{"id":1472,"date":"2022-04-19T09:00:33","date_gmt":"2022-04-19T07:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1472"},"modified":"2022-04-18T11:38:01","modified_gmt":"2022-04-18T09:38:01","slug":"bilanz-zum-weltgesundheitstag-der-planet-ist-krank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/bilanz-zum-weltgesundheitstag-der-planet-ist-krank\/","title":{"rendered":"Bilanz zum Weltgesundheitstag: Der Planet ist krank"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Planet.png\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"172\"><\/p>\n<p><strong>Am Weltgesundheitstag, der von den Vereinten Nationen auf den 7. April datiert wird, gibt es nicht viel zu feiern. Alte Krankheiten, die als ausgerottet galten, wie z. B. die Kinderl\u00e4hmung, kehren auf verschiedenen Kontinenten zur\u00fcck, und zwei Jahre nach dem Ausbruch von Covid-19 sind wir immer noch mitten im Kampf gegen die Pandemie.<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Jahr lautet das Motto der UN-Veranstaltung &#8222;Unser Planet, unsere Gesundheit&#8220;. Im Mittelpunkt steht dabei die Wechselbeziehung zwischen allen Bereichen der Natur und unserer Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation sch\u00e4tzt, dass jedes Jahr weltweit mehr als 13 Millionen Todesf\u00e4lle auf Umweltprobleme zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Tats\u00e4chlich wird der Klimawandel mit Krankheiten wie Krebs, Asthma, Herzproblemen, Seuchen und anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen weiterhin die Toten z\u00e4hlen und den Zustand der Welt beklagen, aber es wird sich nichts \u00e4ndern, solange wir uns nicht eingestehen, dass die Gesundheitssysteme weltweit versagt haben. Unsere Hauptsorge sollte darin bestehen, uns zu fragen, wie die Menschheit trotz aller wissenschaftlichen Fortschritte, die ein gutes Leben f\u00fcr alle gew\u00e4hrleisten sollten, einen solchen Tiefpunkt erreicht hat.<\/p>\n<p>Die Menschheit hat Gesundheitssysteme geschaffen, die auf ihrer eigenen egoistischen und b\u00f6swilligen Natur basieren. Daher k\u00f6nnen wir nicht erwarten, dass aus dem B\u00f6sen etwas Gutes entsteht. Das B\u00f6se, von dem hier die Rede ist, sind egoistische, selbsts\u00fcchtige Eigenschaften, die dem Menschen innewohnen. Die Gesundheitssysteme h\u00e4ngen wie alle anderen Systeme der Gesellschaft davon ab, wie mit Geld umgegangen wird und von der Bereitschaft der Menschen, diese Systeme richtig funktionieren zu lassen.<\/p>\n<p>Viele internationale Organisationen, die eigentlich f\u00fcr einen besseren Zustand der Umwelt und der globalen Gesundheit sorgen sollen, sind, anstatt diese Ziele zu verwirklichen, nur damit besch\u00e4ftigt, finanzielle Mittel anzuh\u00e4ufen und von Konferenz zu Konferenz zu jetten, ohne wirkliche Ergebnisse und Taten zur Verbesserung der Situation zu bringen.<\/p>\n<p>Kein Wunder also, dass wir nicht nur nicht in der Lage sind, Pandemien wirksam zu bek\u00e4mpfen, sondern dass sogar l\u00e4ngst ausgerottet geglaubte Krankheiten wieder auftauchen. Es mag eine Inkubationszeit von Hunderten von Jahren geben, w\u00e4hrend der eine Krankheit zur\u00fcckkehrt, und wir sind uns dieses Prozesses einfach nicht bewusst, aber wir werden niemals in der Lage sein, sie endg\u00fcltig auszurotten, wenn wir weiterhin die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen, dass sie sich ausbreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Alle Krankheiten, insbesondere die in den letzten Jahrzehnten entdeckten, sind das Ergebnis eines geistigen, physiologischen und biologischen Ungleichgewichts zwischen Mensch und Umwelt und zwischen den Menschen. Solange wir dieses Ungleichgewicht nicht beseitigen, wird es uns auch nicht gelingen, die Ursache der Krankheiten zu beseitigen.<\/p>\n<p>Als Menschen m\u00fcssen wir begreifen, dass der Zustand der Natur von den Beziehungen zwischen uns abh\u00e4ngt. Wir sehen die sichtbaren Beweise f\u00fcr unseren negativen Einfluss auf die Natur, aber die Zusammenh\u00e4nge liegen tiefer. Wir m\u00fcssen uns dieser Tatsache stellen, unsere Einstellung \u00e4ndern und bereit sein, uns an die Integralit\u00e4t der Natur anzupassen. Das bedeutet, dass wir nur das nehmen sollten, was zum \u00dcberleben notwendig ist, und uns um das gute Funktionieren des Gesamtsystems k\u00fcmmern m\u00fcssen, anstatt nur egoistische Berechnungen anzustellen und ohne R\u00fccksicht auf die Konsequenzen alles an uns zu rei\u00dfen, was wir k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte sich fragen, wie die menschlichen Beziehungen und das Geschehen in der Natur miteinander zusammenh\u00e4ngen. Es gibt vier Stufen in der Natur: unbewegt, pflanzlich, tierisch und menschlich. Alle au\u00dfer der menschlichen Stufe existieren in \u00dcbereinstimmung mit den Naturgesetzen der Wechselseitigkeit und des Gleichgewichts. Diese anderen Stufen haben keine freie Wahl; sie handeln instinktiv und nehmen nur das, was f\u00fcr ihr \u00dcberleben notwendig ist. Im Gegensatz dazu ist die menschliche Ebene die einzige, die absichtlich und bewusst Gr\u00e4ueltaten auf der Erde und gegen andere begeht, um Schaden zu verursachen. Alle negativen Reaktionen, die wir von der Natur erhalten, sind nur eine Folge unseres Handelns. Einfach ausgedr\u00fcckt, wir bringen diese Schl\u00e4ge selbst \u00fcber uns.<\/p>\n<p>Wenn wir versuchen, ein harmonisches System menschlicher Beziehungen aufzubauen, wird die gesamte Natur ins Gleichgewicht kommen, einschlie\u00dflich der Menschheit. Wenn wir sp\u00fcren, wie sehr wir von allen abh\u00e4ngig sind, und wenn jeder f\u00fcr den anderen sorgt, individuell und kollektiv, wie mit einem gemeinsamen Geist und als ein K\u00f6rper, dann wird das alte Sprichwort &#8222;Ein gesunder Geist in einem gesunden K\u00f6rper&#8220; Wirklichkeit werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Weltgesundheitstag, der von den Vereinten Nationen auf den 7. 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