{"id":3325,"date":"2025-07-24T10:34:00","date_gmt":"2025-07-24T08:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=3325"},"modified":"2025-10-30T13:33:34","modified_gmt":"2025-10-30T12:33:34","slug":"wie-man-erfuellung-erreicht-die-man-nicht-kaufen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/wie-man-erfuellung-erreicht-die-man-nicht-kaufen-kann\/","title":{"rendered":"Wie man Erf\u00fcllung erreicht, die man nicht kaufen kann?"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:43% auto\"><figure  class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"428\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/anna-dziubinska-mVhd5QVlDWw-unsplash.jpg\" class=\"wp-image-3326 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/anna-dziubinska-mVhd5QVlDWw-unsplash.jpg 640w, https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/anna-dziubinska-mVhd5QVlDWw-unsplash-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Wir kaufen das Gef\u00fchl von Selbstbewusstsein. Es unterbricht unser Empfinden der Einsamkeit und Leere. Die Befriedigung durch Kaufen erweckt einen Gef\u00fchlskick von Erneuerung und Gl\u00fcck. Dies rechtfertigt wirklich jeden Cent.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckwirkend, bei der Monatsrechnung, stellen wir schnell fest, dass die meisten unserer Eink\u00e4ufe nicht realen Bed\u00fcrfnissen entsprangen, sondern wettbewerbsorientierten sozialen Bed\u00fcrfnissen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Diese \u201cschwebten\u201d sozusagen \u201ein der Luft\u201c und \u00fcberw\u00e4ltigten uns in Form einer momentanen Leidenschaft. Ohne sozialen Druck w\u00fcrde unser Kaufbegehren abnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den materiellen Verlangen, auf tieferer Ebene, dr\u00fccken diese \u201cEinkaufsurlaube\u201d die Sehnsucht nach zwischenmenschlicher Kommunikation aus: eine verbogene Neigung zur Verbindung in jeden Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Statistiken uns zeigen, werden innerhalb weniger Tage oder Wochen die meisten Waren zur\u00fcckgegeben, gelagert oder weggeworfen.&nbsp; Die Herausforderung der gemeinsamen Anstrengung bleibt im Ged\u00e4chtnis der Menschen eingepr\u00e4gt. Deshalb k\u00f6nnen wir nur hoffen, dass die kommenden Einkaufsfokussierten Tage einen positiven Eindruck in uns pr\u00e4gen, indem wir erkennen, dass wir unsere Verbindung st\u00e4rken m\u00fcssen. Dann k\u00f6nnen wir mit Recht behaupten, dass wir die Kultur des Konsums in den Dienst der Menschheit gestellt haben und nicht umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die menschliche Natur ist ein Verlangen zu empfangen, ein Verlangen nach Vergn\u00fcgen. Es treibt uns an, st\u00e4ndig nach Quellen des Genusses zu suchen. Dies f\u00fchrt uns jedoch in eine Falle: Sobald das Verlangen erf\u00fcllt ist, entsteht Leere, und danach ein noch gr\u00f6\u00dferes Verlangen, und so dominieren immer wieder Leere und Mangel unser Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vergangenheit haben die Menschen nicht nur im Augenblick des Einkaufs Freude empfunden, sondern auch darin, nach den Dingen zu streben und sie zu erwerben. Auch bei Reisen, unabh\u00e4ngig davon, welche Orte man besuchte, war einfach der Genuss der unterschiedlichen Orte aufregend. Die Schwierigkeiten, die wir auf uns nahmen, diese verschiedenen Freuden zu erleben, lie\u00df sie uns noch mehr sch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;In der heutigen Zeit kann man die Welt jedoch sofort \u00fcber unsere Smartphones erreichen. Wenn die Erwartung an den Kauf auf einen einzigen impulsiven Moment reduziert wird, wird dadurch der Erwerb und die Anh\u00e4ufung von materiellem Besitz weniger attraktiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Quelle wahrer und dauerhafter Erf\u00fcllung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir befinden uns derzeit in einem bedeutenden \u00dcbergangsprozess. In diesem Prozess empfinden wir das Scheitern des Versuchs, uns mit materiellen G\u00fctern, Gen\u00fcssen und Reisen zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Je massiver unsere Welt mit Apparaten gef\u00fcllt wird, desto leerer, einsamer, depressiver, \u00e4ngstlicher und gestresster werden wir. Wir erleben heute immer mehr negative Empfindungen, weil wir die Sinnlosigkeit und Leere unserer Errungenschaften erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wenn der Wunsch nach Genuss umgelenkt wird<\/em><\/strong><strong>, <\/strong><strong><em>wenn wir aufh\u00f6ren, ausschlie\u00dflich uns selbst individuell zu erf\u00fcllen, und wenn wir anfangen werden, andere zu erf\u00fcllen, obwohl wir selbst keinen direkten Nutzen in der Erf\u00fcllung anderer sehen,<\/em><\/strong><strong> <\/strong><strong><em>ist dies der Schl\u00fcssel zu endlosem Gl\u00fcck.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kabbalisten entdeckten, dass es hinter dem, was wir uns als Vergn\u00fcgen vorstellen, eine wahre Quelle des Gl\u00fccks gibt, ein zu unserer eigenen Natur entgegengesetztes Verlangen, das als Eigenschaft des Gebens, der Liebe und der Verbindung bezeichnet werden kann. Wenn wir versuchen, dieser Eigenschaft nachzueifern, indem wir versuchen, zu geben, zu lieben und uns positiv mit anderen zu verbinden, dann wirkt sich dies auf uns selbst aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Je mehr wir uns durch Geben an andere ausbalancieren, desto gl\u00fccklicher werden wir. Dieses ein Gl\u00fcck ist keine vor\u00fcbergehende Modeerscheinung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist grenzenlos und ewig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Geschrieben\/bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Michael Laitman.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir kaufen das Gef\u00fchl von Selbstbewusstsein. Es unterbricht unser Empfinden der Einsamkeit und Leere. Die Befriedigung durch Kaufen erweckt einen Gef\u00fchlskick von Erneuerung und Gl\u00fcck. Dies rechtfertigt wirklich jeden Cent. 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