{"id":2788,"date":"2023-07-06T17:34:36","date_gmt":"2023-07-06T15:34:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=2788"},"modified":"2023-07-06T17:34:36","modified_gmt":"2023-07-06T15:34:36","slug":"tragen-sie-das-killer-gen-in-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/tragen-sie-das-killer-gen-in-sich\/","title":{"rendered":"Tragen Sie das Killer-Gen in sich?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/nar.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"172\"><\/p>\n<p>Jeder Mensch hat die Neigung zu t\u00f6ten, weil jeder von uns ein ganzes B\u00fcndel von W\u00fcnschen in sich tr\u00e4gt, von den besten bis zu den schlimmsten. Wenn wir andere t\u00f6ten, sei es im Krieg oder auf irgendeine andere Weise, t\u00f6ten wir eigentlich einen Teil von uns selbst, weil wir in einem kollektiven Verlangen, einem gemeinsamen System existieren. Alles, was in der Natur auf all ihren Ebenen existiert &#8211; unbelebt, pflanzlich, belebt und menschlich &#8211; ist in uns. Wenn wir also jemanden oder etwas t\u00f6ten, t\u00f6ten wir seinen Teil in uns.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen daher alles, was wir aus dieser Welt nehmen, f\u00fcr uns selbst rechtfertigen, angefangen bei einem Schluck Luft bis hin zu B\u00e4umen, die wir f\u00e4llen, Tieren, die wir zum Essen t\u00f6ten, und schlie\u00dflich dem Leben anderer Menschen. Ein solches Prinzip erstreckt sich auf alles, was wir f\u00fcr uns selbst in Anspruch nehmen. Alles muss in irgendeiner Form korrigiert werden.<\/p>\n<p>Alles, was wir zu unserem eigenen Nutzen erhalten, t\u00f6tet diesen Teil des Kosmos und wir m\u00fcssen irgendwie die Verantwortung daf\u00fcr \u00fcbernehmen. Deshalb gibt es verschiedene Segnungen, die die Menschen f\u00fcr viele solcher Handlungen aussprechen.<\/p>\n<p>Manche Menschen f\u00fchlen unbewusst eine Verantwortung f\u00fcr alles, was sie der Natur entnehmen. Es gibt Menschen, die, bevor sie etwas trinken, ein wenig aus dem Becher sch\u00fctten, oder sie schneiden vor dem Essen ein St\u00fcck Brot ab und legen es zur Seite. Diese und andere Handlungen finden sich in den Br\u00e4uchen verschiedener V\u00f6lker wieder. Sie zeigen, dass sie verstanden haben, dass sie der Natur auf eine Weise etwas wegnehmen, dass sie das, was sie wegnehmen, niemals zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen. Indem wir das tun, t\u00f6ten wir das Universum, und dann wollen wir sozusagen zur\u00fcckgeben, was wir nehmen.<\/p>\n<p>Wenn wir diesen Akt des Entnehmens aus der Natur als eine Notwendigkeit f\u00fcr unsere Existenz und zur Unterst\u00fctzung unseres Lebens durchf\u00fchren, dann ist das eine andere Sache. Aber wir m\u00fcssen verstehen, dass wir Empf\u00e4nger von der Natur sind, und deshalb haben wir dieses unterbewusste Gef\u00fchl, eine gewisse Verantwortung f\u00fcr das zu \u00fcbernehmen, was wir erhalten.<\/p>\n<p>Es spielt auch keine Rolle, dass wir keine Schuld daran haben, so geschaffen worden zu sein, denn wir hatten keine Wahl. Unser Leben wurde gerade deshalb so geschaffen, weil wir verstehen m\u00fcssen, dass wir in einer Welt leben, in der wir, wenn wir etwas zum eigenen Vorteil nehmen, daf\u00fcr bezahlen und etwas zur\u00fcckgeben m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen jedoch diese Verantwortung erkennen und das Bed\u00fcrfnis versp\u00fcren, entsprechend dem, was wir nehmen, auch zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n<p>Zu diesem Prinzip der \u00dcbernahme von Verantwortung f\u00fcr das, was wir nehmen, sagte Rabbi Akiva, dass das Buch aufgeschlagen ist und die Hand schreibt, und der Mensch leiht, aber sp\u00e4ter wird er alles zur\u00fcckgeben m\u00fcssen. Dementsprechend sehen wir, dass je mehr wir uns entwickeln, desto mehr nehmen wir unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel f\u00fcr uns selbst, was einen Bumerang Effekt auf globaler Ebene bewirkt; wir werden mit Leiden aller Art f\u00fcr unsere \u00fcberm\u00e4\u00dfige Aufnahme geschlagen.<\/p>\n<p>Das ist eine komplexe Angelegenheit, denn die Natur ist ein geschlossenes, integrales System. Um in einem solchen System optimal zu leben, m\u00fcssen wir sehr vorsichtig sein mit dem, was wir ihm entnehmen, dass wir alles nutzen, um es dem System zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen wir Gleichgewicht und Harmonie mit der Natur erreichen?<\/strong><\/p>\n<p>Indem wir das Gef\u00fchl der Einheit mit der Natur erlangen, erwerben wir eine neue Natur, die uns die F\u00e4higkeit verleiht, so viel zu geben, wie wir nehmen. Wir k\u00f6nnen dann regulieren, wie viel wir nehmen und wie viel wir geben.<\/p>\n<p>Wir durchlaufen eine Entwicklung von der Unkenntnis unserer wechselseitigen Beziehung mit der Natur &#8211; in der wir von der Natur nehmen, ohne dar\u00fcber nachzudenken, was uns zu allen m\u00f6glichen extremen Formen des Leidens wie Diebstahl und Mord f\u00fchrt &#8211; hin zu einem Zustand des vollst\u00e4ndigen Bewusstseins der Gegenseitigkeit mit ihr. Wir werden sp\u00fcren, dass wir nicht einfach von der Natur nehmen k\u00f6nnen, ohne das Bed\u00fcrfnis zu haben, proportional zu unserem Empfangen wieder zu geben. Ein solcher Zustand wird uns in einem Zustand halten, in dem wir nur das Lebensnotwendige nehmen, und noch mehr, er wird uns vor viel Leid bewahren, einschlie\u00dflich Diebstahl und Mord.<\/p>\n<p><em>Geschrieben\/bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder Mensch hat die Neigung zu t\u00f6ten, weil jeder von uns ein ganzes B\u00fcndel von W\u00fcnschen in sich tr\u00e4gt, von den besten bis zu den schlimmsten. 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