{"id":418,"date":"2014-04-15T16:44:04","date_gmt":"2014-04-15T16:44:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=418"},"modified":"2015-05-05T04:42:41","modified_gmt":"2015-05-05T02:42:41","slug":"everybody-know-love","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/articles\/everybody-know-love\/","title":{"rendered":"Was jeder \u00fcber die Liebe wissen sollte"},"content":{"rendered":"<h3><b>Wie man die heutige Krise steuern sollte<\/b><\/h3>\n<p>Wir befinden uns in einer noch nie dagewesenen Situation.<br \/>\nZum ersten Mal in der Geschichte erleben wir eine Krise, die sich in jedem Lebensbereich ausbreitet. Experten aus verschiedenen Fachgebieten behaupten, dass die Ursache der Krise unsere gest\u00f6rte Verbindung unter uns ist.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu fr\u00fcher bringen eine Ver\u00e4nderung der sozialen Paradigmen oder die Entwicklung neuer Technologien leider keine L\u00f6sung mehr, die Krise zu beenden. Fr\u00fcher halfen uns solche Aktionen, voranzukommen, doch nicht heute in der jetzigen Krise. Selbst ein technologischer Durchbruch, der uns dabei half, alles zu bekommen und herzustellen, was wir wollten, wird diese Krise nicht stoppen, da das Kernproblem woanders liegt.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen die Richtung, die unsere Verlangen nehmen, unter die Lupe nehmen. Wir folgen unseren W\u00fcnschen automatisch. \u00c4hnlich einem Ehepaar, das nicht mehr zusammenleben kann und sich scheiden l\u00e4sst. Auch die besten materiellen Umst\u00e4nde haben keinen Einfluss mehr darauf, wie die beiden \u00fcber sich denken.<br \/>\nWenn sie sich jedoch liebten und zusammen sein wollten, w\u00e4ren sie mit einer Einzelzimmerwohnung zufrieden.<br \/>\nAnders gesagt, wir m\u00fcssen unsere Verbindung unter uns verbessern, bevor wir irgendetwas anderes flicken.<\/p>\n<h3><b>Haben Sie sich jemals gefragt, warum es die Hippies gab?<\/b><\/h3>\n<p>Unsere W\u00fcnsche f\u00f6rderten unsere Entwicklung von einer Generation zur anderen. In der Fr\u00fchzeit der Menschheit sahen sie so aus: Nahrung zu besorgen, sich fortzupflanzen und sich um die Familie zu k\u00fcmmern. Darauf konzentrierten wir uns. Mit dem Fortschreiten der Technologie haben wir uns mit anderen Besch\u00e4ftigungen befasst. Wir lernten Produktion und Verkauf, von anderen hergestellte Produkte zu kaufen und entwickelten Industrie, Handel und Wissenschaft.<\/p>\n<p>Die Menschheit begann, \u00dcberfluss zu produzieren, was langsam dazu f\u00fchrte, dass die Menschen ihren Lebensunterhalt nicht mehr aus der Erde selbst holten.<\/p>\n<p>Unsere Entwicklung ging voran, wir organisierten uns politisch, etablierten die Industrie und entdeckten die Welt. Die Menschheit entwickelte sich, indem sie nach immer mehr gierte. Im 20. Jahrhundert stie\u00dfen wir sogar in den Weltraum vor. Wir drillten tiefer in die Erde und die Meere und langten so hoch, so weit weg und so tief wie wir nur konnten.<\/p>\n<p>Dann kam der Stillstand, so wie es oft geschieht, wenn uns nichts mehr interessiert und wir einfach alles stehen und liegen lassen wollen.<\/p>\n<p>1960 erschien eine neue Generation. Diese Generation verachtete alles und hielt alle bisher erreichten Erfolge f\u00fcr gegenstandslos. Man nannte sie die \u201eBlumenkinder\u201c oder \u201eHippies\u201c. Man dachte, dass sie nur m\u00fcde waren nach dem 2. Weltkrieg und der Vietnamkrieg hatte gerade begonnen. Oder dass sie vielleicht nur gelangweilt waren, dass \u201esie es zu gut hatten\u201c und sie deshalb rebellierten.<\/p>\n<p>Doch waren das nicht die Gr\u00fcnde. Ein ganz besonderer Wunsch stieg in dieser Jugend auf. Sie begn\u00fcgten sich nicht mit einem besseren Leben, sie wollten wissen, wozu sie lebten. Sie ver\u00fcbelten, dass sie Rollen gepresst werden sollten, die die Gesellschaft von ihnen erwartete und protestierten dagegen, zu Robotern zu werden, damit jemand anderes auf ihre Kosten reich werden w\u00fcrde oder politische Macht erlangte.<\/p>\n<h3><b>Wissen Sie, wozu das Leben eigentlich da ist?<\/b><\/h3>\n<p>Unsere W\u00fcnsche entwickeln sich immer weiter. Heute sind wir soweit, dass nur noch allgemeine Gleichg\u00fcltigkeit und Depressionen herrschen. Doch au\u00dfer der Verzweiflung, blinkt auch eine gewisse Richtung durch, die die Entwicklung der Natur einnimmt: Immer mehr Menschen fragen sich, was der Sinn des Lebens ist. Sie geben sich nicht nur mit reiner Existenz zufrieden, denn das Leben wird immer schwieriger und teilweise deswegen, weil die Entwicklung unserer W\u00fcnsche sie zwingt, nach dem Zweck des Lebens zu fragen.<\/p>\n<p>Viele Menschen haben kaum noch Freude am Leben und sind hoffnungslos.<\/p>\n<p>Die vorherrschende Meinung ist \u201ewas soll\u2018s, so ist das Leben eben\u201c. Obwohl wir in einer Generation leben, wo jeder alles hat, werden immer mehr Menschen deprimiert.<\/p>\n<p>Was fehlt uns dann? Wir k\u00f6nnen jeden Beruf erlernen, wir k\u00f6nnen K\u00fcnstler werden, Musiker. Unz\u00e4hlige Hobbies vergn\u00fcgen uns und wir bereisen die Welt. Und dennoch scheint der sich in uns entwickelnde Wunsch uns ins Leere zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nun sind wir in eine Sackgasse geraten, aus der wir nur wieder herausk\u00f6nnen, wenn wir richtig handeln \u2013 den Sinn des Lebens herausfinden und ihn unter unseren Verbindungen finden.<br \/>\nDies ist wohl kaum die Antwort, die Sie erwarten, doch die Krise, in der wir stecken, und die Zur\u00fcckweisung, die wir von \u00fcberall erleben, zeigen uns ganz deutlich, dass all unsere Probleme einen Ursprung haben: den Mangel an positiven, dauerhaften Verbindungen unter uns.<\/p>\n<p>Die Menschen nutzen einander aus, ignorieren das Menschliche, das vor ihnen steht, ob er zum Vorteil oder Nachteil ist. Im Finanzsystem, im Handel und in der Industrie sto\u00dfen wir auf Hindernisse, weil wir uns nur auf unseren eigenen Nutzen konzentrieren und nicht auf das Wohl f\u00fcr alle Beteiligten.<\/p>\n<h3><b>Achtung: Wissen Sie, was es f\u00fcr Sie bedeutet, mit anderen verbunden zu sein?<\/b><\/h3>\n<p>Wenn wir auf der gewohnten Bahn weitermachen, werden wir unsere Probleme nicht l\u00f6sen. Das Misstrauen und die mangelnde Kulanz sind der Kern aller Krisen. Wir dachten immer, wir m\u00fcssten praktisch handeln \u2013 Profite, Rohmaterialien und Produkte kalkulieren. Wir haben uns nie so richtig um die Menschen selbst hinter all diesem gek\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Und diese Einstellung funktioniert nicht mehr. Wir m\u00fcssen sehen, dass wir unsere Beziehungen mit W\u00e4rme, Pflege und Vertrauen bereichern m\u00fcssen, oder alles wird endg\u00fcltig zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus, neben dieser trockenen Berechnung, m\u00fcssen wir wohlwollend handeln, unsere Beziehungen verbessern, lernen, ein wenig nachzugeben und mehr von sich selbst zu geben. Ohne das werden wir kaum in der Lage sein, zu leben, weil unser Verlangen, unser Antriebsmotor, nach Erf\u00fcllung und Befriedigung strebt.<\/p>\n<p>Wir haben Kontakt untereinander verloren, angefangen bei der Familie, im Gesundheitswesen, in der Bildung und Erziehung, Kultur bis zur Wirtschaft, Handel und Sicherheit. Wir haben nicht gelernt, unsere Beziehungen zu schaffen und zu pflegen.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher waren die Menschen auf ganz nat\u00fcrliche Art und Weise zusammen, aber heute empfinden wir dieses Zusammensein als B\u00fcrde, der wir gerne entgehen. Doch ohne Liebe werden wir nicht leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht zuf\u00e4llig umfasst die jetzige Krise alle Lebensbereiche. Jahrelang war es uns egal, unsere Gef\u00fchle zu verbergen. Jetzt sind wir aber am Ende unserer Kr\u00e4fte, und wenn wir uns vom finanziellen Aspekt l\u00f6sen und in unsere Herzen schauen, werden wir sehen, dass wir nur mit gegenseitigem Vertrauen weiter existieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unsere Gesellschaft w\u00e4chst enger, fester und verbundener zusammen. Wir k\u00f6nnen dies beobachten, kritisieren, untersuchen, es bleibt aber dennoch eine Tatsache, und man kann sich mit der Wirklichkeit nicht streiten. Ob wir wollen oder nicht, dies ist ein der Natur eigener Prozess, der einfach stattfinden muss.  <\/p>\n<h3><b>Wie die Verbindung die Menschheit retten kann<\/b><\/h3>\n<p>Uns bleibt keine Wahl als uns wie eine Gesellschaft zu etablieren, in der die Menschen verbunden sind und einander r\u00fccksichtsvoll behandeln. Selbst uralte Quellen sprechen davon dass wir uns lieben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Menschen, die nahe in der Natur leben, k\u00f6nnen das bezeugen. Sie f\u00fchlen die Liebe und F\u00fcrsorge, die sich durch die ganze Natur ziehen.<\/p>\n<p>Kann es sein, dass wir diesen langen Prozess brauchten, um zu erkennen, wie wichtig die Liebe unter uns ist, dass wir offen f\u00fcr sie sein und sie akzeptieren m\u00fcssen? Denn Liebe kann man doch nicht erzwingen.<\/p>\n<p>Liebe ist ein ganz besonderes Gef\u00fchl, sie steht \u00fcber allen menschlichen Emotionen. Wir k\u00f6nnen relatives Vertrauen entwickeln, das wir, solange wir es ben\u00f6tigen, aufrechterhalten k\u00f6nnen. Kommt dann ein Dritter hinzu mit dem Versprechen eines gr\u00f6\u00dferen Genusses, dann w\u00fcrden wir das Vertrauen und gegenseitige Unterst\u00fctzung verlieren. Je nach der Wichtigkeit, die wir einander verleihen, k\u00f6nnen wir auch zusammen erfolgreich sein.<\/p>\n<p>Wir befinden uns in einer ganz besonderen Situation. Die Evolution hat uns klar gemacht, dass wir voneinander abh\u00e4ngen und gute Beziehungen unter uns brauchen. Eigentlich m\u00fcssen wir uns nur lieben und k\u00f6nnen dann mit dem erforderlichen Vertrauen ein gutes Leben f\u00fchren.<\/p>\n<p><b>Verfasser: Michael Laitman<\/b><br \/>\nMichael Laitman ist ein globaler Denker, der sich der Aufgabe verschrieben hat, durch eine neue globale Erziehung einen transformativen Wechsel der Gesellschaft zu vollziehen.<br \/>\nEr sieht hierin den Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung der dringendsten Themen unserer Zeit.<br \/>\nEr ist der Gr\u00fcnder des ARI Institutes, Professor der Ontologie und der Erkenntnistheorie. Er hat einen Dr. phil. In Philosophie und einen Magister in medizinischer Kybernetik. Sie k\u00f6nnen ihn auf <a href=\"https:\/\/plus.google.com\/u\/0\/100757561491540154880\/posts?rel=author\" target=\"_blank\">Google+<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/user\/MichaelLaitman\" target=\"_blank\">YouTube<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/laitman\" target=\"_blank\">Twitter<\/a> finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man die heutige Krise steuern sollte Wir befinden uns in einer noch nie dagewesenen Situation. Zum ersten Mal in der Geschichte erleben wir eine Krise, die sich in jedem Lebensbereich ausbreitet. 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