{"id":714,"date":"2017-04-20T18:20:13","date_gmt":"2017-04-20T16:20:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=714"},"modified":"2017-04-20T18:20:13","modified_gmt":"2017-04-20T16:20:13","slug":"wenn-roboter-unsere-jobs-uebernehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/wenn-roboter-unsere-jobs-uebernehmen\/","title":{"rendered":"Wenn Roboter unsere Jobs \u00fcbernehmen"},"content":{"rendered":"<p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/michael-laitman\/wenn-roboter-unsere-jobs-uebernehmen_b_14300162.html?utm_hp_ref=de-technologie\">Huffpost.de<\/a>) In vielfacher Hinsicht ist die Geschichte der Menschheit Ausdruck der Evolution menschlicher Verlangen. Als wir noch in H\u00f6hlen lebten, unterschieden wir uns im Grunde nicht wesentlich von einem Rudel W\u00f6lfe. Wir malten auf die H\u00f6hlenw\u00e4nde und hielten vermutlich Rituale ab, aber im Wesentlichen war alles was wir wollten unsere Selbsterhaltung und die unseres Clans.<\/p>\n<p>Die Saat der Zivilisation war aber bereits gelegt. Die primitive Kunst und die Rituale zeigten an, dass der Mensch mehr als nur eine weitere Spezies in der Nahrungskette sein sollte. Unsere Sehns\u00fcchte und Verlangen unterscheiden sich nicht nur von denen der Tiere, sondern entwickelten sich im Laufe der Geschichte auch weiter.<\/p>\n<p>Je mehr unsere Verlangen wuchsen, desto mehr verbanden sie uns miteinander, haupts\u00e4chlich indem wir einander ausbeuteten. Als wir uns in D\u00f6rfern und St\u00e4dten sesshaft machten, schufen wir auch soziale Strukturen und soziale Klassen. Anf\u00e4nglich beuteten wir einander durch verschiedene Formen der Sklaverei aus. Als die Besteuerung rentabler wurde als die Sklaverei, verlegte sich die Menschheit auf den Feudalismus. Sp\u00e4ter, als die Massenproduktion die industrielle Revolution vorantrieb, begann der Kapitalismus.<\/p>\n<p>Gegen Ende des 20. Jahrhunderts nahm der Kapitalismus die hinterh\u00e4ltigste, die b\u00f6seste Form der Ausbeutung an die es je gab: den Neoliberalismus. Diese neue Form der Ausbeutung manipulierte uns derart, dass wir mehr Stunden arbeiten als unsere versklavten Vorfahren, w\u00e4hrend sie uns glauben macht, dass wir frei sind, obwohl wir tats\u00e4chlich von einer kleinen Gruppe von Individuen, die die Fassade der Freiheit und der Demokratie aufrecht erhalten, ausgebeutet werden. Prof. Tan Chen legt detailliert dar, wie diese Elite sich &#8222;mittels Lobbyismus, Berechtigungsnachweisen und Lizenzierungen&#8220; lediglich um ihre eigenen Interessen k\u00fcmmert, w\u00e4hrend sie den &#8222;einfachen Arbeitern die M\u00f6glichkeit ebenso zu handeln&#8220; verweigert.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre sind die menschlichen Verlangen so intensiv geworden, so dass wir bis ins Mark hinein selbsts\u00fcchtig geworden sind. Heute kann die Mehrheit der Menschen nicht einmal mehr die fundamentalsten Formen von Beziehungen aufrechterhalten &#8211; mit unseren Kindern und Lebensgef\u00e4hrten.<\/p>\n<p>Schlimmer noch, sagt Prof. Tan Chen: &#8222;Wie viele bereits aufzeigt haben, drohen Fortschritte in der Entwicklung der k\u00fcnstlichen Intelligenz einen umfassenden Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen zu verursachen (sogar der gut Ausgebildeten) in nicht allzu ferner Zukunft. Ohne die fundamentalste soziale Einheit, die Familie, und eine verl\u00e4ssliche Einkommmensquelle, brauchen wir &#8222;eine umfangreiche Revision einer Kultur, die denjenigen, die um ihre Existenz k\u00e4mpfen, das Gef\u00fchl vermittelt, Verlierer zu sein &#8222;, stellt er fest. In der Tat befinden wir uns, wie ich oben bereits erw\u00e4hnte, mitten in einer unvermeidlichen und unumkehrbaren sozialen Revolution. Nun m\u00fcssen wir bestimmen, ob sie sich eher in angenehmer und ruhiger Weise vollziehen wird oder schmerzhaft und gewaltt\u00e4tig sein wird, wie es bei Revolutionen h\u00e4ufig geschieht.<\/p>\n<p><strong>Die Menschheit mit Vernunft injizieren<\/strong><\/p>\n<p>Um die Gesellschaft von ihrem gegenw\u00e4rtigen unhaltbaren und ausbeuterischen Modus operandi in ein ausbalancierteres und vertretbares Paradigma zu bef\u00f6rdern reicht es aus, dass wir unsere eigene Geschichte betrachten- die Geschichte des j\u00fcdischen Volkes. <em>Midrash Rabah<\/em>, <em>Maimonides<\/em>, und viele andere Quellen berichten davon, dass Abraham der Patriarch herausfand, warum Menschen einander willentlich Schaden zuf\u00fcgen, w\u00e4hrend alle anderen Elemente der Natur in harmonischem Miteinander zusammenwirken. Abraham entdeckte, dass die menschliche Natur praktisch nichts Gutes in sich tr\u00e4gt, oder wie das Buch Genesis es ausdr\u00fcckt: &#8222;Die Neigung des menschlichen Herzens ist von Grund auf b\u00f6se.&#8220; Es hat fast 40 Jahrhunderte gedauert, aber heute wissen wir, dass er recht hatte. Jedoch entdeckte Abraham auch das einzige Heilmittel f\u00fcr die negative, egoistische Kraft in unserer Gesellschaft. Er stellte fest, dass die Natur ihre Balance durch eine Gegenkraft, eine positive Kraft der Liebe und Einheit aufrechterh\u00e4lt, die der Menschheit fehlt. Deswegen bem\u00fchte sich Abraham diese Gegenkraft der Gesellschaft anzuerziehen. Aus diesem Grunde ist nach j\u00fcdischer Tradition die Eigenschaft, die Abraham am besten beschreibt die der Barmherzigkeit. Von Stadt zu Stadt und Dorf zu Dorf wanderten Abraham und seine Frau Sarah auf ihrem Weg nach Kanaan und lehrten, dass die N\u00e4chstenliebe und Freundlichkeit das Heilmittel f\u00fcr die \u00dcbel der menschlichen Natur sind.<\/p>\n<p>Das Ego entwickelte sich \u00fcber die Generationen hinweg, und die Lehre Abrahams wurde unzureichend. Abrahams Nachkommen \u00fcbernahmen das Fundament seiner Lehre und glichen es entsprechend ihrer Zeit an. Auf diese Weise entwickelte sich die Methode der Umerziehung zu Liebe und Einheit unter den Menschen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurde eine genaue Erziehungsmethode ersonnen. Als die alten Hebr\u00e4er sie \u00fcbernahmen und sie unter sich verwirklichten, verband diese Methode sie zu einer Nation. Ihr Motto: &#8222;Liebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst&#8220;, war das ultimative Ziel ihrer Erziehung, und den Gipfel der menschlichen Evolution bildete. Das Erreichen einer solchen Liebe bedeutete, dass man die negative Kraft des Egos mit der positiven Kraft der Liebe f\u00fcr die Anderen vollkommen ausgeglichen hat. Das ist der Grund, warum wir uns als Nation erst etablierten, nachdem wir uns einverstanden erkl\u00e4rt hatten, \u201ewie ein Mensch mit einem Herzen&#8220; zu sein.<\/p>\n<p>Das Volk Israel erlebte Phasen der Trennung und des Hasses, und Phasen der Verbindung und Liebe. All dies war jedoch Teil unserer Entwicklung; wir brauchten ein wachsendes Ego als Ansporn, um unsere gegenseitige Liebe zu verst\u00e4rken. Deswegen schrieb K\u00f6nig Salomo (Spr\u00fcche 10:12): \u201eHass stiftet Hader, doch Liebe \u00fcberbedeckt alle Verfehlungen.&#8220; Die fr\u00fchen Juden entdeckten eine grundlegende Wahrheit: Das Ego ist die treibende Kraft f\u00fcr unsere Entwicklung, wird uns aber t\u00f6ten, wenn wir es nicht mit Liebe bedecken.<\/p>\n<p>Trotz unserer Erziehungsmethode von vor 2ooo Jahren wurden wir so egoistisch, dass wir unsere Selbstsucht nicht mehr mit Liebe bedecken konnten und wie der Rest der Welt wurden- selbstss\u00fcchtig bis ins Mark. Alles was uns \u00fcbriggeblieben war, war die Erinnerung an unsere Einheit, tief begraben in unserem Inneren, und das Motto der Liebe zu den Anderen, das wir den Nationen hinterlie\u00dfen. Das Christentum interpretierte dieses Motto als &#8222;Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen auch&#8220; (Matth\u00e4us 7:12). Mohammed sagte es \u00e4hnlich: &#8222;Keiner von euch glaubt wahrhaftig, bevor er nicht f\u00fcr seinen Bruder w\u00fcnscht, was er f\u00fcr sich selbst w\u00fcnscht &#8220; (Vierzig Hadith-Nawawi).<\/p>\n<p>Wir hinterlie\u00dfen jedoch nur die Worte, ohne die Umsetzungsmethode &#8211; die Erziehungsmethode, die unseren Vorfahren half, sich \u00fcber ihren Egos zu verbinden. Das f\u00fchrte zu dem Ergebnis, dass dieses Motto zu einem leeren Slogan wurde, von dem niemand glaubt, dass er umsetzbar ist. Nun m\u00fcssen wir, bevor unser Ego die Welt ins Verderben st\u00f6\u00dft, diese positive Kraft, die Abraham n\u00e4hrte, unserer Nation und der Welt aufs Neue injizieren, um uns vor uns selbst zu retten. Nun ist es an der Zeit, die Erziehung wiederzubeleben, die einst unsere Einheit herbeif\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>Lernen sich zu verbinden <\/strong><\/p>\n<p>Um unsere Werte \u00fcberdenken zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst die Gesellschaft stabilisieren. Wie ich es bereits <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/haaretz-labels\/laitman\/1.758754\">geschrieben habe<\/a>, und wie viele anderen angemerkt haben, wird der erste Schritt in der Revolutionierung des Arbeitsmarktes bestehen, oder genauer gesagt in der Vernichtung von Jobs. In den kommenden Jahren werden autonome Maschinen Millionen von Menschen ersetzen. Diese Menschen werden es zunehmend schwieriger finden, neue Arbeit zu finden, da der gesamte Arbeitsmarkt diesem Wandel unterworfen sein wird. Roboter werden sowohl Arbeitspl\u00e4tze in der Werkstattfertigung als auch im <a href=\"https:\/\/www.sc.com\/hk\/ways-to-bank\/inperson-atm.html\">Bankwesen<\/a>, in der <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/c8ef3f62-ea9c-11e5-888e-2eadd5fbc4a4\">Rechtshilfe<\/a> und sogar in <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/us-amazon-com-store-idUSKBN13U22G\">Superm\u00e4rkten<\/a> \u00fcbernehmen. Dieser Prozess wird den Regierungen keine andere Wahl lassen, als die Menschen durch eine Art Grundeinkommen zu unterhalten. Einige L\u00e4nder experimentieren bereits damit, und wir werden erleben, dass sehr viel mehr derartige Programme eingef\u00fchrt werden, da immer mehr Menschen arbeitslos werden.<\/p>\n<p>Eines unserer gr\u00f6\u00dften Probleme auf dem immer kleiner werdenden Arbeitsmarkt ist, dass unser Job bestimmt wer wir sind. Wie Prof.Tan Chen es in der oben zitierter Analyse zum Ausdruck bringt:&#8220; Wenn andere Quellen der Bedeutungsfindung schwer zu finden sind, k\u00f6nnen diejenigen, die in der modernen Gesellschaft um ihre Existenz k\u00e4mpfen und es schwer haben, das Selbstwertgef\u00fchl verlieren.&#8220; Wenn Millionen von Menschen sich wertlos f\u00fchlen und jeder Hoffnung beraubt sind,wird Gewalt in gro\u00dfem Ma\u00dfstab die unvermeidliche Folge sein. Sogar ein schlechter Job ist besser als gar kein Job, oder in der Worten des Wirtschaftsjournalisten Derek Thompson: \u201eDas Paradoxe an der Arbeit ist, dass viele Leute ihren Job hassen, aber wesentlich schlechter dran sind, wenn sie nichts tun. Es zeigt sich, dass die Einf\u00fchrung eines Grundeinkommens f\u00fcr Arbeitslose nur die eine H\u00e4lfte der Heilung ist. Die andere H\u00e4lfte ist eine sinnerf\u00fcllte Besch\u00e4ftigung, die die Arbeit als Quelle unseres Selbstwertgef\u00fchls abl\u00f6sen w\u00fcrde. Dies ist der Punkt, an dem die Erziehung der alten Hebr\u00e4er zur Verbindung ins Spiel kommt. Wenn die sozialen Bindungen der Menschen sinngebend und positiv sind, dann f\u00fchlen sie sich gesch\u00e4tzt und gl\u00fccklich. Wenn Menschen lernen, sich miteinander zu verbinden, dann werden sie keinen langweiligen Job brauchen, um ihr Selbstwertgef\u00fchl aufrechtzuerhalten. Man denke nur einmal nach: wenn eine Maschine machen kann was ich mache, dann bin ich nicht besser als eine Maschine. Kann etwas f\u00fcr einen Menschen erniedrigender sein, als auf die Stufe eines Roboters degradiert zu werden und anschlie\u00dfend schickaniert und erniedrigt zu werden, weil man nicht wie eine Maschine funktionieren kann? Was wir wirklich tun sollten, und was Maschinen niemals f\u00e4hig sein werden zu tun, ist, uns untereinander zu verbinden und einander mit Gl\u00fcck, wahrem Gl\u00fcck, das von Liebe und Freundschaft stammt, zu versorgen.<\/p>\n<p><strong>Im Kreis <\/strong><\/p>\n<p>Im Buch <em>Likutey Halachot<\/em> (\u201eAusgew\u00e4hlte Regeln&#8220;) hei\u00dft es wie folgt: &#8222;Die Essenz der Vitalit\u00e4t, der Existenz, und die Korrektur in der Sch\u00f6pfung werden erreicht, wenn Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in Liebe, Einheit und Frieden verschmelzen.&#8220; Wenn wir, wie ich oben dargelegt habe, das Ego in richtiger Weise benutzen, wird es zum Sprungbrett, das uns in neue H\u00f6hen tragen wird. Wenn wir uns bem\u00fchen, uns \u00fcber unseren Unterschieden zu verbinden, setzen wir die positive Kraft, die Abraham entdeckte, in Kraft. Diese Kraft verbindet uns und erlaubt es uns, die Kraft wahrer menschlicher Verbindung zu f\u00fchlen. Genauso wie das Ego der Schl\u00fcssel zu unserem Erfolg ist, so ist es auch dessen \u00dcberwindung. In der ganzen Welt veranstalten meine Sch\u00fcler, was sie selbst als &#8220; Verbindungskreise &#8220; bezeichnen. In diesen Kreisen lernen Fremde, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und solche, die sich in <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=djXeCdXAAS8&amp;feature=youtu.be\">aktiven Konfliken befinden<\/a>, sich umeinander in einer Weise zu sorgen, wie sie es nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tten. Die Idee des Kreises zeigt an, dass alle gleich sind. Wenn das so ist, dann beherrscht niemand den anderen, niemand dr\u00e4ngt einem anderen seine Meinung auf und alle h\u00f6ren einander zu. Das Ziel des Kreises besteht darin, sich um eine Verbindung zu bem\u00fchen, nicht Erfolg zu haben, sondern eben nach einer Verbindung zu streben. Da die Egos der Teilnehmer deren Bem\u00fchungen untergraben, erwecken ihre Anstrengungen, sich \u00fcber diese zu erheben die positive Kraft, welche W\u00e4rme und eine gegenseitige Zuneigung scheinbar aus dem Nichts erzeugt, wie <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CfnnotwX7Yc&amp;feature=youtu.be\">dieses<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2X4Z4YZg8_I&amp;t=32s\">dieses<\/a> Video es demonstrieren (der zweite Clip ist auf Hebr\u00e4isch, bitte darauf achten, dass die Untertitel eingeschaltet ist).<\/p>\n<p>Die Mitglieder der <em>Arvut<\/em> (gegenseitige B\u00fcrgschaft) Bewegung haben Verbindungskreise und andere Methoden der Verbindung \u00fcber dem Ego an zahlreichen Orten und unter unterschiedlichen Bedingungen durchgef\u00fchrt. Das vorrangige Mittel bei dieser Form der Erziehung stellen Verbindungs\u00fcbungen dar. Zwei Elemente sind f\u00fcr eine erfolgreiche Erziehung zur Verbindung notwendig: das Ego (von dem wir jede Menge besitzen) sowie das Verlangen, es zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Die <em>Mishna<\/em> (<em>Masechet Avot<\/em>) erz\u00e4hlt uns: \u201eMache seinen Wunsch zu deinem Wunsch, auf dass er deinen Wunsch zu seinem Wunsch mache.&#8220; Das ist der ultimative Ausdruck von Verbindung, wenn wir uns so sehr um eine andere Person sorgen, dass das, was sie m\u00f6chte, wichtiger f\u00fcr uns wird als unser eigenes Verlangen. Man denke da an eine Mutter, die ihr Baby versorgt. Was immer das Baby will, wird f\u00fcr sie \u00fcber ihren eigenen W\u00fcnschen stehen. Wenn wir uns bem\u00fchen, uns einander gegen\u00fcber so zu verhalten, werden wir so viel von der positiven Kraft an uns ziehen, dass sie unsere Gesellschaft von Grund auf ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n<p><strong>Der menschliche Beruf <\/strong><\/p>\n<p>Unsere Besch\u00e4ftigung mit dieser Art von Verbindung wird unsere Zukunft sichern. Zun\u00e4chst ist es die einzige Besch\u00e4ftigung, der nachzugehen Maschinen niemals imstande sein werden. Zweitens verlagert sie unsere Werte als Menschen st\u00e4rker auf unsere Verbindungen als auf unsere Berufe und Besitzt\u00fcmer.<\/p>\n<p>Menschen, die in die Verbindung investieren, investieren nicht in Korruption. Als Folge davon werden soziale Spannungen nachlassen, und Gewalt, Depression und Drogenmissbrauch werden \u00fcberfl\u00fcssig werden, da es keine Frustration mehr geben wird, der man Luft machen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird die Menschheit viele &#8222;professionelle Verbinder&#8220; brauchen. Wenn man bedenkt, dass jeder Kreis etwa zehn Personen und einen Moderator umfasst, werden viele Menschen als Ausbildende in dieser neuen Erziehung t\u00e4tig sein. Da alle ein Grundeinkommen erhalten werden, werden Menschen eher nach ihrem Beitrag f\u00fcr die Gesellschaft als nach ihrem Reichtum beurteilt werden. Im Ergebnis werden Ausbildende von Verbindungskreisen ein hohes soziales Ansehen genie\u00dfen, was diesen neuen Job zu einer begehrten Position machen wird.<\/p>\n<p>In der Tat &#8211; ein Wandel findet statt. Die Menschheit hat die Endstufe ihrer Evolution erreicht- das Zusammenflie\u00dfen von Verlangen in eine vereinte Einheit. Je eher wir damit beginnen uns zu verbinden, desto besser werden wir uns f\u00fchlen. Der soziale Niedergang und die unvermeidliche Arbeitslosigkeit weisen darauf hin, dass wir unsere Werte in dieser Welt \u00fcberdenken m\u00fcssen und aufs Neue lernen m\u00fcssen, was es hei\u00dft, ein menschliches Wesen zu sein, und nicht ein Roboter, der eine Maschine bet\u00e4tigt. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass wenn wir den ersten Schritt in Richtung Selbsterziehung zu Verbindung machen, wie unsere Vorfahren es taten, wir dankbar sein werden, dass wir ihn vollzogen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Quelle: Huffpost.de) In vielfacher Hinsicht ist die Geschichte der Menschheit Ausdruck der Evolution menschlicher Verlangen. Als wir noch in H\u00f6hlen lebten, unterschieden wir uns im Grunde nicht wesentlich von einem Rudel W\u00f6lfe. Wir malten auf die H\u00f6hlenw\u00e4nde und hielten vermutlich<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/wenn-roboter-unsere-jobs-uebernehmen\/\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":52,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-articles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/52"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}