{"id":1152,"date":"2022-01-23T04:22:35","date_gmt":"2022-01-23T03:22:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1152"},"modified":"2022-01-23T04:22:35","modified_gmt":"2022-01-23T03:22:35","slug":"gegenseitige-verantwortung-das-fundament-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/gegenseitige-verantwortung-das-fundament-der-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Gegenseitige Verantwortung &#8211; das Fundament der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/mut.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"><\/p>\n<p>Die heutige Gesellschaft verherrlicht das Ego. Jeder, der in der \u00d6ffentlichkeit eine gewisse Ber\u00fchmtheit genie\u00dft, stellt sich in extrem egozentrischer Weise zur Schau. Dies gilt ebenso f\u00fcr die Idole der sozialen Medien wie auch f\u00fcr Stars aus der Welt des Sports, Popstars, Politiker und Multimillion\u00e4re. Aber eine Gesellschaft, welche die Selbstbezogenheit verherrlicht, untergr\u00e4bt ihr eigenes Fundament. Damit eine Gesellschaft existieren kann, muss sie ihren Fokus mehr auf das soziale Miteinander richten und weniger auf einzelne Individuen. Wenn sie sich auf einzelne Personen konzentriert wird dies letztendlich zu ihrem eigenen Verfall f\u00fchren, wie wir es dieser Tage \u00fcberall auf der Welt beobachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Soziale Beziehungen k\u00f6nnen nur bestehen, wenn alle Beteiligten begreifen, dass sie gegenseitigen Nutzen voneinander haben, w\u00e4hrend sie, wenn sie im Alleingang handeln, nichts erreichen k\u00f6nnen. Der zuk\u00fcnftige Nutzen muss allerdings gro\u00df genug sein, um einen Anreiz darzustellen, die eigene Unabh\u00e4ngigkeit ein wenig zu beschneiden. Wenn man im Gegenzug dazu h\u00f6here \u00dcberlebenschancen, bessere Bedingungen f\u00fcr das Aufziehen der n\u00e4chsten Generation und gefestigten wirtschaftlichen Wohlstand erwirbt, so profitieren alle davon.<\/p>\n<p>Daher st\u00e4rkt eine Gesellschaft, die jene zu ihren Vorbildern macht, die zur Einheit derselben beitragen, sich selbst und das Wohlergehen ihrer Mitglieder. Eine Gesellschaft hingegen, welche jene Menschen als ihre Idole w\u00e4hlt, die sich nur um sich selbst drehen und sogar h\u00e4ufig den Interessen des Gemeinwesens zuwiderhandeln, schw\u00e4cht sich und betreibt auf diese Weise ihren eigenen Untergang. Der Zusammenbruch ist unausweichlich, da die grundlegendste Bedingung f\u00fcr das Gedeihen einer Gesellschaft hier fehlt: die gegenseitige Verantwortung.<\/p>\n<p>Wenn eine Gruppe von Leuten erst einmal das erforderliche Niveau einer umfassenden gegenseitigen Verantwortung etabliert hat, kann sie, davon ausgehend, damit beginnen, komplexere Strukturen zu entwickeln. Aus Gemeinschaften werden St\u00e4dte, die sich im sp\u00e4teren zu Staaten zusammenschlie\u00dfen. Je h\u00f6her das Niveau an gegenseitiger Verantwortung in einer Gesellschaft ist, desto besser kann diese wachsen und sich entfalten.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz stellt es eine bleibende Herausforderung dar, an der gegenseitigen Verantwortung festzuhalten, da der menschliche Egoismus nicht statisch ist, sondern sich vielmehr st\u00e4ndig weiterentwickelt. Deswegen muss die Kultivierung von gegenseitiger Verantwortung ein best\u00e4ndiges Bestreben der Gesellschaft darstellen. Wenn dies nicht gelingt, wird sie nicht bestehen k\u00f6nnen, und unweigerlich auseinanderbrechen. Da wir diese grundlegende Aufgabe schon seit Jahrzehnten vernachl\u00e4ssigen, werden wir Zeugen eines zunehmenden Zerfalls der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Die Menschheit ist an einen Scheideweg gelangt: Entweder sie macht weiter wie bisher, oder aber sie entschlie\u00dft sich die gegenseitige Verantwortung zu entwickeln, bis diese das gegenw\u00e4rtige Niveau des herrschenden Egoismus \u00fcbertrifft. Die Entwicklung der gegenseitigen Verantwortung wird uns dabei helfen, die Kraft des Egos in guter Weise zu nutzen, n\u00e4mlich zum Wohle unserer Mitmenschen und dem der gesamten Gesellschaft. Die Menschen werden aufh\u00f6ren, sich als voneinander getrennte Individuen wahrzunehmen, die in einem st\u00e4ndigen Wettstreit miteinander liegen. Die erlebte Einheit wird eine neue Stufe der Verbundenheit und N\u00e4he schaffen. Wir werden uns in Herz und Seele miteinander untrennbar verbunden f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Wenn wir diesen Punkt erreichen, werden wir aufh\u00f6ren miteinander zu k\u00e4mpfen, wie wir es im Moment tun. Die K\u00e4mpfe der Zukunft werden innere K\u00e4mpfe sein, die jeder einzelne mit seinem Ego austr\u00e4gt, welches ihn daran hindert sich als integraler Teil der Gesellschaft mit dieser zu verbinden. Wir werden eine vollkommen neue Wahrnehmung erlangen; die Erfahrung des Einsseins wird eine Dimension annehmen, die wir uns niemals h\u00e4tten tr\u00e4umen lassen. <\/p>\n<p>Hierhin f\u00fchrt uns der gegenw\u00e4rtige Kampf zwischen Egoismus und gegenseitiger Verantwortung. Wie er endet liegt in unserer Hand: im Krieg oder in der Einheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutige Gesellschaft verherrlicht das Ego. Jeder, der in der \u00d6ffentlichkeit eine gewisse Ber\u00fchmtheit genie\u00dft, stellt sich in extrem egozentrischer Weise zur Schau. 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