{"id":1280,"date":"2022-03-03T15:42:50","date_gmt":"2022-03-03T14:42:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1280"},"modified":"2022-03-03T15:42:50","modified_gmt":"2022-03-03T14:42:50","slug":"bildung-muss-wieder-besser-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/bildung-muss-wieder-besser-werden\/","title":{"rendered":"Bildung &#8211; muss wieder besser werden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/kind.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"202\"><\/p>\n<p><strong>Die vergangenen zwei Jahre waren f\u00fcr Kinder, Eltern und das gesamte Bildungssystem nervenaufreibend.<\/strong> Die immer wiederkehrenden Isolierungen und Schlie\u00dfungen haben nicht nur die sozialen Beziehungen der Kinder beeintr\u00e4chtigt, sondern auch alle im Ungewissen \u00fcber die Zukunft gelassen. Es ist klar, dass die Dinge nicht mehr so sein werden wie zu Beginn des Jahrzehnts, aber es ist unklar, wie sie sein werden. So oder so, sind wir dazu bestimmt, zwischen physischen und virtuellen Verbindungen hin und her zu pendeln. Wir k\u00f6nnen daher genauso gut lernen, in beiden Umgebungen sinnvolle Beziehungen aufzubauen.<\/p>\n<p>Die derzeitige Situation hat uns bereits von unserer bisherigen Einstellung \u00fcber Beziehungen entfernt, sie hat noch keine neuen Verbindungen in uns geschaffen. Es ist schwer abzusehen, wie unsere neue Art der Verbindung aussehen wird, da wir keine Maschinen sind; es braucht Zeit, um in eine neue Arbeitsweise hineinzuwachsen.<\/p>\n<p>Da die Natur nie zur\u00fcck, sondern immer vorw\u00e4rts geht, ist eines klar: Das was war, wird nie wiederkehren.<\/p>\n<p>Welche Form wir auch immer annehmen werden, wird es eine sein, in der wir nicht nur auf neue Weise miteinander verbunden sind, sondern auch positiver als zuvor. Die Evolution der Natur geht immer weiter in Richtung zunehmender Komplexit\u00e4t und Integration. Alles wird mehr voneinander abh\u00e4ngig, nicht weniger und das gilt auch f\u00fcr die Menschheit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend alle anderen Arten das Diktat der Natur fraglos akzeptieren, ist der Mensch von der Natur abgetrennt und hat seinen eigenen Willen. Die Natur zwingt uns immer noch, ihren Weg zu gehen, aber sie hat uns auch unseren eigenen Willen gegeben, der sich in die entgegengesetzte Richtung entwickelt: W\u00e4hrend die Natur uns zur Integration antreibt streben wir nach Trennung. Die Tiere akzeptieren, was ihnen die Natur gibt, sie passen sich an, w\u00e4hrend wir leiden und vergeblichen Widerstand leisten.<\/p>\n<p>Das Leiden das wir empfinden, ist ein klarer Nachteil gegen\u00fcber der \u00fcbrigen Tierwelt, wir Menschen haben aber einen Vorteil, den kein anderes Lebewesen hat: Anstatt zur Verbindung gezwungen zu werden, k\u00f6nnen wir dar\u00fcber nachdenken, sie mit der Trennung vergleichen und schlie\u00dflich selbst w\u00e4hlen. Obwohl wir keine andere Wahl haben, als uns letztendlich f\u00fcr die Verbindung zu entscheiden, da dies der Lauf der gesamten Sch\u00f6pfung ist, bedeutet die Wahl aus eigenem Antrieb, dass wir die Logik dahinter verstehen, den &#8222;Sch\u00f6pfungsgedanken&#8220;, wenn Sie so wollen.<\/p>\n<p>Die Freude und Intensit\u00e4t die wir erleben, wenn wir uns bewusst f\u00fcr etwas entscheiden, ist nicht vergleichbar mit dem instinktiven Erleben. Das ist unser einzigartiger Vorteil, der Vorzug des Menschen gegen\u00fcber allen anderen Lebewesen. All die Schl\u00e4ge, die wir seit Anbeginn der Zeit erlitten haben, haben dazu gef\u00fchrt, dass wir uns von J\u00e4gern und Sammlern zu Clans, St\u00e4dten, L\u00e4ndern, Imperien und schlie\u00dflich zu einem globalen Dorf entwickelt haben. Die zunehmende Integration geschieht st\u00e4ndig gegen unseren Willen und auf Kosten unz\u00e4hliger Menschenleben und unbeschreiblichen Leids, aber das muss nicht so sein. Wenn wir verstehen, wohin wir gehen und was am Ende des Weges auf uns wartet, k\u00f6nnen wir bereitwillig dorthin gehen und uns gegenseitig helfen, unsere Individualit\u00e4t zu \u00fcberwinden und eine bewusste und geeinte Menschheit zu bilden.<\/p>\n<p>Unsere Bildungssysteme sollten sich darauf konzentrieren, uns dieses Bewusstsein zu vermitteln. Diese Erziehung sollte f\u00fcr alle Altersgruppen, L\u00e4nder und Kulturen gelten. Wenn wir die Einheit zu unserer obersten Priorit\u00e4t machen, werden wir beginnen, die Unterschiede zwischen uns als willkommene Vielfalt und unsere unterschiedlichen Perspektiven als Bereicherung unseres Wissens zu sehen. Wenn wir nicht l\u00e4nger leiden und den Weg auf dem wir uns befinden, genie\u00dfen wollen, m\u00fcssen wir unser Bildungssystem im Einklang mit der gesamten Natur umgestalten: hin zur Verbindung, Zusammenhalt und Integration.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vergangenen zwei Jahre waren f\u00fcr Kinder, Eltern und das gesamte Bildungssystem nervenaufreibend. Die immer wiederkehrenden Isolierungen und Schlie\u00dfungen haben nicht nur die sozialen Beziehungen der Kinder beeintr\u00e4chtigt, sondern auch alle im Ungewissen \u00fcber die Zukunft gelassen. 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