{"id":1996,"date":"2022-09-01T17:51:34","date_gmt":"2022-09-01T15:51:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1996"},"modified":"2022-09-01T17:51:34","modified_gmt":"2022-09-01T15:51:34","slug":"das-klima-spielt-verrueckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/das-klima-spielt-verrueckt\/","title":{"rendered":"Das Klima spielt verr\u00fcckt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/feur.jpg\" alt=\"\" width=\"302\" height=\"158\"><\/p>\n<p><strong>Vor einigen Tagen warnten die Zeitungen, dass Europa vor der schlimmsten D\u00fcrre seit 500 Jahren steht<\/strong>. Sie beschrieben das trockene und hei\u00dfe Wetter und die Br\u00e4nde, die \u00fcberall auf dem Kontinent ausbrachen, und sprachen von einer Apokalypse. Heute berichten sie von \u00dcberschwemmungen in London und heftigen St\u00fcrmen in Frankreich, die katastrophale \u00dcberflutungen verursachten, wo mancherorts mehr als ein Zentimeter Regen in weniger als 30 Minuten fiel, und in Paris \u00fcberschwemmte ein Sturm mit Windb\u00f6en von 65 Meilen pro Stunde und fast f\u00fcnf Zentimeter Regen, der in nur 90 Minuten fiel, die U-Bahn. Das Klima ist eindeutig verr\u00fcckt geworden.<\/p>\n<p>Das Klima ist jedoch nicht von selbst aus dem Gleichgewicht geraten, sondern wegen des menschlichen Leichtsinns. Das unberechenbare Verhalten der Natur spiegelt lediglich unsere eigene Aufregung gegen\u00fcber allem wider. Der wachsende Narzissmus treibt uns dazu, jeden und alles mit v\u00f6lliger Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber den Bed\u00fcrfnissen anderer zu behandeln. Es macht uns sogar Spa\u00df, andere zu verletzen. Wir glauben, wir k\u00f6nnten andere ausnutzen, ohne die Konsequenzen f\u00fcr unsere Handlungen zu sp\u00fcren, aber es gibt sehr ernste Folgen f\u00fcr unser Fehlverhalten gegen\u00fcber anderen.<\/p>\n<p>In dem geschlossenen System, in dem wir leben, wirkt sich alles, was wir tun, auf alles andere aus, und diese Wirkung kehrt zu uns zur\u00fcck wie ein Bumerang. Wenn wir so viel Negativit\u00e4t in das System gie\u00dfen, wird es dysfunktional, und in diesem Sommer erleben wir diese Dysfunktion durch die schwelenden Hitzewellen und sintflutartigen Regenf\u00e4lle. \u00dcberfluten wir das System weiterhin mit Hass und Intoleranz, werden wir keine Atomwaffen brauchen, um uns auszul\u00f6schen. Seuchen, Naturkatastrophen, Br\u00e4nde und \u00dcberschwemmungen werden uns ausl\u00f6schen, lange bevor wir uns gegenseitig eliminieren.<\/p>\n<p>Bald ist der Sommer vorbei, und der Winter wird mit seinen eigenen Gefahren kommen, der Mangel an Gas und Strom bringt verheerende Folgen f\u00fcr Europa mit sich. Schlie\u00dflich werden wir akzeptieren m\u00fcssen, dass wir die Natur nicht besiegen und nicht \u00fcberlisten k\u00f6nnen. Der Mensch muss lernen, ein integraler Teil der Natur zu sein, miteinander und mit der Natur verbunden. Anders werden wir nicht \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Da das einzige Element in der Natur, das schlechte Absichten und eine ausbeuterische Haltung gegen\u00fcber anderen hat, wir selbst sind, m\u00fcssen wir beginnen, unsere Beziehungen zu \u00e4ndern. Unsere Haltung gegen\u00fcber dem Rest der Natur ergibt sich aus unserer Haltung zueinander. Wenn wir also r\u00fccksichtsvoll zueinander sind, werden wir auch r\u00fccksichtsvoll gegen\u00fcber der Natur sein. Es zeigt sich, dass die Korrektur unseres gequ\u00e4lten Planeten mit der Korrektur unserer zerr\u00fctteten Beziehungen zueinander beginnt.<\/p>\n<p>Um sie zu beheben, m\u00fcssen wir uns zusammensetzen und L\u00f6sungen auf globaler Ebene besprechen. Diese L\u00f6sungen m\u00fcssen umfassend sein und die Bed\u00fcrfnisse aller ber\u00fccksichtigen. Gleichzeitig muss jeder akzeptieren, dass er nicht mehr bekommen kann als n\u00f6tig, denn auch er muss R\u00fccksicht auf andere nehmen.<\/p>\n<p>Um eine solche globale Initiative auf den Weg zu bringen, muss es eine offene Diskussion dar\u00fcber in allen globalen Medien geben. Die Menschen m\u00fcssen wissen, dass uns wirklich die Zeit davonl\u00e4uft, und wenn wir jetzt nichts \u00e4ndern, wird es hinterher zu sp\u00e4t sein.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie man diesen Schritt von der Politik und den Politikern fernhalten kann, aber es muss ein echtes Bem\u00fchen sein, die Menschheit und den Planeten zu retten, und nicht ein Trick, um die Kontrolle \u00fcber ihn zu \u00fcbernehmen. Vielleicht kann ein Gremium von Wissenschaftlern dies bewerkstelligen, aber auch sie m\u00fcssen ohne Hintergedanken arbeiten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mag dieser Gedanke naiv erscheinen, aber ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass, wenn wir keine globalen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um unsere Verbindungen aufrichtig zu verbessern, der Untergang sicher und nahe ist.<\/p>\n<p>Bildunterschrift:<br \/>\nEin Feuerwehrmann geht an den Flammen eines Waldbrandes bei Belin-Beliet vorbei. Franz\u00f6sische Beh\u00f6rden haben davor gewarnt, dass sich der Waldbrand im S\u00fcdwesten des Landes weiter ausbreiten k\u00f6nnte. Deutsche Presse-Agentur GmbH via Reuters<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Tagen warnten die Zeitungen, dass Europa vor der schlimmsten D\u00fcrre seit 500 Jahren steht. Sie beschrieben das trockene und hei\u00dfe Wetter und die Br\u00e4nde, die \u00fcberall auf dem Kontinent ausbrachen, und sprachen von einer Apokalypse. 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