{"id":1536,"date":"2022-05-04T16:18:24","date_gmt":"2022-05-04T14:18:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1536"},"modified":"2022-05-04T16:18:24","modified_gmt":"2022-05-04T14:18:24","slug":"steht-europa-am-rande-eines-atomkriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/steht-europa-am-rande-eines-atomkriegs\/","title":{"rendered":"Steht Europa am Rande eines Atomkriegs?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Atomkrieg.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"190\"><\/p>\n<p><strong>Die gegenw\u00e4rtige Situation zeigt die Verwundbarkeit Europas und das Risiko einer weiteren Eskalation des Krieges, die in einem Bruchteil einer Sekunde ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnte.<\/strong> Finnland und Schweden haben angek\u00fcndigt, dass sie einen Antrag auf NATO-Mitgliedschaft stellen wollen. Russland hingegen betrachtet diesen Schritt als Bedrohung und hat vor einer milit\u00e4rischen Antwort einschlie\u00dflich der Stationierung von Atom- und Hyperschallwaffen im Ostseeraum gewarnt, falls diese L\u00e4nder dem B\u00fcndnis beitreten.<\/p>\n<p>Finnland und Schweden erkl\u00e4ren, dass der Krieg in der Ukraine laut Meinungsumfragen zu einer wachsenden \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung f\u00fcr ihren Beitritt zu dem 30 Mitglieder umfassenden Milit\u00e4rb\u00fcndnis gef\u00fchrt hat. Beide nordischen L\u00e4nder haben jahrzehntelang von einem NATO-Beitritt abgesehen, um ihre Neutralit\u00e4t zu wahren, aber diese Berechnungen scheinen sich ge\u00e4ndert zu haben.<\/p>\n<p>K\u00f6nnten sich die Spannungen in Europa in Form eines atomaren Konflikts entladen? Zuallererst werden sich, sobald der Krieg in der Ukraine beendet ist, die Zukunftsperspektiven der europ\u00e4ischen L\u00e4nder und der Welt im Allgemeinen tiefgreifend \u00e4ndern. Die Einsch\u00e4tzungen \u00fcber das Leben vor und nach dem Konflikt &#8211; wenn man ihn \u00fcberhaupt als Konflikt bezeichnen kann, denn er ist viel komplexer als das &#8211; werden entscheiden, wie es f\u00fcr uns alle weitergeht. Bevor wir jedoch nicht begreifen, dass unser angeborenes menschliches Dominanzstreben nicht zu einer positiven Ver\u00e4nderung der Welt f\u00fchrt, wird es weiterhin eine globale Bedrohung f\u00fcr uns alle darstellen, und die Gefahr eines Atomkriegs wird in Europa und anderswo auf der Welt fortbestehen.<\/p>\n<p>Die Risiken der nuklearen Expansion ergeben sich aus einem bestimmten Grund: um der Menschheit verst\u00e4ndlich zu machen, dass Bedrohung und Herrschaft nicht der richtige Weg sind, um Probleme zwischen L\u00e4ndern zu l\u00f6sen. Da Atomwaffen in der Lage sind ganze V\u00f6lker auszul\u00f6schen, zwingen sie die Welt und jeden Menschen, ein solches Ergebnis zu f\u00fcrchten und dar\u00fcber nachzudenken, wie die menschliche Gesellschaft als Ganzes ver\u00e4ndert werden kann, damit solch ein katastrophales Szenario nicht eintritt.<\/p>\n<p>Wir h\u00e4tten diese Lektion aus fr\u00fcheren schmerzhaften Ereignissen in der Geschichte lernen sollen, aber leider hat die Menschheit aus den fr\u00fcheren Schl\u00e4gen nichts gelernt. So stolpern wir immer wieder \u00fcber denselben Stein.<br \/>\nWir k\u00f6nnen unsere v\u00f6llige Vernichtung nur verhindern, wenn wir erkennen, dass Herrschaft durch Hass und Trennung nur den Weg zur Zerst\u00f6rung ebnet. Jegliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft h\u00e4ngt von unserer Bereitschaft ab, unsere engstirnige egoistische Sichtweise durch eine umfassendere und integrative Sichtweise der Beziehungen zwischen Menschen und L\u00e4ndern zu ersetzen.<\/p>\n<p>Wie der f\u00fchrende Kabbalist Baal HaSulam in seinem augen\u00f6ffnenden Werk &#8222;Die Schriften der letzten Generation erkl\u00e4rt&#8220;: &#8222;Wenn also der Welt die Gefahr der allgemeinen Zerst\u00f6rung, die sie herbeizubringen vermag, noch nicht klar ist, dann sollen sie einen dritten oder vierten Weltkrieg abwarten, Gott bewahre, wenn die Bomben ihre Sache tun werden. Denjenigen aber, die \u00fcbrig bleiben werden, wird kein anderer Ausweg bleiben, als diese Methodik auf sich zu nehmen, nach welcher weder Mensch noch Volk mehr f\u00fcr sich arbeiten, als es f\u00fcr ihre Existenz notwendig ist; und alle ihre anderen Handlungen werden zum Wohle des N\u00e4chsten sein.\u201d<\/p>\n<p>Hoffentlich m\u00fcssen wir nicht erst an einen Punkt der Verzweiflung gelangen, um zu reagieren und unsere Handlungsweise von Eigeninteresse zu Kooperation zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p><em>Bildunterschrift:<\/em><br \/>\n<em>Ministerpr\u00e4sidentin Magdalena Andersson und die finnische Ministerpr\u00e4sidentin Sanna Marin hielten eine gemeinsame Pressekonferenz mit den finnischen und schwedischen Medien \u00fcber den Beitritt zur NATO ab. Das Treffen der Ministerpr\u00e4sidenten fand am 13. April 2022 in Stockholm, Schweden, statt, nur eine Stunde bevor die finnische Regierung ihren neuen sicherheitspolitischen Bericht dem Parlament des Landes vorstellte. Foto: Ninni Andersson\/Regeringskansliet\/Stella Pictures\/ABACAPRESS<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gegenw\u00e4rtige Situation zeigt die Verwundbarkeit Europas und das Risiko einer weiteren Eskalation des Krieges, die in einem Bruchteil einer Sekunde ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnte. Finnland und Schweden haben angek\u00fcndigt, dass sie einen Antrag auf NATO-Mitgliedschaft stellen wollen. 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