{"id":2918,"date":"2023-11-30T20:02:11","date_gmt":"2023-11-30T19:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=2918"},"modified":"2023-11-30T20:02:11","modified_gmt":"2023-11-30T19:02:11","slug":"beginn-einer-neuen-aera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/beginn-einer-neuen-aera\/","title":{"rendered":"Beginn einer neuen \u00c4ra"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/demonstration-4891291_640.jpg\" alt=\"\" width=\"313\" height=\"176\"><\/p>\n<p>\u201eIch rase durch den Horizont &#8211; kann nicht mehr stoppen\u201d &#8211; so endet eines der bekanntesten Lieder vom Liedermacher Vladimir Wysotsky [1]. Ein Lied \u00fcber ein Rennen, bei dem es unm\u00f6glich ist zu gewinnen, aber auch unm\u00f6glich anzuhalten. Unser Zeit scheint diesem Finale neue Zeilen hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Nachrichten und Untersuchungsergebnisse in der heutigen Welt sind eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Negativit\u00e4t: Krisen, Konflikte, Bedrohungen, Kriege und Katastrophenszenarien. Auch Hollywood mit seiner Lawine von Apokalypsen und negativen Zukunftsszenarien ist sich nicht zu schade, Weltuntergangsstimmung zu produzieren. Auch wenn man diese Bilder verdr\u00e4ngen kann, so \u00fcberw\u00e4ltigen sie einen doch von Zeit zu Zeit. Und man fragt sich: Was ist jetzt eigentlich die Realit\u00e4t? Sind es diese Horrorszenarien?<\/p>\n<p>Ein kritischer Blick auf die aktuelle Situation zeigt, dass die Medien die Panikmache unterst\u00fctzen. Wir werden geradezu damit attackiert. In unserer Zeit ist es am einfachsten, die Menschen mit \u00c4ngsten und Unsicherheiten von den wahren Problemen abzulenken und so zu verunsichern. Dabei erscheint die Zukunft wie eine dunkle Wolke ohne Licht, ohne gute Verhei\u00dfungen. Es ist ein Gef\u00fchl, als treibt es den Menschen in eine Sackgasse, in der er diese Botschaften f\u00fcr real h\u00e4lt und damit den Manipulatoren Glauben schenkt. Diese Sicht macht blind f\u00fcr den Anbruch einer neuen \u00c4ra bzw. eines neuen Lebens und neuer Beziehungen.<\/p>\n<p>In Wahrheit steht die Welt n\u00e4mlich nicht kurz vor einer Explosion. Denn eine Explosion erfordert Druck, damit sie Barrieren und Hindernisse niederrei\u00dfen kann. Selbst in einer Zeit, in der viele am Ende ihrer Kr\u00e4fte sind und Unzufriedenheit und Misstrauen herrschen, ist die allgemeine Stimmung weit davon entfernt, wirkliche Rebellion und unvers\u00f6hnliche Konfrontation auszul\u00f6sen. Im Gegenteil. Die Menschen sind auf der Suche nach Frieden, nach innerer Ruhe. Sie wollen einfach ein normales Leben f\u00fchren, auch wenn sie sich mehr einschr\u00e4nken m\u00fcssen im Vergleich zu fr\u00fcher. Das Verlangen nach materiellen Gen\u00fcssen hat sich ver\u00e4ndert, die Anspr\u00fcche sind geringer geworden. Die menschliche Gesellschaft l\u00e4sst sich nicht mehr von Versprechungen der Herrschenden und Eliten verf\u00fchren. Sie sind immer weniger bereit, an einem \u201eRennen ohne Ziellinie\u201c und mit bedeutungslosen Preisen teilzunehmen. Die vergangene Pandemie hat gleichsam allen die Schattenseiten dieses Rennens vor Augen gef\u00fchrt. Viele stellen sich die Fragen: Wozu das alles? Warum dieses Wettrennen ins Nirgendwo? Und obwohl diese Botschaft noch nicht verstanden wird, hat damit eine neue \u00c4ra begonnen.<\/p>\n<p><strong>Ein leerer Tank<\/strong><\/p>\n<p>Die Welt ist voller Sorgen und Probleme und steht vor grundlegenden, schwierigen Herausforderungen. Scheinbar sind die Menschen immer weniger bereit, die Zukunft der Welt durch das Prisma des Geldes und der Wirtschaftsprogramme, die von den Eliten auferlegt werden, zu sehen. Allen ist klar: Was auch immer von der Elite vorgeschlagen wird &#8211; am Ende dient es nicht allen Menschen, sondern nur ihnen selbst.<\/p>\n<p>Die meisten akzeptieren das,weil sie wissen, dass dies in der Natur des Menschen liegt. Leute mit Geld sind und bleiben am Ruder, begierig darauf, ihre Konten weiter zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend der \u00fcbrigen Menschheit das Interesse f\u00fcr dieses Vergn\u00fcgen durch Anh\u00e4ufung von Geld fehlt.<\/p>\n<p>Scheinbar wirkt die Zeit heilend &#8211; sie hat den einstigen Eifer im verbissenen Rennen nach Geld gebremst und ihm den Titel des absoluten Erfolgskriteriums genommen. Das Kapital hat seine Macht behalten, aber nicht seine Autorit\u00e4t. Die heutige Zeit zwingt den Menschen, sich zu \u00e4ndern, das Leben anders zu bewerten und nicht nur nach Geld zu streben. Nat\u00fcrlich w\u00e4re jeder gerne Million\u00e4r. Doch irgendwo in der Tiefe erwachen bei vielen diese Fragen, warum sollten sie das eigene Leben einem materiellen Wettlauf opfern?<\/p>\n<p>Nein, die Menschheit will nicht mehr an diesem Rennen teilnehmen! Sie gibt sich zwar immer noch einigen Illusionen hin, aber die einzelnen Menschen haben weder die Kraft noch den Wunsch, f\u00fcr den Rest ihres Lebens \u201e\u00fcber den Horizont zu rasen\u201d. In Wysotskys Lied versagen die Bremsen des Rennfahrers, er hat keinen Treibstoff mehr und der Motor \u201ehustet&#8220;. Die Weiterfahrt wird immer langsamer, da neue Perspektiven fehlen. Heute sp\u00fcren auch junge Menschen, dass der Motor nicht mehr z\u00fcndet und eine Weiterfahrt schwierig bis unm\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Selbst wenn es so aussieht, als sei alles noch wie immer, sollte man sich nicht t\u00e4uschen lassen. Hinter der \u00e4u\u00dferen Erscheinung des Lebens verbergen sich tiefe innere Ver\u00e4nderungen. Der Trend, endlos Geld verdienen zu wollen und zu verbrauchen, ist vorbei. Viele erkennen die Zeichen der Zeit vor lauter Illusionen und Angst vor Ver\u00e4nderungen noch nicht wirklich, denn es ist noch nicht ersichtlich, was an die Stelle dessen treten soll.<\/p>\n<p><strong>Die Sprache des Wandels<\/strong><\/p>\n<p>Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, ist es notwendig, sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter die grundlegende Frage nach dem Sinn und Ziel des Lebens zu stellen und diese Frage auch beantworten zu k\u00f6nnen. Erst dann wird es m\u00f6glich sein, den Fesseln der Vergangenheit zu entkommen. Ohne zu diesen wesentlichen Fragen zu gelangen, ist kein Anreiz f\u00fcr echte Anstrengungen mehr m\u00f6glich. W\u00e4hrend die alten Werte verblassen, wird der Versuch unternommen, mit l\u00e4cherlichen Ma\u00dfnahmen die Situation zu lindern.<\/p>\n<p>Der Mangel an \u201eechtem Sinn\u201d wird noch nicht als problematisch erkannt. Doch nach dem anf\u00e4nglichen Trost durch diese Ma\u00dfnahmen kommt die wahre Trostlosigkeit. Diese Trostlosigkeit wird die Menschheit dazu zwingen, eine Antwort auf die neue Herausforderung zu finden und sich weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Doch was ist die Antwort? Ganz einfach: gemeinsam! Notwendig ist das gemeinsame Interesse eine L\u00f6sung zu finden und vor allem: gegenseitiges Verst\u00e4ndnis! Das wird Komplementarit\u00e4t genannt und bedeutet, in einem System zusammenzuwirken und sich zu erg\u00e4nzen. Es ist bekannt, dass es in einem funktionierenden System keine einzelnen Teile, die unabh\u00e4ngig vom Ganzen existieren k\u00f6nnen, gibt. Daraus folgt, dass es auch in der Gesellschaft keine Menschen, Gruppen und Nationen geben kann, die unabh\u00e4ngig von den anderen leben k\u00f6nnen. Alle in diesem \u201eSystem\u201c sind wichtig und wertvoll, weil jeder sein Potenzial zum Wohle des gemeinsamen Ganzen einbringt. Darin manifestiert sich die Individualit\u00e4t eines jeden mit all ihren Facetten, und er\u00f6ffnet damit neue Ebenen der Einheit.<\/p>\n<p>Nur in einer solchen Gesellschaft ist ein Sinn zu finden, f\u00fcr den es sich zu leben, zu arbeiten und zu lieben lohnt. Die Folge davon wird ein ruhigeres und ausgeglicheneres Leben f\u00fcr alle sein, von Eitelkeiten und \u00c4ngsten befreit. Es wird f\u00fcr alle einen neuen, sichtbaren Wert bekommen und gleichzeitig einen erstaunlichen Reichtum menschlicher Beziehungen, von \u201eHerz zu Herz\u201c, offenbaren.<\/p>\n<p>Der Mensch wird lernen, bevor er etwas tut, zu pr\u00fcfen, wohin seine Handlung f\u00fchrt. Wem bringt es einen Vorteil? Ihn selbst? Oder der Gesellschaft, in der er lebt? Macht es die Menschheit gl\u00fccklicher? Dies ist ein sehr praxisorientierter Ansatz!<\/p>\n<p>Noch sieht die von \u201em\u00e4chtigen M\u00e4nnern\u201d eingesch\u00fcchterte Menschheit diese Perspektive nicht. Sie nimmt sie nicht als etwas Reales, Notwendiges wahr, obwohl die heutigen Versprechungen und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge falsch und alle Vereinbarungen mit L\u00fcgen durchtr\u00e4nkt sind.<\/p>\n<p>Die gegenw\u00e4rtige Lage kann als \u00dcbergangsphase bezeichnet werden. Die Menschheit muss erst noch verdauen, was geschieht, um darin den neuen Trend zu erkennen. Eines Tages werden den Menschen die Augen aufgehen, und sie werden erkennen, dass sie sich im Griff von etwas befinden, das sie einsch\u00fcchtern, verwirren, in die Enge treiben will und so mit ihnen spielt wie mit einem Spielzeug. Dann wird der Schleier fallen und es wird klar sichtbar: nicht die \u00d6konomen, nicht die Politiker, nicht die sozialen Medien und die High-Tech-Bonzen, sondern das Leben selbst wird dem Menschen zeigen, was gerade geschieht und was zu tun ist.<\/p>\n<p>Am Ende wird die Menschheit erkennen, dass sie nicht von den Horrorszenarien, die wie Wellen \u00fcber sie hinwegrollen, lernen sollte, sondern von den Ver\u00e4nderungen, die diese Wellen in ihren Herzen hinterlassen. Die Natur spricht heute die Sprache des Wandels. Ohne es zu bemerken, findet der Wandel im Inneren des Menschen statt. Manifestiert sich dies schlie\u00dflich im menschlichen Bewusstsein, wird eine vereinte Welt vor den Augen aller sichtbar, deren Reichtum nicht in Geld, sondern in der Qualit\u00e4t der Verbindung untereinander gemessen wird.<\/p>\n<p>[1] Wladimir Wysotsky, \u201cDer Horizont\u201d<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wysotsky.com\/1031.htm?889\"> https:\/\/wysotsky.com\/1031.htm?889<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch rase durch den Horizont &#8211; kann nicht mehr stoppen\u201d &#8211; so endet eines der bekanntesten Lieder vom Liedermacher Vladimir Wysotsky [1]. Ein Lied \u00fcber ein Rennen, bei dem es unm\u00f6glich ist zu gewinnen, aber auch unm\u00f6glich anzuhalten. 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