{"id":2187,"date":"2022-10-30T16:50:27","date_gmt":"2022-10-30T15:50:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=2187"},"modified":"2022-10-30T16:50:27","modified_gmt":"2022-10-30T15:50:27","slug":"bildung-als-mittel-gegen-den-hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/bildung-als-mittel-gegen-den-hunger\/","title":{"rendered":"Bildung als Mittel gegen den Hunger"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bildg.jpg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"184\"><\/p>\n<p>In dieser Woche haben die Vereinten Nationen und mehrere damit verbundene Organisationen zwei wichtige Termine angek\u00fcndigt: den Weltern\u00e4hrungstag und den Internationalen Tag f\u00fcr die Beseitigung von Armut. Internationale Organisationen f\u00fcr die Armen und Hungernden gibt es mindestens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, aber weder Armut noch Hunger sind beseitigt worden. Vielmehr haben sie zugenommen. Was machen wir also falsch, und k\u00f6nnen wir etwas an der traurigen Realit\u00e4t \u00e4ndern?<\/p>\n<p>Das Problem ist nicht der Mangel an Nahrungsmitteln; davon gibt es genug. Tats\u00e4chlich wird ein Gro\u00dfteil der produzierten Lebensmittel weggeworfen und verschmutzt das Wasser und den Boden, anstatt hungrige M\u00fcnder zu stopfen. Die Menschen hungern also nicht aus Mangel an Nahrung, sondern weil kein Interesse daran besteht, den Menschen zu helfen, sie zu erhalten.<\/p>\n<p>Die vorherrschende Haltung ist narzisstisch. Wir k\u00fcmmern uns nur um uns selbst und misstrauen den Absichten aller anderen. Wenn wir \u00fcbersch\u00fcssige Mittel haben, verwenden wir sie, um Mauern und Z\u00e4une zu bauen, nicht um anderen zu helfen. So verhalten wir uns auf der ganzen Welt als Individuen und als Nationen.<\/p>\n<p>Um unser Gewissen zu beruhigen, gr\u00fcnden wir Organisationen, die sich um die Armen und Hungernden k\u00fcmmern. Wir finanzieren sie gro\u00dfz\u00fcgig und setzen Funktion\u00e4re und B\u00fcrokraten ein, um das Problem aus der Welt zu schaffen.<\/p>\n<p>Aber wenn unsere Herzen wirklich bei den Armen w\u00e4ren, w\u00fcrden wir sie nicht den B\u00fcrokraten \u00fcberlassen, ebenso wenig wie wir unsere Kinder den Sozialarbeitern \u00fcberlassen, damit sie sich um ihre Erziehung k\u00fcmmern. Wir w\u00fcrden daf\u00fcr sorgen, dass die Menschen, wenn sie uns am Herzen liegen, bekommen, was sie brauchen.<\/p>\n<p>Weil wir uns aber nicht darum sorgen wollen, ernennen wir gleichg\u00fcltige Menschen, die Pl\u00e4ne zur Bek\u00e4mpfung der sich ausbreitenden Armut und des Hungers vorlegen und besondere Tage ank\u00fcndigen, um das Problem ins \u00f6ffentliche Bewusstsein zu r\u00fccken. Sie unternehmen nichts gegen die tats\u00e4chlichen Probleme, sondern rechtfertigen lediglich ihre aufgebl\u00e4hten Geh\u00e4lter durch professionell gestaltete Pr\u00e4sentationen und wortreiche Reden, in denen sie ihre (nicht vorhandenen) Leistungen verherrlichen.<\/p>\n<p>Wenn sie wirklich das Problem l\u00f6sen wollten, das ihren verschwenderischen Lebensstil finanziert, g\u00e4be es viele M\u00f6glichkeiten, dies zu tun. Der sicherste Weg, Menschen aus der Armut zu befreien, ist jedoch Bildung.<\/p>\n<p>Es gibt Technologien, die den Ertrag von Feldern durch ausgekl\u00fcgelte Bew\u00e4sserungssysteme, eine kontrollierte Umgebung und andere Mittel um ein Vielfaches steigern k\u00f6nnen. Den Landwirten muss beigebracht werden, wie sie diese Technologien nutzen k\u00f6nnen, und sie sollten die Mittel erhalten, sie zu erwerben. Allein dieser Schritt w\u00fcrde unz\u00e4hlige Menschen aus Hunger und Armut befreien.<\/p>\n<p>Die Organisationen, die sich f\u00fcr die Beseitigung von Armut und Hunger einsetzen, sollten ihre Budgets nutzen, um Land zu kaufen, auf dem sie Nahrungsmittel anbauen, die f\u00fcr die Armen bestimmt sind, und einen Teil des Landes nutzen, um den \u00f6rtlichen Bauern eine effizientere Landwirtschaft beizubringen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollten diese Zentren f\u00fcr Landwirtschaft und Bildung genutzt werden, um allgemeine Bildung zu vermitteln. Es ist allgemein bekannt, dass gebildete Menschen mehr Chancen im Leben haben, im Allgemeinen besser gestellt sind und besser f\u00fcr sich und ihre Familien sorgen k\u00f6nnen, als ungebildete Menschen. Daher sollten diese Zentren als Mittel zur Beseitigung von Armut und Hunger auch Allgemeinwissen und Bildung vermitteln.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollte es bei der Bildung nicht nur um die Vermeidung von Armut gehen. Armut ist keine pers\u00f6nliche, sondern eine soziale Angelegenheit. Daher sollten die Menschen, die in diesen Bildungszentren lernen, auch etwas \u00fcber Solidarit\u00e4t, gegenseitige Verantwortung, gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit in der heutigen Welt und andere Themen lernen, die ihnen helfen werden, sich als positive Elemente in einer verbundenen Welt zu etablieren.<\/p>\n<p>Auf diese Weise k\u00f6nnen wir einen Wandel herbeif\u00fchren, der zu einem sozialen und kulturellen Wandel wird, und die Menschen nicht nur aus der Umklammerung von Armut und Hunger befreit, sondern sie auch als selbstbewusste und positive Individuen in die globale Gesellschaft des 21.Jahrhunderts integriert. Diese Menschen werden ihrerseits anderen helfen, sich aus der Armut zu befreien, und der Prozess wird an Dynamik gewinnen.<\/p>\n<p><em>Bildunterschrift:<\/em><br \/>\n<em>Teilnehmer besuchen das Zelt der indigenen V\u00f6lker und sitzen am Feuer w\u00e4hrend der Diskussion \u00fcber die Ern\u00e4hrungssysteme indigener V\u00f6lker am zweiten Tag des zweiten Weltern\u00e4hrung Forums, das von der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am 18. Oktober 2022 im FAO-Hauptsitz in Rom, Italien, organisiert wurde. Das Weltern\u00e4hrungs Forum ist eine neue Initiative, die sich auf die globale Ern\u00e4hrungssicherheit konzentriert. Der Leitgedanke des diesj\u00e4hrigen Forums lautet: Gesunde Ern\u00e4hrung. Gesunder Planet. (Foto: Dominika Zarzycka\/Sipa USA)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche haben die Vereinten Nationen und mehrere damit verbundene Organisationen zwei wichtige Termine angek\u00fcndigt: den Weltern\u00e4hrungstag und den Internationalen Tag f\u00fcr die Beseitigung von Armut. 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