{"id":1116,"date":"2022-01-17T21:43:44","date_gmt":"2022-01-17T20:43:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1116"},"modified":"2022-01-23T19:42:01","modified_gmt":"2022-01-23T18:42:01","slug":"wie-bewaeltige-ich-das-leiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/wie-bewaeltige-ich-das-leiden\/","title":{"rendered":"Wie bew\u00e4ltige ich das Leiden?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/prayer-gf20e71d51_640.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"201\"><\/p>\n<p>Das Leiden, das wir erleben, dringt \u00fcber das Gehirn in unser Bewusstsein ein, und unsere Einstellung zum Leiden, wie wir uns dazu verhalten, bestimmt die Intensit\u00e4t des Leidens.<\/p>\n<p>Um das Leiden zu bew\u00e4ltigen, m\u00fcssen wir uns also bewusst machen, dass die Natur uns nach ihrem Plan leiden l\u00e4sst, der letztlich dazu dient, uns in eine helle und positive Zukunft zu f\u00fchren. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit packt uns die Natur sozusagen am Ohr, als w\u00e4ren wir Schulkinder, und f\u00fchrt uns zur Realisierung positiver Beziehungen, in denen wir eine Welt voller Licht und W\u00e4rme entdecken werden.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen das endg\u00fcltige Ziel erkennen, zu dem uns die Natur f\u00fchrt, dann werden wir nicht mehr leiden, denn das Leiden h\u00e4ngt damit zusammen, dass wir kein Ziel vor uns sehen. Wenn es ein Ziel gibt, dann absorbiert das Ziel das Leiden.<\/p>\n<p>Der Mensch kann bestimmte Anstrengungen unternehmen und sie als angenehm oder als schmerzhaft empfinden. In der Empfindung selbst gibt es keinen Unterschied zwischen Freude und Leid, der Unterschied zwischen beiden liegt jedoch darin, an welcher Idee wir festhalten. Wenn wir das Gef\u00fchl haben, dass eine bestimmte Anstrengung sinnlos ist &#8211; dass wir auf einen Abgrund zusteuern -, dann erleben wir Leid. Wenn wir uns hingegen vorstellen, dass eine bestimmte Anstrengung uns zu einem Ziel f\u00fchrt, das uns n\u00fctzt und Freude bereitet, dann sind wir bereit, die Anstrengung nicht nur zu ertragen, sondern sie zu verl\u00e4ngern und sogar zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wenn wir als Gesellschaft unsere Einstellung dahingehend kalibrieren, dass die Natur uns zu einer harmonischen Zukunft, zu Stabilit\u00e4t und zu einem problemlosen Leben f\u00fchrt, und wenn wir in unserem sozialen Umfeld, z. B. in den Medien und in der Kunst, Inputs schaffen, die uns eine solche Vorstellung mehr und mehr vermitteln, dann werden wir in der Lage sein, in unserem Leben mit relativer Leichtigkeit weiterzukommen. Wir werden dann ein Ende des Leidens erleben.<\/p>\n<p>Ob fr\u00fcher oder sp\u00e4ter, wir werden uns so weit entwickeln, dass wir aktiv in eine solche Richtung gehen. Wir haben bereits mehrere Kriege und Konflikte gef\u00fchrt, in denen wir unter dem Deckmantel gewisser imagin\u00e4rer Werte, die von Menschen erfunden wurden, um der Zukunft willen bis zum Tod gek\u00e4mpft haben. Heute sind wir jedoch mit unseren von Menschen geschaffenen Ideologien am Ende, und es bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig, als zu \u00fcberlegen, wie wir uns an die von der Natur vorgegebene Entwicklung anpassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit&nbsp; haben wir um die Vorherrschaft verschiedener menschengemachter Ideologien gek\u00e4mpft und viel Leid und Entt\u00e4uschung erfahren. Die Menschheit macht heute jedoch Fortschritte und ist inzwischen f\u00e4hig, sich an die Vernetzung und Interdependenz der Natur anzupassen,&nbsp; was uns am Ende positive Ergebnissen bringt, frei von Leid und Entt\u00e4uschung.<\/p>\n<p>Wir werden uns dann in einem h\u00f6chst angenehmen und gl\u00fcckseligen Zustand befinden, der dem im Mutterleib \u00e4hnelt, der aber in Wirklichkeit milliardenfach st\u00e4rker ist. Es ist ein Zustand, in dem wir uns vollkommen umsorgt f\u00fchlen. Wenn wir ihn in unserem Leben erreichen, dann ist er viel st\u00e4rker als das Gef\u00fchl im Mutterleib, denn im Mutterleib sind wir uns der F\u00fcrsorge, die uns umgibt, nicht bewusst. Indem wir einen solchen Zustand in der Gesellschaft entwickeln, werden wir das Gef\u00fchl der totalen F\u00fcrsorge mit dem Zusatz von Verst\u00e4ndnis, Bewusstsein und einem Gef\u00fchl der Vollkommenheit erfahren.<\/p>\n<p>Wir werden dann erleben, wie die Natur, die Menschheit und alles im Universum und in allen Welten uns mit einer allumfassenden G\u00fcte umh\u00fcllt. Wir n\u00e4hern uns dieser Vollkommenheit, und wenn wir keine Erfahrung mit dem Leiden h\u00e4tten, w\u00fcrden wir uns dessen niemals bewusst werden.<\/p>\n<p>Geschrieben\/bearbeitet von Sch\u00fclern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman \/Bild von John Hain auf Pixabay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leiden, das wir erleben, dringt \u00fcber das Gehirn in unser Bewusstsein ein, und unsere Einstellung zum Leiden, wie wir uns dazu verhalten, bestimmt die Intensit\u00e4t des Leidens. Um das Leiden zu bew\u00e4ltigen, m\u00fcssen wir uns also bewusst machen, dass<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/wie-bewaeltige-ich-das-leiden\/\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":86,"featured_media":1119,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19,5],"tags":[],"class_list":["post-1116","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-articles","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/86"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1116"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1128,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1116\/revisions\/1128"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}