{"id":1096,"date":"2022-01-16T12:44:34","date_gmt":"2022-01-16T11:44:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/?p=1096"},"modified":"2022-01-23T19:44:42","modified_gmt":"2022-01-23T18:44:42","slug":"wir-sind-alle-unterschiedlich-und-das-ist-gut-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/news\/wir-sind-alle-unterschiedlich-und-das-ist-gut-so\/","title":{"rendered":"Wir sind alle unterschiedlich und das ist gut so"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.michaellaitman.com\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/pedestrians-g9baf22d0c_640.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"185\"><\/p>\n<p>Die \u201eWahrheit\u201c ist immer gefragt, aber in der Praxis wird sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert. Die Wahrheit ist in der Praxis zu schwer umzusetzen, denn sie zwingt dazu, jeden in der Gesellschaft gleichzustellen, so dass jeder seinen Teil entsprechend seiner Anstrengung erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Hier werden wir mit dem Egoismus eines jeden konfrontiert und seiner Unf\u00e4higkeit, etwas zum Wohle eines anderen zu tun. Dazu ist er nur aus Verzweiflung bereit, wenn er sich davon mehr f\u00fcr sich selbst verspricht. Es ist daher unm\u00f6glich, menschliche Beziehungen auf Wahrheit zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Menschen sind alle unterschiedlich: Einige haben starke Eigenschaften, andere sind stark in ihrer Anzahl. Es gibt immer wieder Spannungen und Missverst\u00e4ndnisse zwischen ihnen, die auf die Unterschiede in der menschlichen Natur zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Es gibt kluge und tatkr\u00e4ftige Menschen, es gibt faule und mittelm\u00e4\u00dfige Menschen. Nat\u00fcrlich werden die Tatkr\u00e4ftigen und Hartn\u00e4ckigen schlie\u00dflich als Anf\u00fchrer hervorgehen, w\u00e4hrend die Masse bereit ist, passiv zu bleiben und den Anf\u00fchrern zu folgen.<\/p>\n<p>Wir brauchen die Natur jedoch nicht zu \u201ekorrigieren\u201c, wir k\u00f6nnen nicht gleich sein, denn dieser Zustand ist uns von Anfang an gegeben. Letztendlich m\u00fcssen wir zu dem Punkt kommen, an dem die Unterschiede zwischen uns zu unserem Vorteil sind, d.h. uns helfen den Sch\u00f6pfer zu verstehen und ihm \u00e4hnlich zu werden.<\/p>\n<p>In welcher Form k\u00f6nnen wir uns miteinander verbinden, damit wir von dieser Verbindung profitieren k\u00f6nnen und nicht die Spannungen aufbauen, die zu Kriegen, Revolutionen und Konflikten f\u00fchren, die wir immer wieder erleben?<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen unsere Beziehungen so gestalten, dass wir uns an unseren Unterschieden erfreuen k\u00f6nnen: ein Kluger und ein Dummer, ein Schwacher und ein Starker, ein Gl\u00fccklicher und ein Ungl\u00fccklicher, einer wurde in eine besondere Familie oder in einem besonderen Land geboren, wir sollten nicht gegen diese Unterschiede ank\u00e4mpfen, die von der Natur offenbart werden, d.h. vom Sch\u00f6pfer gegeben sind. Wir sollten verstehen, dass wir die gr\u00f6\u00dfte Korrektur erreichen k\u00f6nnen, wenn wir sie richtig nutzen.<\/p>\n<p>Von jedem Menschen, dem Starken, dem Schwachen, den T\u00f6richten, dem Klugen, dem Gl\u00fccklichen und dem Ungl\u00fccklichen, kann man einen gemeinsamen Nutzen f\u00fcr alle erzielen, so dass alle gl\u00fccklich sind.<\/p>\n<p>Anstatt die Natur, die uns von Geburt an gegeben ist, zu zerst\u00f6ren, m\u00fcssen wir im Gegenteil nach Wegen suchen, wie wir uns miteinander verbinden k\u00f6nnen, damit sich alle wohlf\u00fchlen: nicht einer auf Kosten des anderen, sondern gerade dadurch, dass wir uns die vom Sch\u00f6pfer geschaffenen Unterschiede zunutze machen. Wenn wir wissen, wie wir diese Sch\u00f6pfung mit allen ihren Unterschieden nutzen k\u00f6nnen, werden wir einen vollkommen guten Zustand erreichen.<\/p>\n<p>Wie kann man vom Menschen verlangen, dass er sich \u00fcber seine Natur erhebt? Es hat bereits Versuche gegeben, den Menschen zu zwingen, seinen Egoismus aufzugeben- wie in Russland alles zu kollektivieren. Es hat nicht funktioniert, nach einigen Jahrzehnten war von diesen Experimenten nichts mehr \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Und doch gibt es ein Naturgesetz, welches uns verpflichtet, uns \u00fcber unseren Egoismus zu erheben, uns zu verbinden, indem wir uns vollst\u00e4ndig erg\u00e4nzen. Es stellt sich die Frage, wie man zwei Gegens\u00e4tze vereinen kann? Wie k\u00f6nnen wir unsere Natur, die sich gegen eine Verbindung str\u00e4ubt, dazu bringen, unseren N\u00e4chsten wie uns selbst zu sp\u00fcren?<\/p>\n<p>Welche Mittel stehen daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung? Schlie\u00dflich hat die Geschichte bewiesen, dass weder Hunger noch Leid die Menschen dazu bringen konnten, sich zu vereinen. Kein Marxismus-Leninismus konnte die Menschen zusammenf\u00fchren. Unser Egoismus hat trotzdem weiter geherrscht.<\/p>\n<p>Woher nehmen wir die Kraft, Menschen in der Praxis und nicht in der Fantasie zusammenzubringen, damit jeder diese Verbindung halten und genie\u00dfen kann? Die bittere Erfahrung der Geschichte zeigt, dass wir gezwungen sind, diese Kraft von oben zu erhalten, deshalb brauchen wir die Kabbala.<\/p>\n<p>Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Baal HaSulam \u201eFrieden in der Welt\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u201eWahrheit\u201c ist immer gefragt, aber in der Praxis wird sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert. 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