{"id":2020,"date":"2022-09-07T20:37:37","date_gmt":"2022-09-07T18:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=2020"},"modified":"2022-09-07T20:37:37","modified_gmt":"2022-09-07T18:37:37","slug":"der-weg-zu-sich-selbst-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/der-weg-zu-sich-selbst-teil-i\/","title":{"rendered":"Der Weg zu sich selbst. Teil I"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/laitalt.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"204\"><\/p>\n<p><strong>Wir sollten die Zeit nicht verstreichen lassen, ohne geliebt worden zu sein, geliebt zu haben und gl\u00fccklich gewesen zu sein. Noch zu Lebzeiten. Wir m\u00fcssen es einfach tun.<\/strong><\/p>\n<p><strong>S. Vinokur:<\/strong> Was halten Sie vom zwanzigsten Jahrhundert?<\/p>\n<p><strong>M. Laitman:<\/strong> Es war ein wunderbares, bemerkenswertes Jahrhundert. Es f\u00fchrte die Menschheit hin zur Frage nach dem Sinn des Lebens. In diesem Jahrhundert f\u00fchlte der Mensch zunehmend Unbehagen. Und er begann sich Fragen zu stellen, \u00fcber die er vorher nicht nachgedacht hatte. Was mache ich in dieser Welt? Wozu wurde ich geboren? Was wird morgen geschehen? Was wird im n\u00e4chsten Augenblick geschehen? Wohin f\u00fchrt mich das Leben, das Schicksal oder die Vorsehung? Wann stellt sich ein Mann diese Fragen? Nur, wenn er leidet. Der Mensch hat in diesem zwanzigsten Jahrhundert viel gelitten. Er wurde geschlagen, misshandelt, in eine Sackgasse getrieben.<\/p>\n<p><strong>S. Vinokur:<\/strong> Und warum? Warum so viel Leid? Warum so viel Unbarmherzigkeit?<\/p>\n<p><strong>M. Laitman:<\/strong> Weil uns nicht mehr viel Zeit bleibt. Wir werden gewarnt. Ein gro\u00dfes Ungl\u00fcck erwartet uns, so steht es geschrieben. Es gibt vielleicht nur noch eine Handvoll Menschen auf der Welt, die schlie\u00dflich das erreichen werden, was die gesamte Menschheit noch nicht erreichen will. Das kann im Handumdrehen geschehen, das haben wir bereits gesehen.<\/p>\n<p>Aber wir haben immer noch die Chance, es zu stoppen &#8211; endlich zu verstehen, wof\u00fcr wir leben, und zu beginnen, daf\u00fcr zu leben.<\/p>\n<p>Wie hat das zwanzigste Jahrhundert begonnen? Mit der Geburt des Kinos. Eine scheinbar unschuldige, banale Erfindung. In Wirklichkeit wurde eine gro\u00dfartige Idee, mit enormen Konsequenzen in die Welt gesetzt.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich vor, ein Mann sitzt in einem Kino und hat die M\u00f6glichkeit, sich mit der ganzen Welt zu identifizieren. Er muss nicht mehrere Leben leben, er lebt sie hier und jetzt, vor dem Bildschirm. Ein einfacher, kleiner Mann in einer kleinen Provinzstadt, der nichts in seinem Leben hat als einen langweiligen Job, eine Familie und viele Sorgen.<\/p>\n<p>Er geht pl\u00f6tzlich mit der k\u00f6niglichen Familie aus. F\u00e4hrt mit dem ersten Auto raus. Nimmt an Kundgebungen und Demonstrationen teil. Er stirbt in Schlachten. Und wird wiedergeboren. Durch das Kino hat der Mensch die totale Empathie mit den Helden erreicht.<\/p>\n<p>Mit der Erfindung des Kinos, dann des Fernsehens und sp\u00e4ter des Internets beginnt sich die Welt in uns einzuschlie\u00dfen. Mit all ihren Umw\u00e4lzungen und Freuden. Mit all ihren Revolutionen und Kriegen. Die Sehns\u00fcchte, das Leid und die Freuden der ganzen Welt beginnen, uns zu durchdringen. Und das alles in einem einzigen, kurzen Leben.<\/p>\n<p>All diese Entdeckungen wurden gemacht, damit wir uns gegenseitig sp\u00fcren k\u00f6nnen, ganz gleich, wie unterschiedlich wir auch sein m\u00f6gen. Damit wir verstehen und lieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sollten die Zeit nicht verstreichen lassen, ohne geliebt worden zu sein, geliebt zu haben und gl\u00fccklich gewesen zu sein. Noch zu Lebzeiten. Wir m\u00fcssen es einfach tun. S. Vinokur: Was halten Sie vom zwanzigsten Jahrhundert? M. 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