{"id":488,"date":"2014-06-04T05:28:02","date_gmt":"2014-06-04T05:28:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=488"},"modified":"2015-03-31T03:11:20","modified_gmt":"2015-03-31T01:11:20","slug":"equal-society-can-built-today","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/equal-society-can-built-today\/","title":{"rendered":"Wie wir heute eine Gesellschaft der Gleichberechtigung aufbauen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><b><\/p>\n<h3>Warum eine faire Gesellschaft nur von 10% der Menschen bef\u00fcrwortet werden muss<\/b><\/h3>\n<p><i>\u201cWir sind auf gar keinen Fall einander fremd, und wir sind durch ein gemeinsames Schicksal verbunden. Und diese turbulenten Zeiten m\u00fcssen uns enger verbinden, denn je.\u201d<\/p>\n<p>Christine Lagarde, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des Internationalen W\u00e4hrungsfonds.<\/i><\/p>\n<p>Die sich vertiefende und unl\u00f6sbare globale Krise stellt den Zusammenbruch der heutigen, modernen, menschlichen Gesellschaft dar, die auf nicht aufrechtzuerhaltenden Grundlagen basierte. Unsere gegenw\u00e4rtige Gesellschaft baut auf Isolation, Fragmentierung, unerbittlichem Konkurrenzkampf und Misstrauen und einem auf einer \u00fcbersteigerten und k\u00fcnstlichen Nachfrage beruhenden Wirtschaftssystem. Gleichzeitig hat sich die Menschheit, innerhalb dieses geschlossenen und begrenzten, nat\u00fcrlichen Systems zu einem global miteinander verbundenen und abh\u00e4ngigen menschlichen Netzwerk entwickelt.<\/p>\n<p>Der offensichtliche Gegensatz zwischen der \u201cmenschlichen Blase\u201d und dem riesengro\u00dfen naturgegebenen System, das sie umgibt, \u00a0zwingt uns, uns selbst zu \u00e4ndern und ein vollkommen neues, menschliches, sozio-\u00f6konomisches System aufzubauen.<\/p>\n<p>Derartige Ver\u00e4nderungen werden sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern eine neue Atmosph\u00e4re in unserer Umgebung schaffen und auf jeden Bereich unseres Lebens wirken: Arbeit, Familie, Freunde, Schule, Rechtswesen, Medien, pers\u00f6nliche Beziehungen, internationale Beziehungen, Handelsbeziehungen usw.<\/p>\n<p>Interessant dabei ist, dass nicht unbedingt die gesamte Gesellschaft diese Transformation in Gang bringt. Es gen\u00fcgt eine relativ geringe Zahl von Menschen. Wissenschaftler des renommierten <i>Rensselaer Polytechnikums (RPI)<\/i> in New York haben herausgefunden, dass, sollten nur zehn Prozent einer Bev\u00f6lkerung eine \u00dcberzeugung oder eine Auffassung teilen, der Rest der Gesellschaft diese dann annimmt. Die mathematischen Modelle zeigen, dass es einen unerwarteten Sprung in der Akzeptanz gibt. Unterhalb der Zehnprozentgrenze ist der Effekt kaum sichtbar, sobald jedoch die Zehnprozentmarke erreicht ist, verbreitet sich die Ansicht wie ein Lauffeuer.<\/p>\n<p>In Anbetracht dessen, dass das Internet im Allgemeinen und soziale Netzwerke im Besonderen, die schnelle Verbreitung von Ideen erm\u00f6glichen, ist es f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft ausreichend, \u00fcber die Notwendigkeit zu sprechen zu beginnen, uns \u00fcber alle Unterschiede hinweg zu verbinden und so viele Menschen wie m\u00f6glich an diesem Gedanken teilhaben zu lassen. Die Wissenschaftler am <i>RPI<\/i> f\u00fchrten Tunesien und \u00c4gypten als Beispiel f\u00fcr solche Prozesse an und sagten: \u201cIn diesen L\u00e4ndern wurden Diktatoren, die jahrzehntelang an der Macht gewesen waren, in nur wenigen Wochen gest\u00fcrzt.\u201d<\/p>\n<p>Wenn man dar\u00fcber nachdenkt, \u00a0gibt es wahrscheinlich weit mehr als zehn Prozent, die eine sicherere und freundlichere Welt \u00a0als die gegenw\u00e4rtige w\u00fcnschen. Die Chancen, diese zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung dahin zu bringen, hartn\u00e4ckig auf diesen Wandel zu bestehen und ihn damit herbeizuf\u00fchren, stehen daher weit besser, als dies auf den ersten Blick erscheinen d\u00fcrfte.<\/p>\n<h3><b>Was eine Gesellschaft der gegenseitigen F\u00fcrsorge jedem Einzelnen geben kann<\/b><\/h3>\n<p>Gegenseitige F\u00fcrsorge ist wie ein Raum, der gr\u00f6\u00dfer wird, wenn Gegens\u00e4tze verbunden werden. Stimmt, wir sind in jeder Weise verschieden: in unserem Denken, unseren Gewohnheiten, unserem Charakter und unserem K\u00f6rper. Aber gleichzeitig verstehen wir, dass die Realit\u00e4t uns zwingt, uns zu verbinden und zusammenzuarbeiten. Eine Gesellschaft, die den Gedanken der gegenseitigen F\u00fcrsorge als grundlegendes Gesetz des Lebens vermittelt, l\u00e4sst uns dieses Konzept nicht nur mental erfassen, sondern veranlasst uns, es im Alltag anzuwenden. So wie eine gute Werbung ein derartiges Aufheben um ein neues Produkt macht, dass wir uns dazu angetrieben f\u00fchlen, es zu kaufen, wird dasselbe Aufheben um die Idee der gegenseitigen F\u00fcrsorge in uns ein Gef\u00fchl von \u201cmu\u00df ich haben\u201d entstehen lassen, und wir werden f\u00fchlen wollen, wie es ist, so zu leben. Ein systematischer und best\u00e4ndiger Aufbau einer Gesellschaft des globalen Denkens wird jeden von uns dazu veranlassen, eine alles umfassende Wahrnehmung der Welt zu entwickeln. Statt \u201cich\u201d und \u201csie\u201d werden wir beginnen, die Welt als \u201cwir\u201d und \u201cwir alle\u201d zu sehen. Wir werden vom Wunsch nach pers\u00f6nlicher Erf\u00fcllung zum Wunsch nach Erf\u00fcllung f\u00fcr alle \u00fcbergehen. Unser Standpunkt wird sich von pers\u00f6nlich nach kollektiv ausdehnen und neue Einsichten werden in uns wachgerufen werden.<\/p>\n<p>\u201cVielheit ist nur der Anschein. In Wirklichkeit gibt es nur einen Geist.\u201d<\/p>\n<p><i>Erwin Schr\u00f6dinger, Physiker. Einer der Begr\u00fcnder der Quantenmechanik<\/i><\/p>\n<p><b>Verfasser: Michael Laitman<\/b><br \/>\nMichael Laitman ist ein globaler Denker, dessen gesamtes Engagement der Schaffung eines Wandels in der Gesellschaft durch eine neue globale Erziehung gilt, die er als den Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung der dr\u00e4ngensten Fragen unserer Zeit ansieht. Er ist Gr\u00fcnder und Vorsitzender des ARI Institutes. Professor der Ontologie und der Erkenntnistheorie, Doktor der Philosophie und Magister in biomedizinischer Kybernetik.<\/p>\n<p> Sie finden ihn auf <a href=\"https:\/\/plus.google.com\/u\/0\/100757561491540154880\/posts?rel=author\" target=\"_blank\">Google+<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/user\/MichaelLaitman\" target=\"_blank\">YouTube<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/laitman\" target=\"_blank\">Twitter<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum eine faire Gesellschaft nur von 10% der Menschen bef\u00fcrwortet werden muss \u201cWir sind auf gar keinen Fall einander fremd, und wir sind durch ein gemeinsames Schicksal verbunden. 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