{"id":751,"date":"2017-06-09T16:36:31","date_gmt":"2017-06-09T14:36:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=751"},"modified":"2017-06-15T16:42:51","modified_gmt":"2017-06-15T14:42:51","slug":"ist-das-judentum-rassistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/ist-das-judentum-rassistisch\/","title":{"rendered":"Ist das Judentum rassistisch?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-353\" title=\"Ist das Judentum rassistisch?\" src=\"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/judentum_rassistisch.png\" alt=\"\" width=\"456\" height=\"190\" \/><\/p>\n<p>(Quelle: Huffpost.de) <em>Durch ihre Einheit bzw. deren Fehlen bestimmen die Juden, ob Hass oder N\u00e4chstenliebe in der Welt herrschen wird, und die Welt verh\u00e4lt sich ihnen gegen\u00fcber dementsprechend. <\/em><\/p>\n<p>Vor wenigen Wochen sagte Thomas Lopez-Pierre, der sich um einen Sitz im NYC Gemeinderat bewirbt,  \u201eGierige j\u00fcdische Hausbesitzer&#8220; seien \u201efederf\u00fchrend bei der ethnischen S\u00e4uberung&#8220; indem sie \u201eschwarze und hispanische Mieter aus ihren Wohnungen dr\u00e4ngen&#8220; w\u00fcrden.  Zionismus wurde bereits in der Vergangenheit des Rassismus bezichtigt, aber heute k\u00f6nnen wir beobachten, dass der Vorwurf, Juden w\u00fcrden ausschlie\u00dflich ihre Glaubensgenossen  beg\u00fcnstigen, mehr und mehr an Boden gewinnt.<\/p>\n<p>Es macht Sinn, die j\u00fcdische Religion f\u00fcr rassistisch zu halten. Schlie\u00dflich werden wir als ein Volk betrachtet, \u201edas abseits wohnt, und nicht zu den V\u00f6lkern gerechnet wird&#8220; (Numeri 23:9). \u00dcber die Jahrhunderte hinweg wurden wir durch Beschreibungen wie \u201edas auserw\u00e4hlte Volk&#8220;, \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220;, und dergleichen mehr definiert und damit  vom Rest der Menschheit getrennt. Aber ist das Judentum selbst rassistisch? Strebt es danach, andere Nationen zu unterjochen? Fordert es den \u00dcbertritt von Nichtjuden zum Judentum ? Behauptet das Judentum, dass das J\u00fcdisch Sein Vorrechte einr\u00e4ume, die V\u00f6lkern anderer Religionszugeh\u00f6rigkeit vorbehalten seien?<\/p>\n<p>Wie wir sehen werden entspricht das Gegenteil der Wahrheit. Das Judentum verlangt vielmehr seinen eigenen Anh\u00e4ngern eine gr\u00f6\u00dfere Verpflichtung ab und stellt h\u00f6here Anspr\u00fcche an sie, die es anderen gegen\u00fcber nicht geltend macht. Anstatt von den Anderen Unterwerfung zu fordern, verlangt es von Juden die Verpflichtung, der Menschheit zu dienen.<\/p>\n<p><strong>Einheit in \u00dcbereinstimmung mit Feindseligkeit<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Jahrhunderte hinweg fragten sich zahlreiche Gelehrten und Menschen des Glaubens, was die Bedeutung und das Ziel des Judentums seien. Der Historiker T.R.Glover aus Cambridge schrieb in <em>Die antike Welt<\/em>: \u201eKein antikes Volk hat eine merkw\u00fcrdigere Geschichte als die Juden. (&#8230;)Die Geschichte keines anderen Volkes sollte so kostbar sein, wenn wir sie blo\u00df rekonstruieren und verstehen k\u00f6nnten&#8230;. Seltsamer noch, die alte Religion der Juden \u00fcberlebt, w\u00e4hrend all die Religionen der alten Volksgruppen verschwunden sind&#8230; Au\u00dferdem ist es bemerkenswert, dass die lebenden Religionen der Welt alle auf religi\u00f6sen Ideen aufbauen, die sich von den Juden ableiten. Die gro\u00dfe Frage ist nicht \u201eWas ist passiert?&#8220;, sondern \u201eWarum ist es passiert?&#8220; Warum lebt das Judentum?&#8220;<\/p>\n<p>Um das Judentum zu verstehen, m\u00fcssen wir zu dessen Anf\u00e4ngen zur\u00fcckgehen, und es mit seinem endg\u00fcltigen Ziel verbinden. Vor etwa 3,800 Jahren machte die Menschheit in dem als <em>Fruchtbarer Halbmond <\/em>bekannten Gebiet ihre ersten Schritte auf dem Weg, eine Zivilisation zu werden. Zu jener Zeit war Babylon das herrschende Imperium und regierte \u00fcber die \u00fcppigen L\u00e4ndereien zwischen den Fl\u00fcssen Euphrat und Tigris.<\/p>\n<p>Schon damals begannen Probleme aufzutauchen. Die Eitelkeit der Menschen erreichte ihren H\u00f6hepunkt, als das Babylonische Reich und dessen K\u00f6nig Nimrod versuchten, einen Turm zu bauen, dessen \u201eSpitze bis in den Himmel reichen&#8220; w\u00fcrde, weil sie sich einen Namen machen wollten (Genesis 11 : 4). Aber anstelle eines Turmes  entwickelten die Erbauer, wie es im Buch <em>Pirkei De Rabbi Eliezer<\/em> (Kapitel 24) beschrieben wird, eine solche Feindseligkeit f\u00fcreinander, dass Folgendes geschah:  \u201eSie wollten miteinander sprechen, doch sie kannten nicht die Sprache des jeweils anderen. Was taten sie? Jeder nahm sein Schwert,  und sie k\u00e4mpften miteinander bis zum Tode. Tats\u00e4chlich wurde dort die halbe Menschheit abgeschlachtet, und verstreute sich von dort aus \u00fcber die gesamte Welt&#8220;.<\/p>\n<p>Abraham begriff, dass die Babylonier, um ihrer Feindseligkeit untereinander entgegenzuwirken, ein ausreichendes Ma\u00df an Verbindung und Einheit kultivieren m\u00fcssen. Er verstand, dass in der Sch\u00f6pfung alles miteinander verbunden ist, und die offenkundigen Widerspr\u00fcche eigentlich einander erg\u00e4nzen, um ein perfektes Ganzes zu bilden. Es war ihm ebenfalls klar, dass die Babylonier, wenn sie von der Vollkommenheit der Natur w\u00fcssten, aufh\u00f6ren w\u00fcrden, andere Menschen zu hassen und stattdessen die Unterschiedlichkeit sch\u00e4tzen und von ihr profitieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Sofort nach dieser Enth\u00fcllung begann Abraham, dieses Konzept in Umlauf zu bringen, oder wie Maimonides es in <em>Mishneh Torah<\/em> (Kapitel 1) beschreibt: \u201eEr begann, den Menschen von Ur der Chald\u00e4er [Abrahams Stadt in Babylon] Antworten zu geben, sich mit ihnen zu unterhalten und sie davon in Kenntnis zu setzen, dass der Weg, den sie beschritten, nicht der Weg der Wahrheit war&#8220;.<\/p>\n<p>Obwohl K\u00f6nig Nimrod Abraham feindlich entgegentrat und verlange, dass er damit aufzuh\u00f6re, seine Ideen in Umlauf zu bringen, bestand Abraham darauf fortzufahren, bis Nimrod ihn schlie\u00dflich aus Babylon verbannte. Als der Vertriebene jenem  Land entgegenwanderte, welches das Land Israel werden sollte, geschah etwas, was in <em>Mishneh Torah<\/em> von Maimonides (Kapitel 1) folgenderma\u00dfen beschrieben wird: \u201eAbertausende versammelten sich um ihn. Er pflanzte seinen Grundsatz [der Einheit] in ihre Herzen, verfasste B\u00fccher dar\u00fcber, und unterrichtete seinen Sohn, Isaak. Und Isaak sa\u00df und lehrte und mahnte und informierte Jakob, und setzte ihn als Lehrer ein, dass er sitzen und lehren m\u00f6ge &#8230;Und Jakob unser Vater lehrte all seine S\u00f6hne. &#8222;<\/p>\n<p>Diese drei Patriarchen des Judentum gaben dem Letzteren seinen Kern: Einheit ist das Heilmittel f\u00fcr den Hass. Wenn der Hass w\u00e4chst, kehre ihn nicht unter den Teppich, sondern erkenne ihn an und f\u00f6rdere die Einheit, um beide miteinander in \u00dcbereinstimmung zu bringen. In den pr\u00e4gnanten Worten K\u00f6nig Salomons (Spr\u00fcche 10: 12): \u201eHass sch\u00fcrt Hader, und Liebe \u00fcberdeckt alle Verfehlungen.&#8220;<\/p>\n<p>Daraus folgt, dass das Judentum sich nicht von geographischen Faktoren oder biologischer Verwandtschaft herleitet, sondern vielmehr von einer ideologischen Auffassung, dass Einheit der Schl\u00fcssel f\u00fcr die L\u00f6sung jedes Problems ist. Das hebr\u00e4ische Wort <em>Jehudi<\/em> (Jude) kommt von dem Wort jihudi (vereint, vereinigt), so hei\u00dft es in dem Buch <em>Yaarot Devash<\/em> (Teil 2, <em>Drush<\/em> Nr. 2 ). Mit anderen Worten, das einzige Kriterium, das eine Person j\u00fcdisch werden l\u00e4sst, ist die Annahme des Prinzips, dass Liebe \u201ealle Verfehlungen \u00fcberdecken&#8220; und Einheit die Basis aller menschlichen Beziehungen bilden muss. Die Myriaden, die sich Abraham anschlossen, kamen vom gesamten Halbmond und dem Nahen und Mittleren Osten, und waren alle willkommen, solange sie das Gesetz der Einheit befolgten.<\/p>\n<p><strong>Die leidenschaftliche Sicht der Antisemiten<\/strong><\/p>\n<p>Die Hebr\u00e4er litten ganz genau wie alle anderen unter der Intensivierung des Egos. Der einzige Unterschied zwischen ihnen und den anderen V\u00f6lkern bestand darin, dass sie beschlossen hatten, einander nicht zu bek\u00e4mpfen, wenn die Feindschaft zwischen ihnen anwuchs, sondern sich im Gegenteil daf\u00fcr entschieden, die Liebe unter sich zu vermehren. W\u00e4hrend unsere Vorfahren h\u00e4ufig heftigen und oftmals gewalt\u00e4tigen Auseinandersetzungen erlagen, so erinnerten sie sich zu guter letzt doch immer daran, was sie tun m\u00fcssen und wie sie Frieden erlangen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund hei\u00dft es im Buch Sohar (<em>Beshalach<\/em>): \u201eAlle Kriege in der Thora werden um den Frieden und um die Liebe gef\u00fchrt&#8220;.<\/p>\n<p>Nachdem wir ein ausreichendes Ma\u00df an Einheit erreicht hatten, wurden wir zu einem Volk und erhielten umgehend den Auftrag, \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; zu werden, und weiterzugeben, was Abraham urspr\u00fcnglich den Babyloniern hatte \u00fcbermitteln wollen. Der gro\u00dfe Kabbalist <em>Ramchal<\/em> schrieb, dass ebenso wie Abraham auch Noah und Moses die Korrektur der Welt in ihrer jeweiligen Zeit beenden wollten, aber die Umst\u00e4nde dies verhinderten. In <em>Adir Bamarom (Der<\/em> <em>M\u00e4chtige in der H\u00f6he) <\/em>schrieb Ramchal: \u201eNoah wurde erschaffen, um die Welt in dem Zustand zu korrigieren, in dem sie sich zu diesem Zeitpunkt befand. Zu dieser Zeit gab es bereits die V\u00f6lker, und auch sie werden durch ihn ihre Korrektur erfahren&#8220;. In seinem <em>Ramchal Kommentar zur Thora<\/em> schrieb der Weise \u00fcber Moses: \u201eMoses wollte die Korrektur der Welt zu jener Zeit vollenden. (&#8230;) Jedoch hatte er keinen Erfolg, wegen der Verdorbenheiten, die unterwegs auftauchten.&#8220;<\/p>\n<p>Auch die V\u00f6lker erkannten unsere einzigartige Rolle als \u00dcberbringer der Erl\u00f6sung, obwohl nur wenige die Erl\u00f6sung mit Einheit in Verbindung brachten. Es war tats\u00e4chlich der satanischste Gegner des Judentums der Geschichte, Adolf Hitler, der zu denjenigen z\u00e4hlte, die das Judentum mit Einheit in Verbindung brachten. In seiner hasserf\u00fcllten Schrift, <em>Mein Kampf<\/em>, schrieb Hitler sowohl \u00fcber das einzigartige Schicksal der Juden, als auch \u00fcber die Wichtigkeit ihrer Einheit. \u201eAls ich so durch lange Perioden menschlicher Geschichte das Wirken des j\u00fcdischen Volkes forschend betrachtete, stieg mir pl\u00f6tzlich die bange Frage auf, ob nicht doch vielleicht das unerforschliche Schicksal aus Gr\u00fcnden, die uns armseligen Menschen unbekannt, den Endsieg dieses kleinen Volkes in ewig unab\u00e4nderlichem Beschl\u00fcsse w\u00fcnsche&#8220;. In Bezug auf die j\u00fcdische Einheit bzw. deren Fehlen schrieb Hitler: \u201eDer Jude ist nur einig, wenn eine gemeinsame Gefahr ihn dazu zwingt oder eine gemeinsame Beute lockt; fallen beide Gr\u00fcnde weg, so treten die Eigenschaften eines krassesten Egoismus in ihre Rechte&#8220;.<\/p>\n<p>Ein weiterer ber\u00fcchtigter Antisemit, der die einzigartige Eigenschaft der j\u00fcdischen Gesellschaft der Antike untersuchte, war Henry Ford. In <em>Der internationale Jude &#8211; das<\/em> <em>vordringlichste Problem der Welt<\/em> schrieb Ford: \u201emoderne Reformer, die soyiale Gesellschaftsmodelle erstellen, t\u00e4ten gut daran, sich das Sozialsystem anzusehen, unter dem die fr\u00fchen Juden organisiert waren&#8220;. Ford <em>wollte<\/em> sich ein Beispiel an den Juden nehmen, aber da diese voneinander getrennt waren, fl\u00fcchtete er zu deren Vorfahren, den \u201efr\u00fchen Juden&#8220;.<\/p>\n<p>Seit der Zerst\u00f6rung des zweiten Tempels als Folge des unbegr\u00fcndeten Hasses sind Juden g\u00e4nzlich dem Hass anheim gefallen. Sie haben das Prinzip, dass Liebe alle Verfehlungen \u00fcbedeckt, vergessen und lassen den Hass \u00fcber ihre Herzen herrschen.<\/p>\n<p>Aber da es ihnen bestimmt ist, \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; zu sein, macht die Welt sie f\u00fcr jeden Akt des Hasses, der sich wo auch immer in der Welt zeigt, verantwortlich. Den Juden mag nicht klar sein, dass sie sich im Besitz des Schl\u00fcssels befinden, der den Hass beenden kann, aber die Welt sp\u00fcrt es und fordert dies von ihnen.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Kommentator des <em>Buches Sohar<\/em> des 20. Jahrhunderts, Rabbi Yehuda Ashlag, schrieb in dem Essay \u201eDie B\u00fcrgschaft&#8220; : \u201eDas israelische Volk war als eine Art Durchgang konstruiert worden, durch den Funken der N\u00e4chstenliebe auf die gesamte menschliche Gattung in der ganzen Welt scheinen w\u00fcrden.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Rabbi Hillel Zeitlein betonte die Wichtigkeit der j\u00fcdischen Einheit f\u00fcr die Korrektur der Welt. In <em>Sifrin Shel Yehidim<\/em> schrieb er: \u201eWenn Israel der eine wahre Erl\u00f6ser der gesamten Welt ist, dann muss es zu dieser Erl\u00f6sung bef\u00e4higt sein. Israel muss erst ihre Seelen erl\u00f6sen. (&#8230;) Wann aber wird diese weltweite Erl\u00f6sung stattfinden? Wird es jetzt geschehen, in einer Zeit, da dieses Volk in Gez\u00e4nk, K\u00e4mpfen und grundlosem Hass versinkt? Daher bitte ich in diesem Buch dringend darum, die Einheit Israels herzustellen. (&#8230;) Wenn diese begr\u00fcndet wird, wird es zu einer Vereinigung der Individuen kommen, mit dem Ziel der Erh\u00f6hung und der Korrektur aller \u00dcbel des Volkes und der ganzen Welt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Doppelmoral<\/strong><\/p>\n<p>Eines der Kriterien zur Bestimmung, ob eine Person antisemitisch ist, ist die sogenannte \u201eDoppelmoral&#8220;. Das bedeutet, dass man beobachtet, ob Menschen Juden und Israel anders beurteilen als alle anderen. Wenn wir ehrlich sind, sollten wir zugeben, dass jeder, sogar die Juden, Israel und die Juden anders beurteilen als alle anderen V\u00f6lker. Diese Doppelmoral finden wir in den Schriften niedergelegt, und jede Person in der Welt f\u00fchlt, dass Juden anders sind.<\/p>\n<p>Juden sind anders, aber sie sind keine Rassisten, da das authentische Judentum vorgibt, dass jeder Mensch, der sich der Idee der Einheit \u00fcber dem Hass verschreibt als j\u00fcdisch betrachtet wird. Dennoch sind Juden definitiv einzigartig.<\/p>\n<p>Derzeit werden sie von der Welt gehasst, weil sie kein \u201eLicht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; sind, also nicht das Licht der Einheit verbreiten. Wenn die Juden wieder zu dem werden, was sie waren, als sie sich dazu verpflichteten, sich \u201ewie ein Mensch mit einem Herzen&#8220; zu verbinden, und dadurch zu einem Volk wurden, wird die Welt sie als die kostbarste Nation des Planeten sch\u00e4tzen. Durch ihre Einheit oder ihr Getrenntsein voneinander bestimmen die Juden, ob Hass oder N\u00e4chstenliebe in der Welt herrschen werden, und die Welt verh\u00e4lt sich ihnen gegen\u00fcber dementsprechend.<\/p>\n<p>Kein anderer Text fasst diese Botschaft klarer zusammen als dieses Zitat aus dem <em>Buch Sohar<\/em>. In dem Abschnitt <em>Aharei Mot<\/em> hei\u00dft es in dem Buch: \u201eSiehe wie gut und angenehm es ist, wenn Br\u00fcder zusammensitzen. Dies sind die Freunde, wenn sie beieinander sitzen, zun\u00e4chst erscheinen sie wie Menschen, die gegeneinander Krieg f\u00fchren und einander t\u00f6ten wollen. Dann kehren sie zur\u00fcck inden Zustand br\u00fcderlicher Liebe. Fortan werdet ihr euch auch nicht mehr trennen&#8230; und durch euren Verdienst wird Frieden in der Welt herrschen.&#8220; Lasst uns tun was wir tun m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Quelle: Huffpost.de) Durch ihre Einheit bzw. deren Fehlen bestimmen die Juden, ob Hass oder N\u00e4chstenliebe in der Welt herrschen wird, und die Welt verh\u00e4lt sich ihnen gegen\u00fcber dementsprechend. 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