{"id":720,"date":"2016-11-13T18:49:14","date_gmt":"2016-11-13T17:49:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=720"},"modified":"2017-04-20T18:51:22","modified_gmt":"2017-04-20T16:51:22","slug":"absurde-entscheidung-der-unesco-spiegelt-die-ehrliche-meinung-der-welt-wider","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/absurde-entscheidung-der-unesco-spiegelt-die-ehrliche-meinung-der-welt-wider\/","title":{"rendered":"Absurde Entscheidung der UNESCO spiegelt die ehrliche Meinung der Welt wider"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"title\"><strong>Israel &#8211; Eine L\u00f6sung des \u201eRassenproblems&#8220;<\/strong><\/h3>\n<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/michael-laitman\/absurde-entscheidung-der-_b_12850802.html\">Huffpost.de<\/a>) Am 29. November im Jahre 1947 stimmten die Vereinten Nationen mit \u00fcberwiegender Mehrheit zugunsten einer Gr\u00fcndung von zwei unabh\u00e4ngigen Staaten in Pal\u00e4stina &#8211; einem j\u00fcdischen Staat und einem arabischen Staat. H\u00e4tte die Resolution ausschlie\u00dflich auf den Schuldgef\u00fchlen der Welt nach dem Holocaust beruht, w\u00e4re sie nie verabschiedet worden.<\/p>\n<p>Als im Juli 1938 32 Nationen das Ausma\u00df der Gefahr, welcher die Juden in Deutschland unter Hitler entgegensahen, erkannten, trafen sie in franz\u00f6sischen \u00c9vian zusammen, um zu diskutieren, wie sie den Juden helfen konnten, herauszukommen. Als es allerdings um die Frage ging, wie viele Juden sie bereit w\u00e4ren aufzunehmen, bot kein einziges Land wirkliche Hilfe an. Alles, was die USA, Kanada, Gro\u00dfbritannien und die weiteren 29 L\u00e4nder anboten, war ein Lippenbekenntnis, aber keine Aufnahme. Der australische Abgeordnete, T. W. White, beschrieb die vorherrschende Gesinnung am besten mit den Worten: \u201eDa wir kein Rassenproblem haben, wird jedermann Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr aufbringen, dass wir uns nicht danach dr\u00e4ngen, eins zu importieren, indem wir irgend einen Plan f\u00fcr eine fremde Einwanderung im gro\u00dfen Stil unterst\u00fctzen&#8220;.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Welt, nicht nur f\u00fcr Hitler, waren die Juden ein Problem. Als sie uns einen Staat gaben, taten sie uns keinen Gefallen damit, sondern erwarteten, ein Problem loszuwerden. Jetzt scheint es, als w\u00fcrden sie diese Entscheidung bereuen.<\/p>\n<p><strong>Von Tolstoi bis zu Rav Kook: die Welt sondert uns aus<\/strong><\/p>\n<p>Das \u201ej\u00fcdische Problem&#8220; ist ein uraltes R\u00e4tsel. Dem Schriftsteller Lev Tolstoi werden folgende S\u00e4tze zugeschrieben: \u201eWelcherlei einzigartiges Gesch\u00f6pf ist [der Jude], den alle Herrscher aller Nationen der Welt dem\u00fctigten und erniedrigten und verfolgten und ermordeten, verbrannten und erh\u00e4ngten, und der ungeachtet ihrer Wut und ihres Zorns weiterhin lebt und gedeiht. (&#8230;) Der Jude ist das Symbol der Ewigkeit. (&#8230;) Er ist derjenige, der so lange die prophetische Botschaft besch\u00fctzte und sie an die ganze Menschheit \u00fcbermittelte&#8220; (Leo Tolstoi, &#8222;Was ist ein Jude?&#8220;).<\/p>\n<p>Tolstoi ist nicht der Einzige. Es gibt kaum Menschen auf der Welt, die Juden als gew\u00f6hnliche Menschen betrachten. Nicht alle hassen uns, aber niemand beurteilt uns nach dem gleichen Standard wie andere V\u00f6lker. Diese Doppelmoral wohnt jedem Menschen auf dieser Welt inne. Was Menschen von uns erwarten, erwarten sie von niemand anderem.<\/p>\n<p>Diese Erwartung gab es auch, als der Staat Israel gegr\u00fcndet wurde. Vielleicht tr\u00e4umten wir davon, wie alle anderen Nationen zu sein und ein eigenes Land zu besitzen, in dem wir unser Leben in Frieden und Sicherheit verbringen w\u00fcrden. Doch hatte die Welt andere Pl\u00e4ne f\u00fcr uns. Wenn sie uns Frieden und Sicherheit geben wollte, h\u00e4tte sie uns nicht in die instabilste Region auf dem Planeten gesetzt, umgeben von Millionen Arabern, denen nichts lieber w\u00e4re, als uns tot zu sehen.<\/p>\n<p>Nach dem zweiten Weltkrieg musste sich die Welt von dem Hass erholen, der den Ausbruch des Krieges verursacht hatte. Tief im Inneren erwarteten die Menschen, die Entspannung w\u00fcrde von uns kommen. Sie erwarten es noch immer und werden es weiterhin tun. Die Welt kann nichts anderes von uns erwarten, weil dies der Grund daf\u00fcr ist, warum das j\u00fcdische Volk urspr\u00fcnglich ins Leben gerufen wurde &#8211; um \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; zu sein.<\/p>\n<p>Immer wenn es Schwierigkeiten gibt, beschuldigen Menschen die Juden. Wir f\u00fchren dies auf das Suchen nach einem S\u00fcndenbock zur\u00fcck, aber die Menschen f\u00fchlen aufrichtig, dass wir die Ursache ihrer Schwierigkeiten sind. Ob wir es wissen oder nicht, unsere Rolle in der Welt besteht darin, Frieden und Einheit zu bringen. Somit richten die Menschen instinktiv ihre Wut auf uns, wenn Hass vorherrscht. Aus ihrer Sicht erf\u00fcllten wir nicht unsere Aufgabe. Rav Kook gab die Sicht der Welt wieder, als er schrieb: \u201eJede Aufruhr in der Welt kommt nur f\u00fcr Israel. Jetzt sind wir dazu aufgefordert, eine gro\u00dfe Aufgabe bereitwillig und achtsam zu verwirklichen: Uns selbst und die gesamte ruinierte Welt mit uns aufzubauen&#8220; (Briefe des Raiah, Band 2).<\/p>\n<p><strong>Weder Start-up Nation noch Produzenten von Supermodels<\/strong><\/p>\n<p>Wir wurden zu einem Volk am Fu\u00dfe des Berges Sinai, nachdem wir versprachen, \u201ewie ein Mensch mit einem Herzen&#8220; zu sein. Unmittelbar danach wurde uns die Aufgabe gegeben, \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; zu sein, um in der ganzen Welt den Weg zu verbreiten, wie man Einheit erreichen kann. RaMCHal schrieb, dass \u201eMoses sich w\u00fcnschte, die Korrektur der Welt zu jenem Zeitpunkt abzuschlie\u00dfen, [als Israel aus \u00c4gypten kam]. Aus diesem Grund nahm er das Mischvolk mit, da er dachte, dass dadurch die Welt korrigiert werde&#8220; (RaMCHals Kommentar zur Tora). Die \u201egro\u00dfe Aufgabe&#8220;, \u00fcber die Rav Kook schrieb, dass wir sie \u201ebereitwillig und achtsam&#8220; annehmen m\u00fcssen, besteht darin, dass wir uns selbst durch Einheit aufbauen und mit uns zusammen die Welt vereinigen. Solange wir nicht damit beginnen, unsere Aufgabe zu verwirklichen, wird der Antisemitismus weiterhin bestehen bleiben.<\/p>\n<p>Wenn wir denken, dass unser Ziel in Israel darin besteht, eine Start-up Nation zu sein, oder Supermodels und Superfrauen &#8211; Filmsstars zu exportieren, dann steht uns ein ein b\u00f6ses Erwachen bevor. Erst vor ein paar Jahren schockierte Helen Thomas, hochrangige Mitarbeiterin im Presseteam des Wei\u00dfen Hausens, die Welt und wurde dazu gedr\u00e4ngt, die Aussage zur\u00fcckzunehmen, dass Juden \u201esich aus Pal\u00e4stina verziehen&#8220; und \u201edie Heimreise nach Polen und Deutschland antreten&#8220; sollen. Heutzutage ist diese Sichtweise im Mainstream angekommen, auch wenn niemand sie einen Tag vor den US-Wahlen best\u00e4tigen w\u00fcrde. Wenn die Welt allerdings sieht, dass die Gr\u00fcndung eines j\u00fcdischen Staates in Pal\u00e4stina der Welt nichts als Krieg, Terrorismus und Konflikte in der ganzen Welt brachte, wie kann sie dann ihre Entscheidung, uns einen Staat zu geben, nicht bereuen?<\/p>\n<p><strong>Die Essenz unserer Volkszugeh\u00f6rigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Falls wir weiterhin hier bleiben m\u00f6chten, ben\u00f6tigen wir die Unterst\u00fctzung der Welt. Um uns die Unterst\u00fctzung der Welt zu verdienen, m\u00fcssen wir zu unseren Wurzeln zur\u00fcckkehren. \u201eLiebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst&#8220; ist kein Autoaufkleber-Slogan. Es ist unser allumfassendes Grundgesetz, die Essenz unserer Volkszugeh\u00f6rigkeit. Wenn wir nicht danach leben, dann sind wir nicht Israel, und dann wird die Welt unsere Forderung nach einem Land nicht rechtfertigen.<\/p>\n<p>Nur wenn wir verbunden sind, k\u00f6nnen wir \u201eein Licht f\u00fcr die V\u00f6lker&#8220; sein, weil Einheit das ist, was die Welt ben\u00f6tigt. Sie wird die Einheit erst erreichen k\u00f6nnen, wenn wir ihr den Weg dahin er\u00f6ffnen. Als unsere Vorfahren K\u00e4mpfe und vom Egoismus getriebene Kriege erlebten, unterdr\u00fcckten sie ihren Hass gegeneinander nicht. Stattdessen erh\u00f6hten sie die Wichtigkeit ihrer Einheit \u00fcber den Hass hinaus. \u201eHass erregt Hader&#8220;, schrieb K\u00f6nig Salomon, doch die Liebe \u00fcberdecke \u201ealle Verfehlungen&#8220;.<\/p>\n<p>Vor ungef\u00e4hr zwanzig Jahrhunderten wurden wir aus dem Land Israel getrieben, weil wir unbegr\u00fcndetem Hass erlagen und ihn nicht mit Liebe \u00fcberdeckten. Die T\u00fcr f\u00fcr diesen Hass ist noch immer sperrangelweit offen. Wenn wir ihn nicht mit Liebe \u00fcberdecken, dann werden wir abermals vertrieben werden. Statt uns zu streiten, m\u00fcssen wir unsere Streitereien als Gelegenheiten daf\u00fcr betrachten, unsere Egos mit Liebe zu \u00fcberdecken. Diese Methode, \u00fcber dem Egoismus zu arbeiten, ist ein Beispiel, welches nur wir der Welt vermitteln k\u00f6nnen, da nur wir es zuvor gemacht haben. Alles, was wir machen m\u00fcssen, ist, diese Einstellung gegen\u00fcber Konflikten wiederzuerlangen und sie mit der Welt zu teilen.<\/p>\n<p>Die Welt wird unsere Souver\u00e4nit\u00e4t in Israel rechtfertigen, sofern wir ein Beispiel der Liebe jenseits des Hasses vermitteln. Falls wir dem belanglosen Gezanke erliegen, werden die Nationen keinen Grund darin sehen, uns in unserem Land bleiben zu lassen; Sie haben bereits gen\u00fcgend eigene Probleme.\u00a0Wir haben die Geduld der Welt \u00fcberstrapaziert. Entweder vereinigen wir uns jetzt und werden zum Vorbild, wie es unsere urspr\u00fcngliche Bestimmung war, oder wir werden verbannt und vernichtet, nicht nur in Israel, sondern auf der ganzen Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Israel &#8211; Eine L\u00f6sung des \u201eRassenproblems&#8220; (Quelle: Huffpost.de) Am 29. November im Jahre 1947 stimmten die Vereinten Nationen mit \u00fcberwiegender Mehrheit zugunsten einer Gr\u00fcndung von zwei unabh\u00e4ngigen Staaten in Pal\u00e4stina &#8211; einem j\u00fcdischen Staat und einem arabischen Staat. 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