{"id":1108,"date":"2022-01-17T18:37:53","date_gmt":"2022-01-17T17:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1108"},"modified":"2022-01-17T20:56:31","modified_gmt":"2022-01-17T19:56:31","slug":"auf-der-suche-nach-uns-selbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/auf-der-suche-nach-uns-selbst\/","title":{"rendered":"Auf der Suche nach uns selbst"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/ser.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"185\"><\/p>\n<p>Die Suche nach der Antwort auf die Frage \u201eWarum bin ich traurig?\u201c brach mit einem 10 prozentigen Anstieg zum Vorjahr alle Rekorde der meistgestellten Fragen in der Google Suche im Jahre 2021. Es lie\u00df sich auch ein rasanter Anstieg bei Fragen zum Thema Angstzust\u00e4nde, Traurigkeit und Trauer verzeichnen, sowie bei Fragen nach deren L\u00f6sung, d.h. bei der Suche nach Methoden, welche dabei helfen sollen mit diesen Zust\u00e4nden umzugehen.<\/p>\n<p>Ich kann verstehen warum viele Menschen so f\u00fchlen und es tut mir von Herzen leid. Noch trauriger macht es mich zu sehen, dass all dieses Leid zu keinem greifbaren Resultat f\u00fchrt. Der Schmerz scheint nicht gro\u00df genug zu sein um ihn auf die Stra\u00dfe hinauszutragen und einen globalen Wandel zu fordern.<\/p>\n<p>Offensichtlich m\u00fcssen wir einen Zustand erreichen in dem das Leid uns aus allen Richtungen attackiert und von allen gef\u00fchlt wird. Erst dann werden wir begreifen, dass nur die Verbindung mit unseren Mitmenschen, durch alle Sorgen und Probleme hindurch, uns retten wird. Wir m\u00fcssen uns verbinden um die Entscheidungstr\u00e4ger zu beeinflussen. Nur so kann es gelingen die Dinge ins Rollen zu bringen, die Inflationsrate zu senken und der Traurigkeit ein Ende zu setzen.<\/p>\n<p>Ich sehe dies in aller Klarheit: das ganze Leid der Menschheit besteht durch unserem Mangel an Verbindung. Unseren Beziehungen mangelt es an es an W\u00e4rme, Mitgef\u00fchl und wahrer Sorge umeinander. Gleichzeitig sind wir alle aufeinander angewiesen. Wir befinden uns in einem vernetztem System, daher ist das Gl\u00fcck eines jeden zu 100% vom Gl\u00fcck seiner Mitmenschen abh\u00e4ngig. Wir wollen uns mit dieser Tatsache nicht auseinandersetzen und deshalb leugnen wir sie.<\/p>\n<p>Es ist uns egal, dass wir einander Schaden zuf\u00fcgen. Wir wollen unseren Egoismus nicht z\u00fcgeln. Im Gegenteil, wir fahren unerbittlich fort in unserem Bestreben den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen aus unserer Umgebung zu ziehen. Gegen\u00fcber den Bed\u00fcrfnissen unserer Mitmenschen und der Natur sind wir gleichg\u00fcltig.<\/p>\n<p>Das Leiden w\u00e4chst. Dies belegt die steigende Zahl der Internetsuche zu diesem Begriff. Obwohl die L\u00f6sung unserer Probleme zum Greifen nahe ist weigern wir uns hartn\u00e4ckig sie in Angriff zu nehmen. Wie viele Schl\u00e4ge sind noch n\u00f6tig bis wir verstehen, dass wir unser Verhalten \u00e4ndern m\u00fcssen? Wir sind wie dickk\u00f6pfige Kinder, die nicht h\u00f6ren wollen. Wir wollen nicht wahrhaben, dass wir ausschlie\u00dflich in unserem Egoismus leben. Die Natur wird uns letztendlich durch immer neue und schwerere Katastrophen dazu zwingen, uns ihren Gesetzen zu unterwerfen und nach ihnen zu leben.<\/p>\n<p>Die unbelebte, pflanzliche und tierische Stufe wirkt in perfekter Harmonie im gegenseitigen Geben und Nehmen zusammen. Nur der Mensch handelt gegens\u00e4tzlich zu den Naturgesetzen. Auf diese Weise schaden wir nicht nur unseren Mitmenschen, sondern bringen auf allen Stufen das gesamte System aus dem Gleichgewicht.<\/p>\n<p>Die Natur r\u00e4cht sich. Alle Schl\u00e4ge die wir der Natur zuf\u00fcgen, kehren wie ein Bumerang zu uns zur\u00fcck. Das Jahr 2021 war ein Jahr in dem sich Missverh\u00e4ltnisse und Ungerechtigkeiten in den Beziehungen des menschlichen Zusammenlebens enth\u00fcllten. Die Selbstbezogenheit der Gesellschaft offenbarte sich uns in all ihrer Gr\u00f6\u00dfe und H\u00e4sslichkeit. Hier liegen die Gr\u00fcnde f\u00fcr Kriege, gegenseitige Verletzungen und Zerst\u00f6rung vor. Wir m\u00fcssen diese Enth\u00fcllungen als Gelegenheit zur Ver\u00e4nderung begreifen. Dies ist unsere einzige Chance einen Wandel zum Besseren einzuleiten und eine neue Grundlage unserer sozialen Strukturen zu schaffen.<\/p>\n<p>Wir werden diese Krise nur \u00fcberwinden k\u00f6nnen, wenn wir unsere Bem\u00fchungen b\u00fcndeln und in Richtung Verbindung und Kooperation ausrichten. So werden wir endlich eine Antwort auf unsere dr\u00e4ngendsten Fragen, n\u00e4mlich warum wir leiden und weshalb wir traurig sind, erhalten. Es liegt an uns das Jahr 2022 zu einem gl\u00fccklicherem als das Vergangene zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Suche nach der Antwort auf die Frage \u201eWarum bin ich traurig?\u201c brach mit einem 10 prozentigen Anstieg zum Vorjahr alle Rekorde der meistgestellten Fragen in der Google Suche im Jahre 2021. 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