{"id":3223,"date":"2025-03-23T10:56:26","date_gmt":"2025-03-23T09:56:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=3223"},"modified":"2025-03-04T15:20:11","modified_gmt":"2025-03-04T14:20:11","slug":"wohin-man-auch-schaut-gibt-es-hass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/wohin-man-auch-schaut-gibt-es-hass\/","title":{"rendered":"Wohin man auch schaut, gibt es Hass"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/megan-watson-7NGU2YqBue8-unsplash.jpg\" alt=\"\" width=\"343\" height=\"181\"><\/p>\n<p>Wohin man auch schaut, gibt es Hass. Es geht nicht mehr um die internationalen Beziehungen. Jetzt scheint die Gesellschaft in den L\u00e4ndern in immer kleinere Teile zu zersplittern. Jeder glaubt das Monopol auf die Wahrheit zu haben, was ihn dazu berechtigt, jeden, der anders denkt, zu verh\u00f6hnen, zu verspotten, und vor allem zu hassen. Doch es gibt einen Grund f\u00fcr die Intensivierung des Hasses, denn ohne ihn werden wir uns nicht \u00e4ndern wollen und k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Hass ist unsere angeborene Natur, denn es steht geschrieben: \u201eDie Neigung des Herzens eines Menschen ist b\u00f6se von Jugend auf\u201c (Gen 8,21). Gleichzeitig besteht der Rest der Natur aus einer guten Neigung, die \u00fcberall in der Natur ausgeglichen ist, au\u00dfer beim Menschen.&nbsp;Der Grund daf\u00fcr ist, dass wir uns bewusst und aus eigenem freien Willen entscheiden, unsere Neigungen auszugleichen, anstatt in unserer angeborenen Bosheit zu bleiben.<\/p>\n<p>Einerseits, h\u00e4tten wir beide Seiten der Neigungen von Anfang an, w\u00fcrden wir nicht all den Schaden anrichten, den wir uns gegenseitig, den Tieren, Pflanzen und der Erde zuf\u00fcgen. Andererseits w\u00e4re es unm\u00f6glich, die Funktionsweise der Realit\u00e4t zu verstehen, da wir uns von Natur aus korrekt miteinander und mit der Natur verhalten w\u00fcrden. Ohne jeglichen Gedanken daran. Das w\u00fcrde perfekte menschliche Tiere schaffen, doch wir w\u00fcrden nie zu Menschen werden, was das Ziel unserer Existenz ist.<\/p>\n<p>Jetzt, wo der Hass unter uns offensichtlich ist, k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir tats\u00e4chlich beginnen, die entgegengesetzte Qualit\u00e4t zu kultivieren. Wir m\u00fcssen es tun. Sonst zerst\u00f6ren wir unsere Spezies und m\u00f6glicherweise alles andere auf der Erde. Nur so lernen wir, wie die Realit\u00e4t funktioniert, das Gleichgewicht, das im gesamten Universum und in der gesamten Realit\u00e4t existiert. Nur wenn wir die Qualit\u00e4t des Guten und der Liebe entwickeln, das Gegenteil von Hass, sind wir in der Lage aus erster Hand zu erfahren, wie die gesamte Natur funktioniert. So lernen wir, wie wir unser Leben erfolgreich gestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Weg, diese entgegengesetzte Qualit\u00e4t aufzubauen, ist der Umgang miteinander.&nbsp;So wie wir uns jetzt gegenseitig hassen, sollten wir anfangen, das entgegengesetzte Gef\u00fchl aufzubauen. Genauso wie die Natur nichts unterdr\u00fcckt, sondern alles in perfekter Koexistenz sein, sollten wir diese Liebe unter uns auf dem Hass aufbauen, ohne ihn zu unterdr\u00fccken. Mit anderen Worten, wir sollen den Hass f\u00fchlen. Aber auch gleichzeitig erkennen, das die Liebe wichtiger f\u00fcr uns ist als der Hass, den wir f\u00fchlen. Wir bem\u00fchen uns entsprechend zu handeln.<\/p>\n<p>Der Hass ist wesentlich f\u00fcr diesen Prozess.&nbsp;Wir k\u00f6nnen das entgegengesetzte Gef\u00fchl \u00fcber dem anf\u00e4nglichen Hass aufbauen. Denn wenn wir erkennen, dass wir ohne das Gef\u00fchl des Hasses niemals lieben k\u00f6nnen und daher niemals wissen w\u00fcrden, was Liebe ist.<\/p>\n<p>Sobald wir eine bestimmte Ebene des Hasses \u00fcberwunden haben, wird eine andere Ebene auftauchen, eine tiefere, schlimmere. Doch sie wird nur erscheinen, um auch diese Ebene mit Liebe zu bedecken. Und weil die Ebene des Hasses st\u00e4rker sein wird als zuvor, wird auch die Ebene der Liebe, die wir darauf aufbauen, st\u00e4rker sein.<\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich werden wir dankbar den Hass zu f\u00fchlen. Denn seine Belohnung ist die Zunahme der Liebe. Wir erkennen, dass wir nicht lieben k\u00f6nnen, wenn wir nicht zuerst hassen. Wenn wir ihn jetzt als Ansporn verwenden, anstatt ihm zu erliegen, werden wir zu liebevolleren Menschen werden.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><em>Geschrieben\/bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Michael Laitman.<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohin man auch schaut, gibt es Hass. Es geht nicht mehr um die internationalen Beziehungen. Jetzt scheint die Gesellschaft in den L\u00e4ndern in immer kleinere Teile zu zersplittern. 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