vor dem 2. Weltkrieg, wenn nicht mehr.<\/p>\n<p>Aber die endg\u00fcltige L\u00f6sung der \u201eJudenfrage&#8220;- wie <em>Ahad Ha\u00b4am<\/em> und die Nazis unsere Existenz bezeichneten &#8211; ist nicht die Eliminierung des j\u00fcdischen Volkes. Die L\u00f6sung wird erst und nur dann kommen, wenn wir uns mit dem einverstanden erkl\u00e4ren, was die V\u00f6lker der Welt von uns erwarten, ob bewusst oder unbewusst. Wir m\u00fcssen uns \u00fcber unseren Hass erheben, uns verbinden, wie unsere Vorfahren es vor tausenden von Jahren taten, um tats\u00e4chlich \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; zu sein.<\/p>\n<p>Mag sein, dass wir uns unserer Kenntnis dar\u00fcber, wie wir uns vereinen k\u00f6nnen, nicht bewusst sind, oder auch nur der Tatsache, dass eine Einheit unter Juden \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, aber der Keim unseres einstigen Zusammenhalts schlummert in uns und wartet darauf, von uns wachgerufen zu werden. Er wird in dem Augenblick erwachen, in dem wir den Versuch unternehmen, einander unsere Herzen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re ein tragischer Fehler, wieder einmal darauf zu warten, dass die V\u00f6lker uns dazu zwingen, uns zu verbinden. Der einzige Weg, um zu einer tragf\u00e4higen Einheit zu gelangen, die als Vorbild dienen kann, besteht darin, dies aus unserem freien Willen heraus zu tun. Wenn die V\u00f6lker uns dazu treiben, wird dies aus dem Hass heraus geschehen, mit all den schrecklichen Konsequenzen, die damit verbunden sind. Wenn wir uns aber einander freiwillig ann\u00e4hern, wird die Welt uns alle Unterst\u00fctzung gew\u00e4hren, die wir brauchen. Der Grund, warum wir es zum jetzigen Zeizpunkt nicht sehen k\u00f6nnen, besteht darin, dass die Menschheit von uns erwartet, den ersten Schritt zu tun; die V\u00f6lker fordern, dass er von uns kommt.<\/p>\n<p>Nur wenn wir zusammenkommen, um das Licht der Einheit in der gesamten Welt zu verbreiten, wird der jahrtausendealte Hass, so alt wie unser Volk selbst, f\u00fcr immer aussterben. Wenn wir diese Wiedervereinigung einleiten, wird es keinen Grund mehr f\u00fcr Ausschreitungen und Pogrome gegen Juden geben. Es wird keine falschen Beschuldigungen mehr geben, T\u00fcrme in Brand gesteckt zu haben, und keine Ritualmordlegenden, welcher Art auch immer. Stattdessen werden wir endlich das sein, was uns aufgetragen wurde zu sein: \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere gegenw\u00e4rtige Uneinigkeit bringt die Welt wieder dazu, judenfrei sein zu wollen, wie die Nazis es ausdr\u00fcckten. Nur wir k\u00f6nnen dies \u00e4ndern, und nur, indem wir uns \u00fcber unseren Hass erheben. Am 14. 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