{"id":2839,"date":"2023-08-12T15:01:49","date_gmt":"2023-08-12T13:01:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=2839"},"modified":"2023-08-12T15:04:22","modified_gmt":"2023-08-12T13:04:22","slug":"ist-es-falsch-reich-sein-zu-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/ist-es-falsch-reich-sein-zu-wollen\/","title":{"rendered":"Ist es falsch, reich sein zu wollen?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gede.jpg\" alt=\"\" width=\"307\" height=\"307\"><\/p>\n<p>Viele Menschen denken abwertend \u00fcber Geld als die Wurzel allen \u00dcbels.<\/p>\n<p>F\u00fcr andere ist Geld einfach ein Mittel: wir arbeiten, verdienen und k\u00f6nnen dann alles bezahlen, was wir brauchen und wollen. Letzteres scheint ganz klar und logisch zu sein. Wenn wir Geld verdienen, fallen wir der Gesellschaft nicht zur Last, sind nicht auf Almosen angewiesen und k\u00f6nnen unser Leben dann in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Im Hebr\u00e4ischen ist das Wort f\u00fcr Geld &#8222;Kesef&#8220;, das von dem Wort &#8222;Kisui&#8220; (\u201cBedeckung\u201d) kommt, d. h., mit Geld k\u00f6nnen wir unsere Bed\u00fcrfnisse durch unsere Arbeit decken. Mit anderen Worten: Wir strengen uns mit unserem Verstand und unseren Gef\u00fchlen an, und diese Arbeit deckt unsere Bed\u00fcrfnisse.<\/p>\n<p>Geld ist nicht schlecht und sollte nicht abwertend betrachtet werden. Es gibt kein Problem mit Geld an sich. Im Gegenteil, wir k\u00f6nnen stolz darauf sein.<\/p>\n<p>Das Problem entsteht, wenn wir Geld nicht als Mittel, sondern als Ziel verfolgen, wenn wir es zu einem G\u00f6tzen machen, zu einem Gott, vor dem wir uns verneigen, um dann noch mehr Geld zu verdienen.<\/p>\n<p>Wenn wir dem Geld so nachjagen und es als unbegrenzte Quelle der Erf\u00fcllung betrachten, zu der wir uns immer mehr hingezogen f\u00fchlen, dann erreichen wir Zust\u00e4nde, in denen wir keinen Nutzen mehr daraus ziehen.<\/p>\n<p>Einerseits gibt es in der Natur bestimmte Gesetze, die darauf abzielen, uns harmonisch miteinander zu verbinden. Dabei entwickeln wir uns hin zu einem Zustand, in dem jeder von uns das Wohl der anderen \u00fcber den eigenen Nutzen stellt. Wenn wir uns andererseits darauf konzentrieren, ma\u00dflos dem Geld hinterher zu jagen, handeln wir entgegen der Richtung, in die die Natur uns entwickeln m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Genau dann machen wir aus dem Geld einen Gott. Wir verg\u00f6ttern es und schr\u00e4nken uns aber stark ein. Es scheint so, als ob Geld uns Freiheit verschafft &#8211; wir k\u00f6nnen reisen, wohin wir wollen, in jedem Restaurant essen, was immer wir begehren, jedes Auto und jedes Haus uns leisten, usw., aber wir sehen dabei nicht, wie wir uns selbst dabei berauben.<\/p>\n<p><strong>Wie berauben wir uns selbst, wenn wir uns einzig darauf konzentrieren, mehr und mehr Geld zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Antwort ist, dass wir das Geld zu unserem Gott machen und ihn nicht in uns selbst entdecken. Es sollte genau umgekehrt sein: Gott in uns entdecken. Das bedeutet, dass wir damit beginnen, die wahren g\u00f6ttlichen Eigenschaften zu entwickeln, d. h. die Eigenschaften der Liebe, des Schenkens und der Verbindung. Die Welt wird uns als unsere eigene erscheinen, und wir lenken dann ihre Entwicklung in eine positive Richtung. Es ist, als ob jeder von uns die ganze Menschheit in sich tr\u00e4gt, jeder Teil unseres Reiches ist und jeder von uns darin als K\u00f6nig herrscht. Dann werden wir andere als unser eigenes Volk sehen, als B\u00fcrger unseres Reiches mit einer positiven Einstellung zueinander und dabei f\u00fcr bestm\u00f6gliche Lebensbedingungen sorgen.<\/p>\n<p><em>Geschrieben\/bearbeitet von Sch\u00fclern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Menschen denken abwertend \u00fcber Geld als die Wurzel allen \u00dcbels. F\u00fcr andere ist Geld einfach ein Mittel: wir arbeiten, verdienen und k\u00f6nnen dann alles bezahlen, was wir brauchen und wollen. Letzteres scheint ganz klar und logisch zu sein. 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