{"id":1776,"date":"2022-06-28T09:45:28","date_gmt":"2022-06-28T07:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1776"},"modified":"2022-06-27T22:59:59","modified_gmt":"2022-06-27T20:59:59","slug":"warum-finden-wir-die-natur-schoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/warum-finden-wir-die-natur-schoen\/","title":{"rendered":"Warum finden wir die Natur sch\u00f6n?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/nat.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"123\"><\/p>\n<p><strong>Die Natur hat es nicht n\u00f6tig, sich zu ver\u00e4ndern.<\/strong> Die unbelebten, pflanzlichen und belebten Ebenen der Natur, die wir um uns herum sehen, bed\u00fcrfen keiner Korrektur. Nur wir auf der menschlichen Ebene m\u00fcssen uns von unserem angeborenen Verlangen, auf Kosten anderer und der Natur zu genie\u00dfen, zu einem Verlangen zu \u00e4ndern, mit der Absicht anderen und der Natur zu nutzen und davon zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wir finden die Natur sch\u00f6n, weil ihre gegens\u00e4tzlichen positiven und negativen Kr\u00e4fte im Gleichgewicht sind und die Grenzen des Gleichgewichts nur dort durchbrochen werden, wo es f\u00fcr die weitere Entwicklung notwendig ist. Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die die Grenzen des Gleichgewichts \u00fcberschreiten, und dadurch f\u00fcgen wir der Natur Schaden zu.<\/p>\n<p>Wir sind die einzigen Gesch\u00f6pfe, die eine h\u00e4ssliche Eigenschaft haben, n\u00e4mlich das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Ego, das uns dazu bringt, auf Kosten anderer und der Natur genie\u00dfen zu wollen. Selbst wenn ein Tier ein anderes Tier verschlingt, geschieht dies nach dem im Tierreich wirkenden Naturgesetz, d.h. nach dem nat\u00fcrlichen instinktiven Verlangen, und nicht nach der Absicht, anderen zu schaden und sich an der Sch\u00e4digung anderer zu erfreuen. Der Mensch ist der einzige Teil der Natur, der in Bezug auf seine Umgebung die Absicht verfolgt, zu schaden, auszunutzen, auszubeuten und Genuss daraus zu haben, sobald er das Gef\u00fchl hat, in einer h\u00f6heren Position zu sein.<\/p>\n<p>Tiere t\u00f6ten andere Tiere nicht mit dem Kalk\u00fcl, Spa\u00df daran zu haben, sondern einzig und allein mit dem Kalk\u00fcl, Nahrung f\u00fcr ihr \u00dcberleben und das ihrer Nachkommen zu ben\u00f6tigen. Genau betrachtet hat die Natur exakt vorbereitet, was und wie viel jedes Lebewesen zum \u00dcberleben braucht, was auch f\u00fcr den Menschen gilt. W\u00fcrden wir also unser Gleichgewicht mit der Natur aufrechterhalten, dann w\u00fcrden auch die anderen Ebenen der Natur in Harmonie existieren. Es mag uns so vorkommen, als w\u00fcrden sich andere Tiere gegenseitig auffressen, aber wir m\u00fcssen verstehen, dass kein Raubtier mehr als die notwendige Menge verzehrt. Tiere, Pflanzen und sogar die unbelebte Materie erhalten alle gem\u00e4\u00df ihren Bed\u00fcrfnissen, und nur wir Menschen haben das unges\u00e4ttigte Verlangen, einen \u00dcberschuss f\u00fcr uns zu beanspruchen.<\/p>\n<p>Der Wunsch nach \u00dcberfluss ist die Definition des Egoismus. Es ist eine zus\u00e4tzliche Kraft des Verlangens, die in uns Menschen \u00fcber unsere physischen und k\u00f6rperlichen Bed\u00fcrfnisse hinaus vorhanden ist, und es ist das einzige sch\u00e4dliche Verlangen und die einzige Kraft, die in unserer Welt existiert. Hinzu kommt, dass es die Ursache unserer Leiden ist, weil wir nicht wissen, wie wir dieses uns gegebene \u00fcberm\u00e4\u00dfige Verlangen richtig und nutzbringend einsetzen k\u00f6nnen. Unser \u00fcbersch\u00fcssiges Verlangen richtig zu nutzen bedeutet, seine Ausrichtung ins Geben an andere umzukehren. Mit anderen Worten: Stellen wir den Nutzen f\u00fcr die anderen und die Natur \u00fcber den Eigennutzen, k\u00f6nnen wir ein Gleichgewicht mit der Natur erreichen und ein harmonisches und friedliches Leben f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Natur ist auf ihrer unbelebten, pflanzlichen und belebten Ebene frei von der egoistischen Korruption der menschlichen Ebene. Das l\u00e4sst uns die Natur so sch\u00f6n, friedlich, ruhig und harmonisch erleben.<\/p>\n<p>Wir Menschen sind in der Wahl der Absichten unseres Handelns frei &#8211; entweder ausschlie\u00dflich zum Eigennutz zu empfangen oder andere zu beschenken. Jedes andere Lebewesen in der Natur kann weder egoistisch mehr erhalten, als es f\u00fcr sein \u00dcberleben braucht, noch kann es selbstlos Gutes an andere und die Natur weitergeben.<\/p>\n<p>Wenn wir das uns gegebene \u00fcbersch\u00fcssige Verlangen richtig nutzen, k\u00f6nnen wir ein Gleichgewicht mit der Natur erreichen, ihr autonomer Teil werden und dadurch eine neue erhabene Harmonie, ohne jegliche Einschr\u00e4nkungen und Leiden, in unserem Leben sp\u00fcren.<\/p>\n<p><em>Geschrieben\/bearbeitet von Sch\u00fclern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman. Foto von Dawid Zawi\u0142a auf Unsplash<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Natur hat es nicht n\u00f6tig, sich zu ver\u00e4ndern. Die unbelebten, pflanzlichen und belebten Ebenen der Natur, die wir um uns herum sehen, bed\u00fcrfen keiner Korrektur. 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