{"id":1179,"date":"2022-01-26T18:38:48","date_gmt":"2022-01-26T17:38:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1179"},"modified":"2022-02-21T09:17:50","modified_gmt":"2022-02-21T08:17:50","slug":"die-liebe-die-die-wissenschaft-nicht-erklaeren-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/die-liebe-die-die-wissenschaft-nicht-erklaeren-kann\/","title":{"rendered":"Die Liebe, die die Wissenschaft nicht erkl\u00e4ren kann"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/lov1.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"144\"><\/p>\n<p>Als der bekannte Natursch\u00fctzer Lawrence Anthony, der als &#8222;Elefantenfl\u00fcsterer&#8220; bekannt wurde, 2012 verstarb, geschah etwas Erstaunliches. Die Elefanten, die Anthony Jahre zuvor in freier Wildbahn gerettet hatte, marschierten 12 Stunden zu seinem Haus zur\u00fcck, um seinen Tod zu betrauern. Laut BBC One blieben die Elefanten dort &#8222;zwei Tage lang stumm&#8220;. Und noch bemerkenswerter: &#8222;Auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Tod marschierte die Herde erneut zu seinem Haus. Das ist etwas, das die Wissenschaft nicht erkl\u00e4ren kann.&#8220;<\/p>\n<p>Die Welt, in der wir leben, ist auf eine Weise miteinander verbunden, die wir nicht verstehen, doch wir lernen es langsam. Unsere Selbstbezogenheit will, dass wir uns nur auf uns selbst konzentrieren. Aber die Realit\u00e4t zwingt uns, nach au\u00dfen zu sehen, und lehrt uns, dass es im Au\u00dfen so viel mehr zu entdecken gibt.<\/p>\n<p>Wie Anthonys Elefanten zeigen, sp\u00fcrt die gesamte Natur ihre Verbundenheit und lebt nach ihren Gesetzen. Der Mensch hingegen hat dieses Gef\u00fchl nicht und tut deshalb so, als ob er allein auf der Welt w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Zivilisation vernetzt sich jedoch immer mehr, im Einklang mit der gesamten Realit\u00e4t, und zwingt uns zu erkennen, dass auch wir voneinander abh\u00e4ngig und miteinander verbunden sind. Heute lernen wir, dass es neben der physischen Verbindung auch die virtuelle Verbindung gibt. Morgen werden wir lernen, dass wir auch emotional verbunden sind, dass wir nicht nur Handlungen oder Daten teilen und projizieren, sondern auch Gedanken und W\u00fcnsche, auch ohne sie zu verbalisieren.<\/p>\n<p>Irgendwann entdecken wir, dass unsere Verbindung sogar noch tiefer ist als nur emotional. Sie ist spirituell. Wir sind alle ein einziges Wesen, dessen Organe und Zellen wir alle sind, die ganze Sch\u00f6pfung. Deshalb wussten die Elefanten, wann sie kommen sollten, um ihrem Retter die letzte Ehre zu erweisen und im folgenden Jahr auf den Tag genau dorthin zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Wenn alle einander sp\u00fcren, dann k\u00f6nnen wir harmonisch miteinander wirken, und zwar in einer Weise, die allen zugute kommt. W\u00fcrden wir unsere wahre Realit\u00e4t sp\u00fcren, w\u00fcrden wir uns niemals falsch verhalten, niemanden verletzen, und niemand w\u00fcrde uns jemals verletzen, da wir uns als Einheit f\u00fchlen w\u00fcrden. Warum wird uns dann dieses lebenswichtige Wissen vorenthalten, das in der Natur bereits existiert, nicht aber in Menschen?<br \/>\nDie gesamte Natur handelt nach Instinkten. Den Menschen fehlen die meisten Instinkte, die Tiere haben. Stattdessen m\u00fcssen wir durch eigene Bem\u00fchungen und die Erziehung unserer Eltern und den Unterricht unserer Lehrer alles neu erlernen. Daf\u00fcr gibt es einen Grund: Wenn wir aus eigener Kraft lernen, erlangen wir ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere Welt und die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr das Wissen um unsere Vernetzung und was sie mit sich bringt. Uns fehlt das Gef\u00fchl unserer Verbundenheit, aber wir k\u00f6nnen es durch unsere eigenen Bem\u00fchungen entwickeln. Was Elefanten nat\u00fcrlich sp\u00fcren, m\u00fcssen wir m\u00fchsam entwickeln. Dabei lernen wir jedoch zu verstehen, wie alles funktioniert und gewinnen eine tiefe Wahrnehmung unserer Existenz. Mit anderen Worten, unsere Unwissenheit erm\u00f6glicht es uns, den Zweck unseres Lebens zu erreichen, aber bis dahin, sind wir eine Bedrohung f\u00fcr die Welt.<\/p>\n<p>Es gibt zwei M\u00f6glichkeiten, wie wir unseren Lebenszweck erreichen. Erstens, der Natur ihren Lauf zu lassen. Wir lassen zu, dass sie uns in Fluten ertr\u00e4nkt, in Br\u00e4nden verbrennt, uns unter den Tr\u00fcmmern von Erdbeben erdr\u00fcckt oder uns bis zum Tod gegeneinander aufhetzt. Eine andere M\u00f6glichkeit besteht darin, die Wege der Natur zu erlernen, wie alles durch Verbundenheit und Harmonie funktioniert, und zu beginnen, unsere Beziehungen hin zu dem ver\u00e4ndern, was wir von der Natur lernen. Wenn wir Freundlichkeit &#8222;praktizieren&#8220;, werden wir freundlicher und entwickeln tiefere Gef\u00fchle f\u00fcr die Menschen und die Welt um uns herum.<\/p>\n<p>\u00dcbung macht wirklich den Meister. Wir k\u00f6nnen soziale Strukturen aufbauen, wie z. B. kleine Gruppen, in denen wir Verbundenheit und gegenseitige R\u00fccksichtnahme &#8222;\u00fcben&#8220;. Wenn wir diese F\u00e4higkeiten in unserer Psyche entwickeln, werden wir beginnen, einander auf immer tieferen Ebenen zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Wenn wir dies tun, entdecken wir, warum Elefanten derart fein f\u00fchlen k\u00f6nnen, wie es anderen geht, da auch wir sensibler und bewusster werden. Dar\u00fcber hinaus werden wir das &#8222;Denken&#8220;, die &#8222;Logik&#8220; verstehen, die hinter einer so komplexen und doch so unaufhaltsam zusammenh\u00e4ngenden Sch\u00f6pfung steht, und welch gro\u00dfes Wissen und welche Macht sie demjenigen verleiht, der sie begreift.<\/p>\n<p>(Siehe einen Clip \u00fcber Lawrence Anthony&nbsp; <a href=\"https:\/\/bit.ly\/33uTRqz\">https:\/\/bit.ly\/33uTRqz<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der bekannte Natursch\u00fctzer Lawrence Anthony, der als &#8222;Elefantenfl\u00fcsterer&#8220; bekannt wurde, 2012 verstarb, geschah etwas Erstaunliches. 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