{"id":3080,"date":"2024-08-23T18:18:47","date_gmt":"2024-08-23T16:18:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=3080"},"modified":"2024-08-23T18:18:47","modified_gmt":"2024-08-23T16:18:47","slug":"gemeinsam-statt-einsam-die-angst-ueberwinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/gemeinsam-statt-einsam-die-angst-ueberwinden\/","title":{"rendered":"Gemeinsam statt einsam: die Angst \u00fcberwinden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/pexels-mart-production-7330130.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"238\"><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Angst vor dem Tod ist ein tief verwurzeltes menschliches Gef\u00fchl, das in nahezu allen Kulturen und Epochen pr\u00e4sent ist. Unabh\u00e4ngig von sozialem Status, Alter oder Lebenserfahrung stellt der Gedanke an das Ende des eigenen Lebens f\u00fcr viele Menschen eine der gr\u00f6\u00dften \u00c4ngste dar. Doch woher r\u00fchrt diese Angst, und warum ist sie so universell?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend Tiere instinktiv auf Gefahren reagieren, haben sie keine bewusste Angst vor dem Tod. Ihr \u00dcberlebensinstinkt leitet sie, aber sie k\u00f6nnen das Konzept des Todes nicht erfassen. Menschen hingegen verf\u00fcgen \u00fcber eine ausgepr\u00e4gte Vorstellungskraft und die F\u00e4higkeit, aus Erfahrungen zu lernen. Diese kognitiven F\u00e4higkeiten erm\u00f6glichen es uns, den Tod als das endg\u00fcltige Ende des Lebens zu begreifen \u2013 und genau das erzeugt Angst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Vorstellung, dass nach dem Tod nichts bleibt, dass das eigene Bewusstsein erlischt und der K\u00f6rper zu einem leblosen Objekt wird, ist f\u00fcr viele schwer zu ertragen. Diese Endlichkeit des Lebens konfrontiert uns mit unserer eigenen Verg\u00e4nglichkeit und der Ungewissheit dessen, was nach dem Tod kommt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Laufe des Lebens lernt der Mensch, diese Angst zu unterdr\u00fccken und meistens gelingt es ihm, bis sie im Alter, wenn die Endlichkeit des Lebens immer greifbarer wird, zur\u00fcckkehrt. Alte Menschen, die sich ihrer Sterblichkeit bewusst sind, f\u00fchlen oft Verzweiflung und Nutzlosigkeit. Die gesellschaftliche Isolation, beispielsweise in Pflegeheimen, kann diese Gef\u00fchle noch verst\u00e4rken. Statt von der Energie und Vitalit\u00e4t j\u00fcngerer Generationen umgeben zu sein, sind sie h\u00e4ufig nur mit Gleichaltrigen zusammen, was ihre Angst weiter n\u00e4hrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Durch ein aktives und sozial eingebundenes Leben l\u00e4sst sich diese Angst aber bew\u00e4ltigen und der letzte Lebensabschnitt mit W\u00fcrde und Sinn gestalten. Arbeit und gesellschaftliches Engagement k\u00f6nnen dabei helfen, das Gef\u00fchl von Wert und Bedeutung bis zum Lebensende aufrechtzuerhalten. Selbst wenn die k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten nachlassen, gibt es oft noch M\u00f6glichkeiten, der Gemeinschaft n\u00fctzlich zu sein und einen Sinn im eigenen Tun zu finden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach dem integralen Prinzip, das auf die Verbindung aller Menschen ausgerichtet ist, ist die Integration \u00e4lterer Menschen in altersgemischte Gruppen ein besonders wertvolles Element. Die Verbindung erm\u00f6glicht den Austausch zwischen Jung und Alt, der f\u00fcr beide Seiten Vorteile bringt. \u00c4ltere Menschen k\u00f6nnen ihre Erfahrungen in der integralen Erziehung an die Jungen weitergeben und sich dabei gebraucht f\u00fchlen, und die j\u00fcngeren Generationen profitieren von dieser Erfahrung der \u00c4lteren. Dies erh\u00f6ht f\u00fcr \u00e4ltere Menschen nicht nur die Lebensqualit\u00e4t, sondern verringert auch die Angst vor dem Tod, da das Leben bis zum letzten Moment mit Sinn und Gemeinschaft erf\u00fcllt ist.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;[#137249]<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><em>Aus der TV-Sendung &#8222;Integrale Welt&#8220;.<\/em>&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><em>Geschrieben\/bearbeitet von Student*innen des Kabbalisten Michael Laitman.<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Angst vor dem Tod ist ein tief verwurzeltes menschliches Gef\u00fchl, das in nahezu allen Kulturen und Epochen pr\u00e4sent ist. 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