{"id":2423,"date":"2023-01-24T16:57:55","date_gmt":"2023-01-24T15:57:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=2423"},"modified":"2023-01-24T17:01:23","modified_gmt":"2023-01-24T16:01:23","slug":"ist-die-welt-von-einer-hungersnot-bedroht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/ist-die-welt-von-einer-hungersnot-bedroht\/","title":{"rendered":"Ist die Welt von einer Hungersnot bedroht?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/tro.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"216\"><\/p>\n<p>Einer meiner Studenten fragte mich nach der M\u00f6glichkeit einer weltweiten Hungersnot und zitierte einen Bericht, in dem fast 90 % der befragten internationalen Experten f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Ern\u00e4hrung vorhersagen, dass &#8222;ohne Innovation und mutiges Handeln der weltweite Hunger in den n\u00e4chsten zehn Jahren weiter zunehmen wird.&#8220;<\/p>\n<p>Das ist in der Tat m\u00f6glich, und alte kabbalistische Quellen sagen auch, dass wir in unserer Zeit Zust\u00e4nde erreichen k\u00f6nnen, die so schrecklich sind, dass M\u00fctter ihre eigenen Kinder essen. So schlimm kann es also werden.<\/p>\n<p>Wir sollten uns jedoch nicht mit der Vorstellung einer drohenden Hungersnot anfreunden, nur um unsere Lager und Scheunen mit Vorr\u00e4ten zu f\u00fcllen. Die Tatsache, dass wir solche Schreckensszenarien in Betracht ziehen k\u00f6nnen, veranlasst uns, uns ernsthaft damit zu befassen, wie wir solche Zust\u00e4nde im Voraus vermeiden k\u00f6nnen, und die grundlegende Ursache, die solche Krisen hervorruft, kennenzulernen und zu beseitigen.<\/p>\n<p>Wenn wir den Hauptgrund nicht nur f\u00fcr Hungersn\u00f6te, sondern f\u00fcr jede Krise, die uns heimsucht, untersuchen, dann werden wir feststellen, dass alles auf ein Ungleichgewicht in den zwischenmenschlichen Beziehungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, auf die Tatsache, dass wir uns einander gegen\u00fcber nicht so verhalten, wie wir es sollten.<\/p>\n<p><strong>Wie sollten wir uns zueinander verhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen zu gegenseitigem Verst\u00e4ndnis untereinander gelangen, um Verbindungen herzustellen, die uns helfen, einen ausgeglichenen Zustand zu erreichen. Heute sind wir dabei, das Gegenteil zu tun, uns zur\u00fcckzuentwickeln und so das Boot, das wir alle teilen, ins Wanken bringen. So steuert die Welt ganz nat\u00fcrlich auf Zeiten des Hungers und der Zerst\u00f6rung zu.<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung, die wir \u00fcber uns selbst bringen k\u00f6nnen, sollte uns so sehr erschrecken, dass wir unsere Einstellung zueinander \u00e4ndern und damit auch die Welt ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das ist der einzige Grund, warum wir drohende Hungersn\u00f6te und andere Krisen in Betracht ziehen k\u00f6nnen, und es ist auch der Grund f\u00fcr unsere Erfahrungen mit Krisen und Leiden \u00fcberhaupt: um eine Ver\u00e4nderung unserer Beziehungen zueinander herbeizuf\u00fchren, von negativ zu positiv, von egoistisch zu altruistisch und von apathisch zu gegenseitig verantwortlich.<\/p>\n<p><strong>Was k\u00f6nnte der Katalysator f\u00fcr einen solchen Wandel sein?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, dass es eine F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit geben sollte, die ihn initiiert und f\u00f6rdert. Unsere Welt ist hart ohne jemanden, den die menschliche Gesellschaft als ihren F\u00fchrer akzeptieren und dem sie folgen w\u00fcrde, der \u00fcber Einigung und die \u00dcberwindung von Hungersn\u00f6ten und anderen Krisen diskutieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00fcrde das nur funktionieren, wenn die Menschen einem solchen Oberhaupt zuh\u00f6ren w\u00fcrden, und eine Hungersnot w\u00fcrde entstehen, um unsere Ohren f\u00fcr eine solche Person zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Dann w\u00fcrden wir nach einer Zeit der Hungersnot anders sein. Wir w\u00fcrden eine andere Einstellung zum Leben und zu seinen Werten haben. Wir w\u00fcrden die enorme Bedeutung unseres \u00dcberlebens und dessen, was es f\u00fcr uns bedeutet, in den heutigen schwierigen Zeiten zu \u00fcberleben, nicht mehr untersch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Zwar gab es in der Vergangenheit Zeiten gro\u00dfer Hungersn\u00f6te, Kriege und anderer Krisen, doch die heutige Zeit ist grundlegend anders, denn unsere gegenw\u00e4rtige Epoche bereitet uns auf ein Massenbewusstsein f\u00fcr das \u00dcbel unserer egoistischen Beziehungen vor, das in uns den Wunsch wecken wird, uns zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>In der Weisheit der Kabbala wird ein solches Erwachen &#8222;das Erkennen des B\u00f6sen&#8220; genannt.<\/p>\n<p>Es erfordert ein enormes Ma\u00df an Leid, bis wir einen Zustand erreichen, in dem wir unsere eigene Natur als b\u00f6se empfinden, sie als solche definieren und die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen k\u00f6nnen, n\u00e4mlich dass wir das Wettrennen von Individuen, die um materiellen Wohlstand konkurrieren, beenden und zu neuen, positiv verbundenen Beziehungen \u00fcbergehen m\u00fcssen, in denen wir versuchen, einander und der Natur zu n\u00fctzen, indem wir uns als Teile eines voneinander abh\u00e4ngigen und miteinander verbundenen Ganzen f\u00fchlen, in dem wir alle Einfluss aufeinander haben.<\/p>\n<p>Noch sind wir nicht so weit, aber diese Zeit r\u00fcckt n\u00e4her.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer meiner Studenten fragte mich nach der M\u00f6glichkeit einer weltweiten Hungersnot und zitierte einen Bericht, in dem fast 90 % der befragten internationalen Experten f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Ern\u00e4hrung vorhersagen, dass &#8222;ohne Innovation und mutiges Handeln der weltweite Hunger in den<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/ist-die-welt-von-einer-hungersnot-bedroht\/\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":86,"featured_media":2424,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19,5],"tags":[],"class_list":["post-2423","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-articles","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/86"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2423"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}